NBA-Schlaglichter

Westbrook - for the Win!

Von SPOX
Samstag, 30.11.2013 | 07:40 Uhr
Mit 34 Punkten und dem Game-Winner war Russell Westbrook Star des Spiels gegen die Warriors
© getty
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Wieder liefern sich Oklahoma City und Golden State einen Kampf auf Biegen und Brechen, wieder entscheidet sich das Spiel in den letzten Sekunden. Russell Westbrook stellt sich, dass diesmal sein Team die Oberhand behält. Derweil bauen Miami und Indiana ihre Serien aus, die Lakers schlagen Detroit und die Knicks kassieren die nächste Pleite. Derrick Williams feiert ein starkes Debüt für die Kings, Jrue Holiday kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Detroit Pistons (6-10) - Los Angeles Lakers (9-8) 102:106 (BOXSCORE)

Viel unterschiedlicher können Spielstile kaum aussehen. Die Lakers wurden lange Zeit unter den Körben von Drummond, Monroe und Co. dominiert, gingen mit einem 10-Punkte-Rückstand in das vierte Viertel.

Doch dann setzte sich der Tempobasketball der Gäste durch. Die Bank machte einmal mehr den Unterschied für die Lakers. Drei Reservisten punkteten zweistellig, bei den Pistons-Backups überzeugte nur Rodney Stuckey (22).

Mann des Abends jedoch war Wesley Johnson, der unter Mike D'Antoni aufblüht und 27 Punkte erzielte. Der Swingman wird doch nicht nach drei schwachen Jahren seine Draftposition (4. Pick 2010) rechtfertigen. Es fehlt nur ein wenig an Konstanz.

Charlotte Bobcats (8-9) - Milwaukee Bucks (2-13) 92:76 (BOXSCORE)

Erst kürzlich hatte sich Al Jefferson beschwert, dass seinen Bobcats zu Hause die Energie fehle. Sechs der letzten sieben Heimspiele gingen verloren. Da kommen die Bucks doch gerade recht, oder?

Die derzeit vielleicht schlechteste Mannschaft der Liga hatte in Abwesenheit des verletzten Larry Sanders keine Antwort auf Jefferson der mit 23 Punkten und 12 Rebounds zwei Season-Highs auflegte. Sanders' einziger Beitrag war ein technisches Foul, das er auf der Bank sitzend kassierte.

Milwaukee verlor zum elften Mal in Folge, bekam aber wenigstens 17 Punkte von Brandon Knight. Für den aus Detroit gekommenen Guard war dies die mit Abstand beste Ausbeute der Spielzeit, nach seinen Adduktorenproblemen scheint es aufwärts zu gehen.

Vielleicht klappt's mit einem gesunden Knight ja demnächst auch mal wieder mit einem Sieg.

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Orlando Magic (6-10) - San Antonio Spurs (14-2) 91:109 (BOXSCORE)

San Antonios Serie war zuletzt gegen OKC gerissen, jetzt fehlte auch noch Tony Parker mit einer Knöchelverletzung. Naja, man muss keine Probleme herbeireden, wo keine sind. Die Spurs sind natürlich tief genug besetzt, um ein Spiel gegen Orlando zu gewinnen und ohne große Mühe in die Spur zurück zu finden.

Tim Duncan machte eins seiner besten Spiele der Saison und markierte 17 seiner 19 Punkte in der ersten Hälfte, dazu griff er 9 Rebounds ab. Nach dieser ersten Hälfte war das Spiel eh praktisch schon entschieden. Die Spurs konnten sich neben Duncan mal wieder auf ihre unglaubliche Ausgeglichenheit verlassen, 52 Punkte kamen von der Bank.

"Darauf zählen wir", so Duncan. "Unsere Bank kann das Tempo verändern und Energie bringen." Magic-Coach Jacque Vaughn musste einsehen: "Sie sind wirklich gut und stellen deine Disziplin an beiden Enden des Courts auf eine harte Probe."

Toronto Raptors (6-9) - Miami Heat (13-3) 83:90 (BOXSCORE)

Neun Siege in Folge - und warum sollte der Lauf der Heat in naher Zukunft enden? Mit Heimspielen gegen Charlotte und Detroit sowie einem Auswärtsspiel in Chicago sollte der Meister beste Chancen haben, seine Serie auszubauen, ehe in Minnesota mal wieder ein echter Test wartet.

Spätestens am 10. Dezember geht es beim Spitzenspiel bei den Pacers definitiv rund. Komplett flüssig war aber schon der Auftritt in Toronto nicht: "Wir hätten unsere Führung gern ausgebaut, aber die Raptors haben ein paar gute Spieler", stellte LeBron James fest. "Sie haben ein paar Würfe getroffen, wir den Ball häufiger abgegeben und unseren Rhythmus verloren."

Nach einer zwischenzeitlichen 20-Punkte-Führung waren es fünf Minuten vor Schluss plötzlich nur noch zwei mickrige Zähler. "Es gibt Dinge, die auch wir noch verbessern müssen", sah Coach Erik Spoelstra ein. "Dazu gehört, dass wir bei einer klaren Führung die Intensität hoch halten müssen."

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