Samstag, 16.11.2013

NBA-Schlaglichter

Johnson Beats the Buzzer

Der Shooting Guard rettet die Nets zunächst in die Verlängerung und entscheidet dort das Spiel. Die Bulls gewinnen auch ohne Rose. Indiana setzt seine Serie fort. In Atlanta werden Meilensteine gesetzt, Dennis Schröder hat jedoch Probleme. Die Lakers verlieren erneut.

Joe Johnson bewahrte die Brooklyn Nets vor der nächsten Pleite
© Getty
Joe Johnson bewahrte die Brooklyn Nets vor der nächsten Pleite

Indiana Pacers (9-0) - Milwaukee Bucks (2-6) 104:77 (BOXSCORE)

Die Pacers scheinen derzeit einfach nicht zu schlagen zu sein. Diesmal ging es zwar "nur" gegen Milwaukee, die Art und Weise, in der Indiana auch sein neuntes Saisonspiel gewann, ist dennoch beeindruckend. Einzig im ersten Viertel lagen die Pacers kurz zurück, ehe sie die Bucks durch einen 11:2-Run erstmals abhängten - und auch nicht mehr herankommen ließen.

Wichtigster Faktor war dabei abermals die Defense. Der Eastern-Conference-Finalist der vergangenen Saison hielt Milwaukee bei einem Season-Low von 77 Punkten und gestattete eine Quote von lediglich 34,1 Prozent.

Auch, weil die Gäste den Zug zum Korb an einem gewissen Punkt aus ihrem Repertoire gestrichen haben werden. Unter den Brettern setzte Roy Hibbert seine beeindruckende Block-Party der ersten Saisonwochen fort. Diesmal schickte der Center 8 Würfe zurück zum Absender, sammelte dazu 24 Punkte und 10 Rebounds. Paul George kam auf 22 Zähler.

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Toronto Raptors (4-6) - Chicago Bulls (4-3) 80:96 (BOXSCORE)

Derrick Rose verlor das Rennen gegen die Zeit und musste aufgrund seiner Oberschenkelverletzung pausieren. Wirklich vermisst haben dürften die Bulls ihren Superstar in Toronto allerdings nicht. Nicht ein einziges Mal lag Chicago zurück, führte nach dem ersten Viertel bereits 27:16.

Ohne Rose verteilte der sechsfache Champ die Scoringlast auf beinahe alle verfügbaren Schultern. Carlos Boozer und Jimmy Butler erzielten jeweils 14 Punkte, Luol Deng kam auf 19. Mit 18 Zählern lieferte Joakim Noah (7/10) zudem seine beste Offensivleistung der laufenden Saison.

"Er hat großartig gespielt", lobte Boozer seinen Center nach dem Spiel. "Von Beginn an war er aggressiv, hat die Bretter attackiert. Er findet seinen Rhythmus." Angesichts Chicagos überzeugender Teamleistung und dem deutlichen Ergebnis ging DeMar DeRozans starke Performance ein wenig unter. Der Shooting Guard erzielte 37 Punkte, konnte die deutliche Pleite jedoch nicht verhindern.

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Atlanta Hawks (5-4) - Philadelphia 76ers (5-5) 113:103 (BOXSCORE)

Ob Jeff Teague ein wenig Rookie-Konkurrenz gebraucht hat? Atlantas Point Guard spielt jedenfalls eine starke Saison und lieferte gegen die Sixers ein Career High ab (33 Punkte). Deutlich größer dürfte die Freude bei den Hawks allerdings über Lou Williams' Rückkehr nach seiner zehnmonatigen Verletzungspause (Kreuzbandriss) gewesen sein.

Williams stand auch direkt 15 Minuten auf dem Court, in denen er mit 7 Punkten, 3 Rebounds sowie 2 Assists schon wieder ansehnliche Zahlen auflegte. Dennoch hielten die Sixers, bei denen Rookie Michael Carter-Williams aufgrund einer Knöchelverletzung zum zweiten Mal in Folge nur zusehen konnte, lange mit. Erst am Ende konnten sich die Hawks entscheidend absetzen.

Da hatte Kyle Korver bereits im 82. Spiel in Folge einen Dreier versenkt. Die zweitlängste Serie der NBA-Geschichte. Dennis Schröder sah 12 Minuten, leistete sich in der kurzen Zeit jedoch 3 Turnover. Auf der Bank traf der Rookie zunächst auch Paul Millsap an, der diesmal nicht in der ersten Fünf stand. Für Philly kam Evan Turner auf 27 Punkte.

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Boston Celtics (4-6) - Portland Trail Blazers (7-2) 96:109 (BOXSCORE)

Seit 2004 hatten die Blazers nicht mehr in Boston gewonnen, LaMarcus Aldridge kannte das Gefühl eines Sieges im TD Garden überhaupt nicht. Geschichte. Der Power Forward wollte Portlands Vier-Spiele-Road-Trip unbedingt mit einem Sieg beginnen und stellte selbigen mit 27 und 12 Rebounds auch noch mitunter selbst sicher.

"Es ist schön, hier zu gewinnen, aber ich habe das Gesamtbild im Blick", sagte Aldridge. "Ich will auswärts weiter gewinnen." Dass die Blazers ihren fünften Sieg in Serie feiern konnten, lag hauptsächlich am dritten Viertel, das sie mit 33:27 für sich entschieden.

Jared Sullinger, mit 26 Punkten Bostons Topscorer, brachte die Celtics Mitte des Schlussviertels per Dreier noch einmal auf 7 Punkte heran. Zum großen Comeback reichte es für den Rekordmeister, der bereits zum dritten Mal in den letzten vier Spielen mehr als 105 Punkte kassierte, allerdings nicht mehr.

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Cleveland Cavaliers (3-7) - Charlotte Bobcats (5-4) 80:86 (BOXSCORE)

Mit 12 Punkten lagen die Bobcats im dritten Viertel bereits zurück, nur um nach einem Run mit einer Führung in den Schlussabschnitt zu gehen. Dort übernahm dann Michael Kidd-Gilchrist. Mit 8 Punkten stellte der Sophomore sicher, dass die Cavs nicht mehr entscheidend herankamen.

Damit steht Charlotte nun bei einer positiven Bilanz. "Es ist eine neue Saison, neue Jungs, neues Staff, alles ist neu", so der Matchwinner. "Ich freu mich über den Sieg. Ich freue mich über jeden Sieg, der uns in dieser Saison gelingt. Aber eins nach dem anderen."

Die Cavs kassierten dagegen bereits ihre dritte Niederlage in Folge, in den letzten 6 Spielen gelang lediglich ein Sieg. "Wir machen derzeit einfach nicht, was wir sollten", ärgerte sich Coach Mike Brown. Kyrie Irving lief wegen seiner gebrochenen Nase mit einer Gesichtsmaske auf und kam am Ende auf 18 Punkte (5/16) und 10 Assists.

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Denver Nuggets (4-4) - Minnesota Timberwolves (6-4) 117:113 (BOXSCORE)

6 Minuten vor dem Ende führte Denver bereits mit 11 - und machte es doch noch einmal spannend. Kevin Martin und Corey Brewer brachten die Wolves zurück, ehe Kevin Love den Vorsprung von Downtown auf 2 Punkte zusammenschmelzen ließ.

Allerdings zeigte sich Wilson Chandler, der den Nuggets durch einen Dreier zuvor ein wenig Luft verschafft hatte, verlässlich von der Freiwurflinie. Als Martin bei 113:117 auf dem Weg war, Minnesota erneut heranzubringen, flog Kenneth Faried von hinten heran, blockte den Wurf und entschied das Spiel endgültig.

Der Power Forward kam auf 16 Punkte und 10 Rebounds. Minnesotas One-Two-Punch Love/Martin erzielte 28 beziehungsweise 27 Zähler.

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Seite 2: Johnson at the Buzzer

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