Mittwoch, 06.11.2013

NBA-Schlaglichter

Droht Schröder eine Sperre?

Mit einer Klasseleistung war Dennis Schröder mitverantwortlich dafür, dass die Atlanta Hawks einen Sieg bei den Sacramento Kings einfuhren. Allerdings fiel der Deutsche in einer Szene negativ auf, Konsequenzen drohen. LeBron James schreibt in Toronto Geschichte, die Knicks verlieren gegen Charlotte das Spiel und Tyson Chandler. Die Indiana Pacers bleiben unbesiegt, die Denver Nuggets ohne Sieg. Houston steht gegen Portland wieder auf.

Dennis Schröder zeigte gegen die Sacramento Kings eine ansprechende Leistung
© getty
Dennis Schröder zeigte gegen die Sacramento Kings eine ansprechende Leistung

Detroit Pistons (2-2) - Indiana Pacers (4-0) 91:99 (BOXSCORE)

Für die Pistons könnte das Spiel gegen Indiana ein Blick in die Zukunft gewesen sein. "Sie spielen schon einige Jahre zusammen, wir müssen uns erst noch finden", wusste Josh Smith nach der zweiten Niederlage. "Das war ein wichtiger Faktor, auch wenn wir natürlich besser spielen müssen."

Sind die Pistons erst einmal zusammen gewachsen, kann die Spielidee der Indianas aber sehr ähneln. Denn eins haben beide Teams gemeinsam: "Sie haben eine wahnsinnige Größe unter den Körben", so Pacers-Coach Frank Vogel über Smith, Greg Monroe und Andre Drummond.

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Mit Roy Hibbert (8 Punkte, 10 Rebounds, 7 Blocks) und David West haben die Gäste selbst wahre Schränke vorzuweisen, die eine der besten Defenses der Liga dirigieren. Allerdings haben sie auch einen Spieler, der Detroit fehlt: Paul George.

Der All-Star setzte seinen furiosen Saisonstart fort und war mit 31 Punkten, 10 Rebounds, 4 Assists und 4 Steals erneut bester Mann auf dem Court.

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Toronto Raptors (2-2) - Miami Heat (3-2) 95:104 (BOXSCORE)

Kein Chris Bosh, kein Problem. Naja, fast kein Problem. Denn der Start ins Spiel bei den Raptors geriet für den Meister aus Miami schon zu einer Geduldsprobe. Die Heat hatten Mühe mit Jonas Valanciunas (18 Punkte, 9 Rebounds) und verloren den Kampf um die Rebounds (38:40).

Toronto rückte aber aus unerklärlichen Gründen immer mehr davon ab, über den litauischen Center zu spielen, mit einem Schlussspurt in der ersten Hälfte übernahm der Gast dann die Kontrolle.

Natürlich kann es nie schaden, einen LeBron James im Team zu haben. Der MVP verbuchte 35 Punkte, 8 Rebounds und 8 Assists und machte die Abwesenheit des Teamkollegen, der bei seiner Frau und dem gerade geborenen zweiten Kind des Paares weilte, schon allein wett.

Und einmal mehr schrieb James Geschichte: Schon im ersten Viertel erzielte er 10 Punkte und avancierte damit zum erst fünften Spieler, der in 500 aufeinanderfolgenden Spielen immer zweistellig gepunktet hat. Vor ihm liegen nur noch Michael Jordan (866), Kareem Abdul-Jabbar (787 und 508), Karl Malone (575) und Moses Malone (526).

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Brooklyn Nets (2-2) - Utah Jazz (0-4) 104:88 (BOXSCORE)

Für Jason Kidd war es das erste Heimspiel als Trainer, für Deron Williams der erste Sieg gegen sein altes Team - und insgesamt war es ein rumdum gelungener Abend für die Nets.

Die Gastgeber hatten von Anfang an wenig Mühe und führten die überforderten Jazz regelrecht vor. Kein Spieler Brooklyns musste 30 Minuten spielen, selbst der letzte Reservist bekam mindestens 11 Minuten.

Alles überragend war Brook Lopez (27 Punkte). Bei Utah war Gordon Hayward (22) Topscorer, Enes Kanter kam auf 21, aber auch 7 Ballverluste. Rookie Rudy Gobert sammelte 11 Rebounds und 2 Blocks ein.

Da die Jazz sowieso kein großes Interesse daran haben, diese Saison allzu erfolgreich zu sein, war die Niederlage zu verschmerzen. Stattdessen können sie sich über das Positive freuen, und das heißt Brandon Rush!

Nach über einem Jahr Pause kehrte der Flügelspieler von einem Kreuzbandriss zurück. Und trotz einigem Rost könnte Rush in den nächsten Wochen zu einem wichtigen Spieler werden.

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New York Knicks (1-3) - Charlotte Bobcats (2-2) 97:102 (BOXSCORE)

Die Saison ist noch so frisch, und doch haben die New Yorker Fans offenbar schon genug von ihrer Mannschaft gesehen. Nicht zum ersten Mal quittierten sie die Leistung des Teams mit Buhrufen, sowohl zur Halbzeitpause als auch im Verlauf der zweiten Hälfte ging regelmäßig ein Stöhnen durch den Madison Square Garden.

Amar'e Stoudemire war dabei das ultimative rote Tuch: Der Big Man brachte in 11 Minuten nichts zustande, verbuchte aber 5 Ballverluste. Das Problem: Er musste spielen. Andrea Bargnani ist ob seiner noch schlechteren Defense und Reboundarbeit keine Option für die Crunchtime, Tyson Chandler konnte nicht mitmischen.

Der Center verletzte sich nach nur sieben Minuten am Knie und fiel aus, über die Schwere der Blessur gab es bis Spielschluss keinen Aufschluss. Fällt Chandler längerfristig aus, hätten die Knicks wohl ein echtes Problem.

Ohne den Center verlor man zumindest schon mal gegen Charlotte, dabei taten die Bobcats in den letzten 20 Sekunden viel, um den Sieg noch wegzuwerfen. Jeff Adrien verschlief beim Einwurf der Knicks eine Rotation und ließ Carmelo Anthony frei zum Dreier hochsteigen, der auf 96:99 verkürzte. Dann warf Josh McRoberts beim eigenen Einwurf den Ball direkt in Raymond Feltons Arme.

Zum Glück der Gäste ging Shumpert an die Linie und verwarf einen Versuch, danach machte Gerald Henderson den Sack zu.

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