Clippers - Bulls im LIVE-STREAM FOR FREE

Meniskusriss! Rose braucht OP

Samstag, 23.11.2013 | 16:02 Uhr
Derrick Rose kam nach eineinhalbjähriger Verletzungspause erst zum Saisonstart wieder zurück
© getty
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Das Spiel am Sonntag gegen die Los Angeles Clippers (21.30 Uhr im LIVE-STREAM FOR FREE mit Frank Buschmann) sollte für Derrick Rose zum Treffen der Point-Guard-Giganten mit Chris Paul werden. Doch ein falscher Schritt im Spiel gegen Portland ließ den Superstar um seine Karriere bangen. Nun steht fest: Er muss unters Messer. Die Saison der Bulls steht schon früh unter keinem guten Stern, weil auch die Alternativen fehlen.

Ganz Chicago steht unter Schock. Derrick Rose hat sich erneut am Knie verletzt. Zwar ist es dieses Mal nicht das bereits in Mitleidenschaft gezogene linke Knie, aber das verringert die Sorgen keineswegs.

Beim Cut zum Korb verletzte sich Rose ohne Fremdeinwirkung und humpelte schnurstracks zur Bank. Nach kurzer Behandlung ging es direkt weiter in die Kabine. Gestützt vom Arzt, vermied es der Superstar, sein rechtes Bein zu belasten. Die Halle verließ er anschließend auf Krücken.

Rose selbst wollte nach dem Spiel mit keinem Reporter sprechen. Sein Coach Tom Thibodeau erklärte allerdings: "Er hat Schmerzen und meint, dass er das rechte Knie nicht durchstrecken kann. Ich bin besorgt. Jedes Mal, wenn jemand zu Boden geht, bin ich das, aber ich will nicht spekulieren. Warten wir auf weitere Informationen."

Kernspin am Samstag bestätigt Meniskusriss

UpdateAm Samstagmorgen Ortszeit gab eine Kernspintomographie Aufschluss über die Schwere der Verletzung. Rose hat einen Meniskusriss erlitten und muss operiert werden. Wann er genau zurückkehrt, ist aktuell nicht abzusehen. Beim aktuellen Road-Trip der Bulls wird er aber definitiv nicht mehr auf dem Parkett stehen.

Dabei gibt es zwei Behandlungsvarianten: Entweder der Knorpel im Knie wird - wie bei jungen Spielern üblich - wieder befestigt und Rose fällt für den Rest der Regular Season aus. Oder die Ärzte entfernen den Meniskus. Dann würde er in ein bis zwei Monaten wieder auf dem Court stehen, sein Knie könnte aber dauerhaft große Probleme machen.

Zuvor hatten sich über Twitter gleich mehrere Kollegen aus der NBA Sorgen um die weitere Karriere von Rose gemacht. "Ganz egal , welche Rivalität wir mit den Bulls haben. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes bei DRose", twitterte Indianas Superstar Paul George und auch Gegenspieler Damian Lillard zeigte Mitgefühl: "Hope D Rose good man... #PrayersUp."

Nach Informationen des US-Journalisten Jordan Bernfield waren selbst die Bulls vom Schlimmsten ausgegangen: einem weiteren Kreuzbandriss. Der Point Guard, der in erster Linie von seiner Explosivität lebt, wäre wohl auch nach einem erneuten Comeback seiner Stärken beraubt und damit auch seines Superstar-Status'.

Rose ließ sich viel Zeit

Dabei schien er alles richtig gemacht zu haben. Trotz Kritik von allen Seiten kam er nicht schon während der vergangenen Saison zurück, sondern kurierte seinen Kreuzbandriss im linken Knie vollständig aus, holte sich so die Sicherheit und das Vertrauen in den eigenen Körper peu a peu zurück.

"Ich bin bestimmt kein Mensch, der nur an sich denkt", sagte Rose damals: "Aber mit dieser Verletzung und der anstrengenden Reha musste ich smart sein. Ich durfte mich nicht von äußeren Einflüssen und Meinungen ablenken lassen. Ich habe mich nur um mich und meine Gesundheit gekümmert."

Doch die jetzige Verletzung beweist, dass man trotz aller Vorbereitung und Weitsicht eben nicht vor einer erneuten schweren Verletzung gefeit ist. Egal, wie lange Rose letztlich ausfällt, die Probleme im Backcourt der Bulls sind groß wie lange nicht.

Fehlende Alternativen

Neben dem Guard wird auch Shooting Guard Jimmy Butler aufgrund einer Zehenverstauchung mehrere Wochen ausfallen. Die Alternativen erweisen sich, anders als im Vorjahr, als wenig produktiv. Im Vorjahr fing Energiebündel Nate Robinson den Ausfall des Superstars mehr als respektabel ab.

Doch der spielt mittlerweile für das doppelte Gehalt in Denver. Der etatmäßige Backup Marquis Teague genoss bislang nicht gerade das Vertrauen von Thibodeau. Im Schnitt stand der Sophomore lediglich 7 Minuten auf dem Feld. Veteran Mike James bewies schon im Vorjahr in Dallas, dass er mit seinen 38 Jahren längst nicht mehr zu Höherem befähigt ist.

Bleibt eigentlich nur Kirk Hinrich, aber der Combo Guard muss aufgrund von Butlers Verletzung häufig auf der Zwei ran und hangelt sich eigentlich auch zielstrebig von Verletzung zu Verletzung.

Auf der Shooting-Guard-Position sind die Probleme aktuell nicht kleiner. Die Maßnahme Mike Dunleavy dort zu installieren, bringt zwar Gefahr von außen, aber der Small Forward ist in der Verteidigung einfach zu langsam und schwerfällig und offensiv eindimensional. Außerdem fehlt Dunleavy als Punktelieferant der ohnehin wenig produktiven Bank.

Kein Vertrauen in die Youngster

Hinrich hingegen bekommt mit seinen 1,93 m gegen größere Guards Probleme und wird überpowert. Daher ist es schon verwunderlich, wie wenig der Coach bislang Rookie Tony Snell vertraut. Snell, immerhin der 20. Pick des diesjährigen Drafts, ist zwar auch eher auf der Drei zuhause, aber der ausgewiesene Verteidiger könnte zumindest am eigenen Korb die Probleme lösen.

Thibodeau wird gar nichts anderes übrigbleiben, als seinen jungen Spielern mehr Spielzeit zu geben. Der Free-Agent-Markt gibt zumindest auf der Spielmacher-Position kaum Alternativen her.

Für ein paar Wochen lässt sich ein Ausfall im schwachen Osten sicher verkraften. Zumal die Bulls nach holprigem Saisonstart zuletzt besser ins Spiel fanden. Das Ball Movement funktionierte besser, die Offense war längst nicht mehr so statisch wie in den ersten Spielen.

Und auch wenn Rose selbst deutlich mehr Rost angesetzt hatte, als die Preseason vermuten ließ, kam der Superstar zuletzt besser in Schwung, umso bitterer, dass nun der nächste Rückschlag erfolgte. Chicagos Saison droht bereits frühzeitig aus den Fugen zu geraten. Aus dem vor der Saison prognostizierten Vierkampf scheint nun ein Zweikampf zwischen Miami und Indiana zu werden. Dass es doch anders kommt, hoffen sicher nicht nur die Bulls-Fans - allein schon wegen DRose.

Der Kader der Bulls in der Übersicht

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