Indiana Pacers - Memphis Grizzlies 95:79

8-0! Pacers zerlegen auch Memphis

Von Max Marbeiter
Dienstag, 12.11.2013 | 03:44 Uhr
Lance Stephenson (l.) legte gegen Memphis sein erstes Karriere-Triple-Double auf
© getty
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Die Indiana Pacers (8-0) sind weiter nicht zu schlagen. Durch das 95:79 (BOXSCORE) gegen die Memphis Grizzlies (3-4) gewann der Eastern-Conference-Finalist der vergangenen Saison auch sein achtes Saisonspiel und bleibt damit als einziges Team ungeschlagen. Lance Stephenson gelang dabei sein erste Karriere-Triple-Double.

Die Pacers basteln weiter an ihrer Franchise-internen Legende. Acht Siege in Serie zum Auftakt hat man in Indiana noch nie gesehen. Noch beeindruckender ist jedoch die Art und Weise, wie auch die Grizzlies dominiert wurden. Indiana spielte sehr homogen, nutzte seine vielen Möglichkeiten effizient aus. Gleich sechs Spieler punkteten zweistellig.

Topscorer war Paul George (23 Punkte), Lance Stephenson legte sein erste Karriere-Triple-Double auf (13 Punkte, 12 Assists, 11 Rebounds) und Roy Hibbert feierte die beinahe schon gewohnte Block-Party (5). Marc Gasol erzielte für die Grizzlies 15 Punkte. Mike Conley enttäuschte.

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Alles beim Alten in Indiana. Frank Vogel schickt George Hill, Lance Stephenson, Paul George, David West und Roy Hibbert aufs Parkett.

Die Grizzlies starten mit Mike Conley, Tony Allen, Tayshaun Prince, Zach Randolph und Marc Gasol.

4.: Stevenson will das Spiel nach dem Rebound schnell machen, schmeißt den Ball aber direkt in die Arme von Allen. Der Shooting Guard trifft den lockeren Leger. Hibbert antwortet auf der Gegenseite und rupft im Anschluss Randolph für Block Nummer eins. Hills Fast-Break-Punkte veranlassen Dave Joerger zum ersten Timeout - 11:6 Pacers!

9.: Scola kommt für West und darf sich gleich mit Gasol auseinandersetzen. Keine gute Idee. Direkt im ersten Duell zieht der Spanier das Foul und trifft beide Freiwürfe - 15:14 Pacers!

15.: Starker Kickout von Stephenson auf Solomon Hill. Der vergibt allerdings den offenen Dreier, Pondexter auf der anderen Seite ebenso. Watson setzt das Fahrkarten-Festival fort, ehe Scola den butterweichen Mid-Range Jumper versenkt - 30:22 Indiana!

18.: Calathes macht sich auf den Weg Richtung Korb. Die Idee: Hoher Ball ans Brett für Zwei. Mahinmi kommt jedoch geflogen und räumt den Guard unsanft ab. Mutombo wäre stolz!

22.: Memphis' Defense wird effektiver. Conley schnappt sich hinten den Steal und bekommt den Ball zum Dank vorne für den Layup serviert. Und plötzlich ist Indianas Vorsprung von 12 auf 6 Punkte zusammengeschmolzen. Frank Vogel reagiert - Timeout Pacers!

28.: Die Grizzlies bewegen den Ball gut. Am Ende ist Conley völlig frei und trifft den Dreier. Ein Foul des Point Guards macht alles jedoch wieder zunichte. George Hill verwandelt sowohl Jumper als auch Bonusfreiwurf.

33.: Die zwei Gesichter des Roy Hibbert. Hinten räumt der Center Davis ab, vorne vergibt er den Hookshot unmittelbar am Korb. Dennoch sind die Pacers inzwischen auf 13 Punkte davongezogen.

38.: Lance Stephensons besonderer Dank geht heute an Paul George. Nach dem Zuspiel seines Kollegen trifft der Forward den langen Jumper. Eigentlich nichts Besonderes, wäre es nicht Stephensons 10 Assist gewesen. Dank zusätzlich 13 Punkten und 11 Rebounds ist der Guard nun stolzes Mitglied des Triple-Double-Clubs.

46.: Das Spiel ist gelaufen, Stephenson wird mit Standing Ovations verabschiedet und die Fans bekommen ihren Willen. Nachdem sie ihn zuvor lautstark gefordert hatten, darf nun auch Chris Copeland für einige Minuten aufs Parkett.

Indiana Pacers vs. Memphis Grizzlies: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Lance Stephenson spielte eine unglaubliche erste Hälfte. Ob Playmaking-, Finishing- oder Rebounding-Qualitäten - der Guard bot das komplette Basketballpaket. So hätte er beinahe schon zur Halbzeit ein Triple Double aufgelegt. Das holte Stephenson dann im Schlussviertel nach und freute sich sichtlich, endlich auch statistisch zum erlesenen Kreis der Allrounder zu gehören.

Der Flop des Spiels: Mike Conley verlor das Aufbau-Duell gegen George Hill deutlich. Häufig konnte er seinem Pacers-Pendant nicht folgen und leistete sich deshalb einige unnötige Fouls. Auch Memphis' Offense hatte er nicht wie gewohnt im Griff. 2 Assists sind zu wenig, 4 Fouls zu viel und 4/11 aus dem Feld indiskutabel. Wohl auch deshalb gab Coach Joerger Nick Calathes ungewöhnlich viel Spielzeit.

Das fiel auf:

  • Kamen die Pacers ins Laufen, konnte Memphis nicht folgen. Speziell die Big Men der Grizzlies waren in Transition nicht schnell genug zurück. Mit seiner ersten fünf um George, Stephenson und Hill versuchte Indiana deshalb, nach beinahe jedem Rebound zu attackieren.
  • Was wohl niemand für möglich gehalten hatte, trat tatsächlich ein. Trotz eines Gasol, Randolph oder Koufos hatten die Pacers die absoluten Reboundhoheit. Oft sicherten sie sich durch pures Hustle die zweite oder sogar dritte Wurfchance. 7 (!) Offensivrebounds standen allein nach dem ersten Viertel auf dem Scoreboard.
  • West und Scola wichen immer wieder auf den Highpost aus, um von dort in schöner Regelmäßigkeit ihre Jumper zu treffen. Das brachte den Pacers wiederum Platz für ihre Drives Richtung Zone.
  • So variabel und vielseitig Indiana seine Offense auch aufzog, verlor es den Spalding zunächst doch wesentlich zu häufig aus den Augen. Allerdings provozierten die Grizzlies durch aggressive Defense auch einige Ballverluste, was ein Grund war, weshalb sie überhaupt lange halbwegs mithalten konnten. Als die Pacers ihre Probleme in den Griff bekamen, zogen sie jedoch davon.
  • Während die Grizzlies den Ball in der Offense am Perimeter von einer Seite zur anderen bewegten, sich so offene Würfe zu erspielen versuchten oder im Anschluss ins Inside-Spiel gingen, attackierte Indiana immer wieder die Zone. War der Weg frei, wurde abgeschlossen, ansonsten wurde der Kickout-Pass auf die offenen Schützen gespielt.
  • Das dritte Viertel bleibt Indianas Viertel. Diesmal gingen die Pacers mit einem 7-Punkte-Vorsprung in den vorletzten Abschnitt, und verließen ihn mit einem Polster von komfortablen 17 Zählern.
  • Paul Georges Entwicklung schreitet weiter unaufhaltsam voran. Vor allem offensiv hat der Most Improved Player der vergangenen Saison im Sommer offenbar noch mal deutlich gearbeitet. Schwere Würfe fallen nicht selbstverständlich, aber durchaus sicher. So übernahm George zwischenzeitlich die volle Scoring-Kontrolle und damit das Spiel.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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