Samstag, 12.10.2013

Preseason, 7. Spieltag

Buhrufe gegen Bargnani in Toronto

Die Miami Heat bleiben in der Preseason weiter ungeschlagen. Knicks-Neuzugang Andrea Bargnani wird an alter Wirkungsstätte ausgebuht. Tim Ohlbrecht kommt für die Philadelphia 76ers wieder nicht zum Einsatz. Anthony Bennett und Victor Oladipo lassen aufhorchen.

Andrea Bargnani wurde an alter Wirkungsstätte nicht gerade freundlich empfangen
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Andrea Bargnani wurde an alter Wirkungsstätte nicht gerade freundlich empfangen

Toronto Raptors (2-1) - New York Knicks (1-1) 100:91 (BOXSCORE)

Topscorer: DeRozan (20) - Anthony (24)

Es war die erste Rückkehr von Andrea Bargnani nach Toronto und die fiel nicht wirklich freundlich aus. Der Italiener, der insgesamt sieben Jahre für die Kanadier spielte, wurde ausgebuht. Der Big Man nahm es locker. "Die Fans haben das Recht, das zu tun, was sie wollen. Wir hatten einige gute Jahre und einige schlechte Jahre", sagte Bargnani, der erneut startete und 10 Punkte und 4 Rebounds holte.

Carmelo Anthony zeigte bereits gute Form und machte in 25 Minuten 24 Punkte bei einer ordentlichen Trefferquote (9/17 aus dem Feld). Rookie Tim Hardaway Jr. (13 Punkte), Metta World Peace (13 Punkte) und Iman Shumpert (10 Punkte) sorgten von der Bank für Entlastung.

Raptors-Coach Dwane Casey ließ seine Starting Five unverändert, schickte dann aber im Schlussviertel die zweite Garde aufs Feld, die die Partie dann schließlich drehte. Steve Novak durfte gegen seine alten Kollegen allerdings nur 6 Minuten ran.

Philadelphia 76ers (2-1) - Boston Celtics (0-3) 97:85 (BOXSCORE)

Topscorer: Young (20) - Sullinger (19)

Die Sixers sind zurück in den Staaten und fuhren einen ungefährdeten Sieg gegen Boston ein. Coach Brett Brown vertraute dabei den gleichen Startern wie beim Spiel gegen die Thunder in Manchester und die dankten es ihm mit einer starken ersten Hälfte. 46 der 54 Punkte zur Halbzeit kamen von Thaddeus Young und Co. Tim Ohlbrecht durfte erneut nicht spielen, obwohl er neben Spencer Hawes der einzige einsatzbereite Center im Kader ist.

Die Celtics dagegen mischten wieder durch. Kelly Olynyk, Kris Humphries, Jeff Green und Jordan Crawford rückten für Brandon Bass, Jared Sullinger, Gerald Wallace und Courtney Lee in die Starting Five. Coach Brad Stevens hat alles auf Null gestellt und schaut sich jeden Spieler genau an. Vor allem bei Sullinger darf er dabei sehr zufrieden sein. Der Sophomore erzielte 19 Punkte und 9 Rebounds, Rookie Kelly Olynyk machte 13 Punkte. Die dritte Pleite im dritten Spiel konnten sie aber auch nicht verhindern.

Orlando Magic (0-2) - Cleveland Cavaliers (2-0) 105:110 (BOXSCORE)

Topscorer: Oladipo (18) - Waiters (21)

Der Abend fing für No.1-Pick Anthony Bennett überhaupt nicht gut an. Die ersten fünf Würfe gingen daneben, zudem musste er mit Foulproblemen lange sitzen. Im Schlussviertel unterstrich er dann aber doch, warum ihn die Cavs zum Top-Rookie des Drafts machten. Der Forward erzielte 14 seiner 16 Zähler im letzten Abschnitt und griff sich dazu 4 Rebounds.

Neuzugang Matthew Dellavedova durfte 6 Minuten ran. Ansonsten verteilte Coach Mike Brown, der wieder auf die gleiche Startformation zurückgriff, die Minuten relativ gleichmäßig. Noch etwas Startschwierigkeiten in der neuen Heimat hat Jarrett Jack. Der Sixth Man erzielte in 18 Minuten nur 4 Punkte.

Auch Orlando änderte nichts. Rookie Victor Oladipo kam erneut von der Bank, durfte aber dafür 30 Minuten ran und erzielte 18 Punkte, 8 Rebounds und 3 Assists. Arron Afflalo kam in 18 Minuten auf 14 Punkte.

Miami Heat (3-0) - Charlotte Bobcats (0-2) 86:75 (BOXSCORE)

Topscorer: James (20) - Jefferson (11)

Drittes Spiel, dritter Sieg. Es läuft beim Meister. Miami brauchte für den Erfolg gegen Charlotte nicht einmal Superstar Dwyane Wade, der erneut eine Pause bekam. Dafür drehte LeBron James erstmals etwas auf. Mit 20 Punkten war der King Topscorer der Heat. Auch Michael Beasley zeigte eine gute Partie und machte 13 Zähler. Chris Bosh, der in den bisherigen Spielen sehr dominant auftrat, hielt sich dieses Mal zurück und hatte am Ende 7 Punkte auf dem Konto.

Für die Bobcats wurde das Ergebnis zur Nebensache. Mitte des dritten Viertels verletzte sich Al Jefferson (11 Punkte, 7 Rebounds) am Knöchel. Der Center landete beim Kampf um einen Rebound auf dem Fuß von Chris Bosh und knickte um. Die Röntgenaufnahmen waren negativ, aber Jefferson humpelte mit einem Walking Boot aus der Arena.

Deutsche Invasion in der NBA
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"Es tut richtig weh, das kann ich euch sagen. Es fühlt sich an, als hätte ich einen Herzschlag im Knöchel. Auch wenn die Befunde negativ waren, so etwas hatte ich noch nie zuvor. Ich muss mich jetzt einfach behandeln lassen und sicher gehen, dass ich zum Saisonstart fit bin", sagte der Neuzugang beim Verlassen der Halle.

Portland Trail Blazers (1-2) - Utah Jazz (1-1) 96:86 (BOXSCORE)

Topscorer: Lillard (23) - Hayward (20)

Der erste Sieg der Preseason ist eingetütet, Rookie of the Year Damian Lillard zeigte ein gutes Spiel und auch LaMarcus Aldridge (20 Punkte, 8 Rebounds) überzeugte. Dazu punktet endlich auch die Bank ordentlich. Anführer der Second Unit war dieses Mal Neuzugang Mo Williams, der 11 Punkte machte. Nicolas Batum fehlte aufgrund einer Gehirnerschütterung.

Die Jazz mischten ein wenig durch. Veteran Richard Jefferson bekam von Coach Tyrone Corbin eine Pause verordnet, Enes Kanter kam dieses Mal von der Bank. Utah spielte daher Small Ball mit Alec Burks und Jeremy Evans. Rookie Trey Burke konnte sich im Duell mit Lillard nicht in Szene setzen. Er traf nur 3 seiner 10 Würfe und hatte am Ende 7 Punkte und 5 Assists auf dem Konto.

Die Preseason im Überblick

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