Montag, 28.10.2013

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Rockets entlassen Camby

Die Houston Rockets werden sich von Marcus Camby trennen - zumindest als Spieler. Der Center laboriert weiter an einer Fußverletzung. Luigi Datome muss sich seine Rolle bei den Detroit Pistons erst noch erkämpfen. Die Philadelphia 76ers stellen ihre letztes Tafelsilber auf den Markt.

Marcus Camby wird wohl nicht erneut für die Houston Rockets auflaufen
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Marcus Camby wird wohl nicht erneut für die Houston Rockets auflaufen

Rockets entlassen Camby

Die Karriere von Marcus Camby geht wohl zu Ende. Nach Informationen des "Houston Chronicle" werden die Rockets den 39 Jahre alten Center entlassen. Camby plagt sich seit der vergangenen Saison mit einem Riss der Sehnenplatte im Bereich der Fußsohle herum und hat keine Aussicht auf eine schnelle Genesung.

In der Offseason wurde der Defensive Player of the Year von 2007 von den New York Knicks zu den Toronto Raptors getradet. Da Camby allerdings nicht für die Kanadier spielen wollte, wurde er dort entlassen. Anschließend schloss er sich den Houston Rockets an.

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Allerdings wird der Big Man der Franchise erhalten bleiben und zukünftig wohl als Center-Trainer für die Texaner arbeiten. Cambys mit 1,4 Millionen Dollar dotierter Vertrag bei den Rockets ist komplett garantiert und zählt mit 884.000 Dollar gegen den Salary Cap.

Ein kleines Hintertürchen lässt sich Camby aber noch offen. Sollte er im Laufe der Saison vollständig genesen, würde er es noch einmal in der NBA probieren. "Ohne Zweifel, Marcus plant die Verletzung in den nächsten Monaten weiter auszukurieren und dann später in der Saison für die Rockets oder ein anderes Team zu spielen", erklärte sein Agent Rick Kaplan.

Der No.2-Pick von 1996 spielte insgesamt 17 Jahre in der NBA und erzielte im Schnitt 9,5 Punkte und 9,8 Rebounds. Dabei lief er für die Toronto Raptors, New York Knicks, Denver Nuggets, Los Angeles Clippers, Portland Trail Blazers und die Houston Rockets auf.

Houston muss am Montag noch einen weiteren Spieler entlassen, um auf die maximale Kaderstärke von 15 Spielern zu kommen. Guard Reggie Williams gilt als Kandidat.

Datome hofft auf komplettes Training

Luigi Datome könnte am Montag erstmals seit vier Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren. Der MVP der italienischen Serie A kam mit einer Muskelverletzung von der EuroBasket nach Detroit und verpasste alle Preseason-Spiele. Sollte Datome voll mittrainieren können, wäre er auch für den Season-Opener gegen die Washington Wizards eine Option.

"Das hängt vom Spielverlauf ab und auch davon, was die anderen Jungs so anstellen", erklärte Coach Maurice Cheeks. Einen Freifahrtsschein bekommt der Italiener nicht. "Wenn man nicht die Chance zum Trainieren hat, hat man auch nicht die Chance auf dem Court zu stehen und sich zu zeigen. Wir könnten sein Shooting gut gebrauchen, aber wir haben es noch nicht gesehen. Also müssen wir abwarten und gucken, wie es in den nächsten Tagen läuft", sagte Cheeks.

Sixers-GM schließt Trades nicht aus

Bei den Philadelphia 76ers könnte es in dieser Saison noch richtig interessant werden. GM Sam Hinkie geht davon aus, dass sich der Kader im Laufe der Saison noch deutlich ändern werde. "Schaut man auf unsere Spieler und dessen Verträge, ist klar, dass einige Entscheidungen anstehen", sagte Hinkie dem "Philadelphia Inquirer".

Die Verträge von Evan Turner und Spencer Hawes laufen nach der Saison aus. Die Sixers haben bis Donnerstag Zeit, den Spielern Vertragsverlängerungen anzubieten. Wahrscheinlicher sind aber wohl Trades im Laufe der Saison. "Wir sind offen für alles", erklärte Hinkie.

Big-Men-Sharing in New York

Knicks-Coach Mike Woodson geht davon aus, dass Amar'e Stoudemire und Kenyon Martin recht selten zusammen auf dem Platz stehen werden. Nachdem beide nach Verletzungen erst im letzten Preseason-Spiel ihre Combacks gaben, schloss Woodson Back-to-back-Einsätze der Big Men mehr oder weniger aus. Der Coach erhofft sich durch die dosierten Einsätze eine geringere Verletzungsgefahr. Gerade auf den großen Positionen ist die Auswahl der Knicks begrenzt.

Timberwolves hoffen auf Veteranen

Die Situation auf der Small-Forward-Position bei den Timberwolves ist nach wie vor angespannt. Durch die Verletzung von Chase Budinger und den Anpassungsproblemen von Rookie Shabazz Muhammad fehlt Coach Rick Adelman eine Alternative zu Corey Brewer, den Adelman lieber als Energizer von der Bank bringen würde. Die "Minneapolis Star Tribune" berichtet, dass die Wolves daher hoffen, einen Veteranen von der Waiver-Liste picken zu können. Auch einem Trade ist man in Minneapolis nicht abgeneigt.

Der Spielplan der Saison 2013/14 im Überblick

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