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Schock: 6 Wochen Pause für Burke!

Von SPOX
Dienstag, 15.10.2013 | 12:43 Uhr
Rookie-Spielmacher Trey Burke soll für die Utah Jazz ein Eckpfeiler des Rebuilds sein
© getty
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Rookie-Point-Guard Trey Burke muss einen gebrochenen Finger operieren lassen und fehlt den Utah Jazz lange, Sacramentos Carl Landry hat es sogar noch übler erwischt. Jarrett Jack kommt vergleichsweise glimpflich davon. Dafür sind Greg Oden und Derrick Rose im Training.

Burke fällt sechs Wochen aus

Eine schlimmere Nachricht hätte man sich aus Sicht der Utah Jazz kaum vorstellen können: Trey Burke muss nach seinem Bruch des rechten Zeigefingers unters Messer und wird sechs Wochen ausfallen.

Der Spielmacher war am College der Star der Michigan Wolverines und führte das Team ins Final Four, als 9. Pick im diesjährigen Draft landete er erst bei den Minnesota Timberwolves und dann per Trade bei den Utah Jazz.

Das Team aus dem Mormonenstaat will in diesem Jahr den Rebuild angehen und baut ein junges und neues Team auf. Eckpfeiler sollen dabei unter anderem die Big Men Derrick Favors und Enes Kanter sein, auch und vor allem aber Trey Burke.

Und dass dieser nun den Rest der Preseason, wichtige Trainings und die ersten Wochen der Regular Season verpassen wird, kommt einer Katastrophe gleich. Denn auch wenn Utah nicht den Anspruch hat, allzu viele Spiele gewinnen zu wollen, wird Burkes Entwicklung und die des Teams durch den Ausfall gebremst.

Und Entwicklung ist genau das entscheidende Stichwort, das die Saison der Franchise prägen soll. Die Frage ist jetzt: Wer übernimmt die Starting-Point-Guard-Pflichten in Burkes Abwesenheit? Mit John Lucas III und Scott Machado gibt es zwei Alternativen, die aber beide nicht das Niveau haben. Alec Burks ist ein großes Talent, lief in seinen bisherigen Saisons aber vorwiegend als Shooting Guard auf.

Lange Pause für Carl Landry

Erst im Sommer war Carl Landry von den Golden State Warriors nach Sacramento zurückgekehrt. Nach der Unterzeichnung eines lukrativen Vierjahresvertrags über 26 Mio. Dollar wollte der Power Forward eine Karriere-Jahr hinlegen.

Das kann er wohl vergessen. Im Training zog sich der 30-Jährige, der bereits für die Rockets, Kings, Pelicans, Warriors und jetzt wieder Kings spielte, einen Riss eines Beugemuskels in der linken Hüfte zu und muss operiert werden. Die niederschmtternde Prognose: drei bis vier Monate Pause!

Am Dienstagmorgen legte sich Landry unters Messer und versprach vorab - wie so viele seiner Kollegen in letzter Zeit: "Wenn ich zurückkomme, werde ich besser sein als je zuvor!"

Pause für Jarrett Jack

Einige von Clevelands Neuzugängen sind derzeit außer Gefecht. Jarrett Jack, der dem Backcourt mehr Erfahrung und Stabilität verleihen soll, hat ein entzündetes linkes Knie und muss zehn Tage pausieren.

Rookie Carrick Felix hat sich einen Leistenbruch zugezogen, der anderen Rookie Sergej Karasev wartet noch auf seine Arbeitserlaubnis. Die drei Krankmeldungen gesellen sich zu Andrew Bynum (Reha) und Tyler Zeller, der nach einer Blinddarm-OP und Hüftproblemen ausfällt.

Oden im vollen Training

Seit seiner Unterschrift bei den Miami Heat hatte Greg Oden auf diesen Tag gewartet, jetzt war es endlich soweit: Erstmals konnte der Langzeitverletzte am Training des Meisters teilnehmen.

"Es hat sich richtig gut angefühlt, rauszugehen und einfach ein bisschen ins Laufen zu kommen", so Oden nach der ersten Fünf-gegen-Fünf-Einheit. "Ich bin noch nicht voll da, das frustriert mich natürlich. Aber es war ein kleiner Schritt."

Pat Riley hatte sich zuletzt sehr erfreut über die Entwicklung des Centers gezeigt, und selbst Coach Erik Spoelstra machte ihm, nachdem er sich bisher sehr zurückhaltend gezeigt hatte, Hoffnung auf einen kleinen Preseason-Einsatz.

"Es spricht für ihn und seinen Kampfgeist, dass er es bis hierhin geschafft", zollte selbst LeBron James Respekt. "Er ist wieder da, wo er hingehört. Und das ist die NBA." Nach vier Jahren Pause hofft Oden bei den Miami Heat auf ein erfolgreiches Comeback.

Rose zurück im Training

Chicagos Superstar und Hoffnungsträger Derrick Rose ist wieder fit. Nachdem er das letzte Preseason-Spiel aufgrund von Schmerzen in seinem operierten Knie verpasst hatte, waren viele Anhänger der Bulls verunsichert ob des Zustands des MVP von 2011.

Doch Rose gab jetzt Entwarnung: "Es war nur ein bisschen übersäuert. Ich hätte wohl spielen können, aber die Coaches wollten, dass ich es langsam angehen lasse. Meine Gesundheit steht an erster Stelle."

Dass der Spielmacher mit kleineren Problemen rechnen musste und auch während der Saison wird rechnen müssen, ist ihm klar: "Ich war einfach nur überrascht, nachdem ich mich anfangs so gut gefühlt hatte", so Rose. "Aber das passiert eben, und jetzt geht's mir wieder gut."

Rose kehrte am Montag ins Training zurück und - was Tom Thibodeau besonders freute - auch Joakim Noah konnte voll mitmachen: "Beide haben 100 Prozent geben können", so der Head Coach der Bulls. "Jo hat sich super bewegt, und wenn ich eine Prognose wagen sollte, würde ich meinen, dass beide am Mittwoch spielen."

Für Noah wäre es nach einer Bauchmuskelverletzung der erste Preseason-Einsatz überhaupt.

Durant vermehrt als Spielmacher?

In der heutigen NBA verwischen die Grenzen zwischen einzelnen Positionen immer mehr. Point Guards werden vermehrt als Schützen eingesetzt, dafür agieren Flügelspieler wie LeBron James oder Indianas Paul George als Aufbauspieler.

Geht es nach Oklahoma Citys Coach Scott Brooks, soll auch Thunder-Superstar Kevin Durant vermehrt in eine solche Rolle schlüpfen: "Wir haben Spieler in unseren Reihen, die Hilfe beim Scoren brauchen. Und Kevin hat das Talent, diese Hilfe zu leisten", so Brooks. "Er kann mit seiner Klasse Würfe für Thabo Sefolosha, Serge Ibaka und unsere Big Men generieren, und wenn die ihre Würfe treffen, gibt uns das mehr Möglichkeiten in der Offense."

Als dreimaliger Scoring-Champion (2010-2012) weiß Durant, wie man selbst punktet. Dass er aber auch andere in Szene setzen kann und will, zeigte er mit 12 Assists im Preseason-Spiel in Manchester gegen die Philadelphia 76ers. Seine 4,6 Vorlagen im Vorjahr waren ein Karriere-Bestwert.

In Abwesenheit des verletzten Russell Westbrook ist Durant mit Ausnahme von Reggie Jackson der einzige Thunder-Spieler, der sich seinen Wurf selbst kreieren kann - und damit Lücken für andere reißt. "Ohne Russell müssen wir anders spielen. Der Coach hat sich viel einfallen lassen, der Ball läuft gut. Wir haben Vertrauen in unsere Stärken", so Durant.

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