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Horry in die Hall of Fame!

Von SPOX
Freitag, 13.09.2013 | 11:20 Uhr
An Robert Horrys Status als einer der besten Rollenspieler aller Zeiten gibt es keine Zweifel
© getty
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Offseason in der NBA! Die Vertreter der internationalen NBA-Destinationen vertreiben sich deshalb die Zeit mit Gedankenspielen. Wer gehört in die fiktive Hall of Fame für Rollenspieler? Und welche NBA-Legende hätten die Schreiber gern mal live gesehen?

Wer verdient eine Aufnahme in die fiktive Role Player Hall of Fame?

Adriano Albuquerque, NBA Brasil: Es gäbe viele Kandidaten: Vinnie Johnson, Bobby Jackson, Ginobili, Laimbeer, Majerle, Mutombo - sogar Scalabrine! Wenn ich einen aktuellen Spieler nominieren sollte, würde ich mich für Manu Ginobili entscheiden. Einfach weil er so viel mehr ist als ein sechster Mann und weil er zusätzlich ein Fighter ist. Vielleicht erfüllt er die Kriterien nicht ganz, weil er eigentlich ein Star ist und seine Rolle täuscht. Alternativ fällt mir Ben Wallace ein, der mit seinem Shotblocking, Einsatz und seiner Verteidigung ein Anführer war, aber kein Star. Seine Erscheinung war allerdings beeindruckend, einzigartig und hat ihn berühmt gemacht.

Philipp Dornhegge, NBA Deutschland: Hall-of-Fame-Rollenspieler sollten Teamspieler sein, stille Anführer und ihrer Mannschaft mit physischer und mentaler Toughness helfen. Als junger NBA-Fan war ich großer Houston-Rockets-Fan und ein Anhänger des jungen Sam Cassell, der schon in seinen ersten Jahren die richtige Einstellung mitgebracht hat. Und habe natürlich Big Shot Robert Horry geliebt. Wenn man sich die NBA-Landschaft anschaut, dann fällt auf, dass es gar nicht so wahnsinnig viele Profis gibt und gab, die über ihre gesamte Karriere Rollenspieler waren und diesen Job auf höchstem Niveau erledigt haben. Shane Battier ist vielleicht der offensichtlichste Kandidat neben Horry. Dazu fällt mir A.C. Green ein wegen seiner unverschämten Konstanz, Ron Harper und Derek Fisher wegen ihrer Führungsqualitäten, Steve Kerr und Sam Jones wegen ihres Clutch-Shootings und Michael Cooper wegen seiner Defense.

Stefanos Triantafyllos, NBA Greece: Das ist leicht: Robert Horry! Einer der größten Clutch-Shooter aller Zeiten und einer der wenigen, die beide Hände für ihre Meisterschaftsringe brauchen. Es ist bestimmt kein Zufall, dass er seine gesamte Karriere bei Titelteams verbracht hat: Rockets, Lakers, Spurs. Ein großartiger Spieler, ein noch besserer Teamkollege und ein Siegertyp. Wenn man sich eine Fünf zusammenstellen könnten, die ein Spiel 7 nach Hause bringen soll, hätten wohl jeder Horry auf dem Parkett.

Akshai Manwani, NBA India: Robert Horry. Seine Karrierezahlen (7,0 Punkte und 4,8 Rebounds pro Spiel) wären niemals genug für die Hall of Fame, aber er hätte es dennoch verdient. Basketball ist ein Mannschaftsspiel und Horrys Aufnahme in die Hall wäre ein Beleg für diesen Fakt. Wenn es Horry nicht gegeben hätte, hätte eine ganze Batterie an Superstars wie Hakeem Olajuwon, Shaquille O'Neal, Kobe Bryant oder Tim Duncan wohl den einen oder anderen Titel weniger geholt.

Jacopo Gerna, NBA Italia: Mir fallen da so einige ein: Als Kind bin ich zum Beispiel verrückt geworden, wenn ich Michael Coopers bei den Lakers der 80er gesehen habe. Aber um den Rahmen nicht zu sprengen, konzentriere ich mich auf zwei Profis. Der erste ist Robert Horry. Er war nicht nur ein wahnsinniger Clutch Shooter von der Bank. Schaut Euch mal die ganzen großartigen Teamkollegen an, die ihn aufs Äußerste respektieren und ihm vertrauten. Wenn diese Spieler ihren Wurf nicht fanden, haben sie Horry den Ball gegeben. Das sagt viel aus. Er wird im Nachhinein vor allem als Shooter wahrgenommen, aber das geht nicht weit genug. Wie oft musste er in wichtigen Momenten seine mentale Stärke beweisen? Der zweite Spieler ist Manu Ginobili. Ich bin kein Spurs-Fan, aber er hat ja vorher schon in Italien gespielt. Schon damals wusste jeder, dass er etwas Besonderes ist mit seiner Art, über den Court zu sprinten, den Ring zu attackieren und zu passen. Seine Spielintelligenz, sein Talent und seine Einstellung kamen ihm auch in der NBA sofort zugute. Er hat sich stetig verbessert, dabei ist er körperlich gar nicht so beeindruckend. Aber es gibt fast nichts, was er nicht kann.

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