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Sonntag, 07.04.2013

NBA-Schlaglichter

Die große John Wall Show

Washingtons Point Guard führt die Pacers vor und den sportlichen Aufschwung der Wizards fort. LeBron James kehrt für die Miami Heat aufs Parkett zurück. Tim Duncan ist in Wirklichkeit erst 26 Jahre alt und Rick Adelman schreibt in Minnesota NBA-Geschichte.

Mit John Wall in der Lineup wirken die Washington Wizards wie ein Playoff-Team
© Getty
Mit John Wall in der Lineup wirken die Washington Wizards wie ein Playoff-Team

Washington Wizards (29-47) - Indiana Pacers (48-29) 104:85 (BOXSCORE)

An einem Abend, an dem im Washingtoner Verizon Center die legendäre Bullets-Championship-Mannschaft von 1978 gefeiert wurde, die dank Spielern wie Wes Unseld, Elvin Hayes, Bob Dandridge und Mitch Kupchak die erste und bisher einzige Meisterschaft der Franchise-Geschichte errang, wollte John Wall den Protagonisten in nichts nachstehen und selbst eine denkwürdige Leistung abliefern. Der Franchise-Spieler der Wizards erzielte 37 Punkte und zeigte eine seiner besten Saisonleistungen für die Wizards, die ihr neuntes Heimspiel in Serie gewannen und schon längst aussehen wie eine Playoff-Mannschaft.

Wäre Wall doch nur von Anfang an fit gewesen. Der 22-Jährige konnte aufgrund einer Knieverletzung erst Anfang Januar ins Geschehen eingreifen. Washingtons Saison und alle Chancen waren da bei einer Bilanz von 4-28 schon längst zerschossen. Seitdem Wall aber die Point Guard Position bemannt, haben die Wizards mehr als die Hälfte ihrer Spiele gewonnen (24-19) und im Verizon Center eine Mauer aufgebaut. 18-4 beträgt die Bilanz auf heimischem Parkett mit Wall. Dank einer exzellenten Defense (die Wizards belegen ligaweit Rang 5) und einem explosiven Chancenerzeuger wie Wall fällt es nicht allzu schwer, schon in 2013/14 einen möglichen Playoff-Platz zu sehen.

Gegen das beste Defensivteam der Liga sorgte Wall mit einer One-Man-Show für umgekehrte Verhältnisse. Der Guard flog förmlich übers Parkett, traf 12 seiner ersten 15 Würfe und hatte bereits zur Halbzeit 26 Punkte akkumuliert. Alles, was nach seinen Drives und seinem Transition-Sperrfeuer übrig blieb, waren Staubwolken in Indianas eigentlich so unbeugsamen Abwehrverbund. Die Pacers waren wieder einmal eiskalt aus dem Feld (nur 40,7 Prozent Trefferquote), die drei Starter Paul George, David West und George Hill verfehlten zusammen 24 ihrer insgesamt 34 Field Goal Versuche. Für die Pacers kommt der kleine Durchhänger zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: New York ist im Kampf um Platz zwei auf zwei volle Spiele davon gezogen.

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Brooklyn Nets (44-32) - Charlotte Bobcats (18-59) 105:96 (BOXSCORE)

Deron Williams ist der Schlüssel für Brooklyn in den Playoffs. Der ehemalige All-Star-Guard ist sich dessen wohl bewusst und zeigt nach einer gebeutelten ersten Saisonhälfte mittlerweile wieder Top-Leistungen am Fließband, die ihn zurück gehievt haben in Konversationen um die besten Playmaker der Liga. Williams kam gegen Charlotte auf 32 Punkte und 6 Assists und war vor allem in der entscheidenden Spielphase nicht zu bremsen. 8 der letzten 10 Nets-Punkte gingen auf sein Konto.

Charlotte war früh in Front gelegen, weil die Gastgeber mit einem Mann überhaupt nicht zurecht kamen: Gerald Henderson (22 Punkte), seines Zeichens ebenfalls einer der besseren Akteure nach dem All-Star-Break. Auch D-Will nutzte die inoffizielle Saison-Halbzeit als Zäsur. Seither hat Williams seine Durchschnittswerte auf 22,6 Punkte und 8 Assists pro Partie geschraubt und die Nets auf Platz vier im Osten festgespielt, wo sie in der ersten Playoff-Runde auf Chicago oder Atlanta treffen werden. Brook Lopez erzielte 19 Punkte mit 4 Blocks, Andray Blatche 16 mit 7 Rebounds von der Bank, während Reggie Evans die Bretter wieder lupenrein sauber putzte (14 Punkte, 20 Rebounds).

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Miami Heat (60-16) - Philadelphia 76ers (31-45) 106:87 (BOXSCORE)

Drei Spiele lang hatte LeBron James wegen einer "Verletzung" pausiert. Gegen Philadelphia kehrte der amtierende Most Valuable Player in die Lineup zurück und brachte mit 27 Punkten, 4 Rebounds und 5 Assists den 60. Saisonsieg seiner Heat unter Dach und Fach. Einen noch, dann hat Miami die erfolgreichste reguläre Saison der Franchise-Historie egalisiert. James spielte nur 31 Minuten, dominierte aber wie gewohnt mit 12 Treffern bei nur 17 Feldwurfversuchen.

Philadelphia war zum vierten Mal in dieser Saison chancenlos gegen den amtierenden Meister, für den Rashard Lewis (14 Punkte), Norris Cole (13 Punkte) und Chris Andersen (15 Rebounds) die höchsten Statistiken hinter James einsammelten. Miami traf 14 seiner 25 Dreier und lag nach dem ersten Spielabschnitt bereits mit 15 Punkten in Front.

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Seite 2: Duncan sichert nächsten Division-Sieg der Spurs

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