NBA-Schlaglichter

Thunder: Platz eins im Visier

Von SPOX
Freitag, 05.04.2013 | 07:03 Uhr
Auf dem Weg zum Korb war Russell Westbrook von den Spurs nur schwer zu stoppen
© Getty
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Oklahoma City hat mit einem Sieg im direkten Duell den Druck auf die San Antonio Spurs erhöht und wieder beste Chancen auf Platz eins im Westen. Die Texaner sorgen sich derweil vor allem um Tony Parker. Die Chicago Bulls gewinnen die mögliche Playoff-Vorschau bei den Brooklyn Nets und bekommen endlich mal positive Nachrichten von der Personalfront. Die Nets ärgern sich über sich selbst.

Brooklyn Nets (43-32) - Chicago Bulls (41-33) 90:92 (BOXSCORE)

Gestern feierte Brooklyn noch einen Kantersieg in Cleveland und schonte seine Kräfte, heute ist das Team wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Und die Landung war äußerst unsanft.

Denn die Nets hatten auch gegen Chicago vermeintlich alles im Griff, führten mit 16 Punkten. Deron Williams war in bärenstarker Form, markierte 30 Punkte und 10 Assists.

Aber so gut man zu spielen scheint, gegen diese Bulls darf man sich nicht zurücklehnen. Auch nicht wenn sie ohne Derrick Rose, Marco Belinelli, Rip Hamilton, Taj Gibson und Joakim Noah spielen. Und Kirk Hinrich mit sechs Fouls disqualifiziert wird.

"Wir kämpfen bis zum Ende", brachte es Carlos Boozer (29 Punkte, 18 Rebounds) auf den Punkt. "Wir haben eine paar ziemlich zähe Jungs im Team." Boozer selbst galt jahrelang selbst als eher wenig zäh, doch in dieser Spielzeit macht er praktisch alles, was sich die Bulls-Fans von ihm je erträumt haben.

Neben Boozer verbuchte auch Jimmy Butler ein Double-Double (16 Punkte, 10 Rebounds), Reservist Nate Robinson brachte die Hausherren 22 Sekunden vor Schluss in Führung.

Für die Nets kam Brook Lopez auf 28 Zähler, versemmelte in der Schlussphase aber zwei Würfe und schenkte ein weiteres Mal die Kugel her. "Das ist wirklich hart", sagte der Center. "Wir haben lange Zeit so gut gespielt und verlieren das Ding noch. Und ich weiß, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe."

Auch die Rückkehr der beiden Starter Joe Johnson (12) und Gerald Wallace (4) machte am Ende keinen Unterschied mehr. Brooklyn hat weiterhin anderthalb Spiele Vorsprung vor den Bulls, doch im Hinblick auf die Playoffs war dieses Spiel trotzdem wichtig.

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Denn dort könnte es für die viertplatzierten Nets in der ersten Runde gegen Chicago gehen, das mit dem heutigen Sieg mit den fünftplatzierten Hawks gleichzog. Positiv zudem für das Team aus der Windy City: Laut Coach Tom Thibodeau ist Gibsons Knieverletzung halb so wild, er könnte bald zurückkehren.

Und Derrick Rose sei auch wieder einen Schritt weiter. In den letzten acht Spielen trifft die Truppe sechs Mal auf Gegner aus dem Osten, die weit entfernt sind von den Playoffs. Da könnte sich der ehemalige MVP doch optimal in Form bringen.

Oklahoma City Thunder (55-20) - San Antonio Spurs (56-20) 100:88 (BOXSCORE)

Gesundheit ist weiterhin der große Knackpunkt, wenn man über die San Antonio Spurs redet. Jedes Team braucht fitte Spieler, aber wenige Top-Teams haben damit so häufig Probleme wie die Texaner.

Neben Manu Ginobili ist MVP-Kandidat Tony Parker derzeit das größte Sorgenkind. Laut Manager R.C. Buford ist der Franzose derzeit "von Kopf bis Fuß angeschlagen". Nacken, Rücken, Knöchel: Alles tue Parker weh.

Folglich spielte der so wichtige Spielmacher nur 25 Minuten und brachte in dieser Zeit nur 2 Punkte (1/6 Field Goals) und 4 Assists zustande, die letzten sieben Minuten saß er komplett draußen.

Nun ist es müßig, darüber zu diskutieren, ob es mit einem Parker (und einem Ginobili) in Bestform gereicht hätte. Fakt ist, dass Oklahoma City die Partie gewann - in überzeugender Manier.

Obwohl Kawhi Leonard nach zwei Spielen Pause aufgrund einer Knieverletzung zurückkehrte und das Small-Forward-Duell gegen Superstar Kevin Durant gewann. Der NBA-Topscorer sammelte 25 Punkte, 9 Rebounds und 6 Assists, aber auch 6 Turnover. Leonard kam auf 24 Punkte, 14 Rebounds und 6 Assists - bei nur zwei Ballverlusten.

Tim Duncan (24 Punkte, 11 Rebounds, 3 Blocks) spielte seine Gegner ebenfalls weitgehend an die Wand. Dafür hatte Thunder-Point-Guard Russell Westbrook keinen adäquaten Gegner und avancierte mit 27 Zählern zum Topscorer der Partie, entscheidend zum Sieg trug auch Derek Fisher (17 Punkte, 5/7 Dreier) bei.

Der Kampf um Platz eins im Westen ist auf einen Schlag enger geworden, die Spurs haben jetzt genauso viele Niederlagen auf dem Konto wie die Thunder. Und der Vorjahresfinalist hätte bei einem möglichen Gleichstand am Ende der Saison den Tiebreaker auf seiner Seite.

Der NBA-Spielplan im Überblick

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