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Dreier-Show von James

Von SPOX
Samstag, 30.03.2013 | 06:13 Uhr
LeBron James führte Miami mit 36 Punkten zum Sieg
© getty
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Die Miami Heat melden sich nach dem Ende ihrer Siegesserie mit einer überragenden Leistung bei den New Orleans Hornets zurück - LeBron James läuft dabei von Downtown heiß. Tim Duncan führt die San Antonio Spurs zum Sieg im Spitzenspiel gegen die Los Angeles Clippers. Die Oklahoma City Thunder kassieren eine überraschende Niederlage bei den Minnesota Timberwolves. Die Heimserie der Denver Nuggets hält - und in New York ist J.R. Smith nicht zu stoppen.

New Orleans Hornets (25-48) - Miami Heat (57-15) 89:108 (Boxscore)

Wie antwortet man auf das Ende einer 27-Spiele-Siegesserie, wenn man Miami ist? Ganz einfach: mit seiner effizientesten Shooting-Performance in den letzten 16 Jahren! Die effektive Field Goal Percentage der Heat lag am Ende bei irren 71 Prozent! Miami schoss in der ersten Halbzeit 69,7 Prozent aus dem Feld, am Ende stand die Quote immer noch bei 61 Prozent.

Analyse: Offensiv-Feuerwerk in Boston!

Dass die Quote von Downtown (14/27) so gut war, lag in erster Linie an einem Mann: LeBron James (7/10 Dreier). James lief in der ersten Halbzeit brutal heiß und traf in weniger als sechs Minuten sechs Dreier in Folge! "Ich war froh, dass ich zu dem Zeitpunkt auf der Bank saß. Ich konnte die Show sehen", sagte Dwyane Wade (17 Punkte, 9 Assists) nach dem Spiel.

James beendete das Spiel mit 36 Punkten und 6 Assists. "Es war einer dieser Abende, also habe ich einfach weitergeschossen. Einmal hatten wir einen 3-1-Break, Mike (Miller) hat mir den Ball gegeben und ich habe gestoppt, um den Dreier zu nehmen. Das habe ich seit der High School oder den frühen Cleveland-Jahren nicht mehr gemacht. Ich habe mich einfach gut gefühlt", so James.

Miami führte schon in der ersten Halbzeit mit 20 Punkten Vorsprung (47:27) und geriet nie in Gefahr. Ryan Anderson war mit 20 Punkten noch der beste Mann bei den Hornets, die auf Starting-Point-Guard Greivis Vasquez (Knöchel) verzichten mussten. Bei Miami fehlte mit Mario Chalmers (Knöchel) auch der etatmäßige Spielmacher, er wurde in der Starting Five durch Mike Miller ersetzt.

San Antonio Spurs (55-17) - Los Angeles Clippers (49-24) 104:102 (Boxscore)

Nicht nur Miami ist bereit für den Showdown (Mo., ab 1 Uhr, Spurs-Heat im LIVE-STREAM FOR FREE), auch San Antonio geht mit einem Sieg in den Kracher. Und den Sieg gegen die Clippers kann man nur so zusammenfassen: dieser Tim Duncan ist unfassbar. Die Clippers machten Duncan mit ein paar harten Fouls im zweiten Viertel wütend, die Folge war eine Monster-Leistung.

Duncan verbuchte 34 Punkte, 11 Rebounds, 3 Assists und 2 Blocks - und 2,2 Sekunden vor Ende besorgte er das entscheidende Three-Point-Play zum Sieg. Trotz Foul von Willie Green traf er den Jumper zum 103:102, auch der Bonus-Freiwurf war kein Problem (10/10 von der Linie).

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"Es war ein unglaublicher Wurf, deshalb ist er einer der besten Power Forwards aller Zeiten. Aber es war ein Schrittfehler", beklagte sich Clippers-Superstar Chris Paul (14 Punkte, 12 Assists). Topscorer bei L.A. waren Blake Griffin (18) und Jamal Crawford (16). Bei den Spurs glänzte neben Duncan einmal mehr Tony Parker mit 24 Punkten und 8 Assists. Für die Spurs war es der siebte Heimsieg in Folge.

Ein kurzes Verletztungsupdate bei beiden Teams: Bei den Clippers war zum dritten Mal nacheinander und zum 52. Mal diese Saison Chauncey Billups (Leiste) zum Zuschauen verdammt, bei den Spurs stand Manu Ginobili (Oberschenkel) nur drei Minuten auf dem Feld, ehe er sich in die Kabine verabschiedete.

Bauermanns Playbook: Die Spurs in der Taktik-Analyse

Minnesota Timberwolves (26-45) - Oklahoma City Thunder (53-20) 101:93 (Boxscore)

Überraschende Niederlage für die Thunder, die etwas den Anschluss verlieren im Kampf mit San Antonio um Rang eins im Westen. OKC liegt jetzt 2,5 Spiele hinter den Spurs.

Für Kevin Durant standen am Ende zwar wieder bärenstarke 36 Punkte im Boxscore, bei einer Top-Quote (13/19), aber in der zweiten Halbzeit wurde er von Andrei Kirilenko überragend verteidigt. In den letzten 22 Minuten kam von Durant verhältnismäßig wenig (4/9).

Auch Russell Westbrook (18 Punkte, 9 Assists) und Serge Ibaka (10 Punkte, 11 Rebounds, 5 Blocks) konnten die Pleite nicht verhindern. Die T-Wolves waren schlicht und ergreifend an diesem Abend das bessere Team. Und das lag vor allem an zwei Männern: Nikola Pekovic (22 Punkte, 15 Rebounds) und Ricky Rubio (17 Punkte, 7 Assists, 4 Steals).

Denver Nuggets (50-24) - Brooklyn Nets (42-30) 109:87 (Boxscore)

Wer will die Nuggets im Pepsi Center stoppen? 18. Heimsieg in Folge! Zur Einstellung des Team-Rekords aus dem Jahr 1989 fehlt noch ein Sieg. Denvers Heimbilanz in dieser Saison steht jetzt bei 33-3. Gegen Brooklyn fehlte zwar Point Guard Ty Lawson (Fußprobleme) zum dritten Mal in den letzten vier Spielen, aber das wurde locker kompensiert.

Auch dank Evan Fournier. Der junge Franzose erhielt so viel Spielzeit (21 Minuten) wie in keinem Spiel zuvor und steuerte von der Bank kommend 19 Punkte bei. Damit war Fournier der Topscorer der Nuggets. Die Bank war insgesamt wie so oft ein großer Faktor (60 Punkte), neben Fournier scorten auch Wilson Chandler (16) und Corey Brewer (13) zweistellig.

Bester Werfer bei den Nets, die erneut ohne Joe Johnson (Oberschenkel) auskommen mussten, war Deron Williams mit 19 Zählern, Reggie Evans legte mit 15 Punkten und 16 Rebounds ein starkes Double-Double auf. Brook Lopez (11 Punkte, 4/15) hatte dagegen einen schlechten Abend. Ganz mies waren die Nets von der Freiwurflinie (18/36).

Portland Trail Blazers (33-39) - Utah Jazz (37-36) 95:105 (Boxscore)

Ein Auswärtssieg für Utah! Nach neun Auswärtspleiten in Serie gab es für die Jazz in der Fremde mal wieder etwas zu feiern - und was für ein wichtiger Sieg es war. Utah zog durch den dritten Sieg in Folge im Kampf um Rang acht im Westen mit den L.A. Lakers gleich - und jetzt stehen erst einmal vier Heimspiele auf dem Programm.

In Portland erwischte Utah zwar einen schlechten Start und lag zur Pause mit 10 Punkten in Rückstand (42:52), dann drehte aber vor allem Mo Williams unglaublich auf. Der Point Guard erzielte 26 seiner 28 Punkte in Halbzeit zwei und powerte die Jazz gemeinsam mit Paul Millsap (25 Punkte, 10 Rebounds) und Al Jefferson (22 Punkte) zum Sieg.

Topscorer bei den Blazers war Rookie Damian Lillard (24 Punkte), der Ausfall von LaMarcus Aldridge (Knöchel) war letztlich nicht zu kompensieren.

Seite 2: J.R. Smith is on fire!

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