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Ex-Bamberger beendet Nuggets-Serie

Von SPOX
Dienstag, 26.03.2013 | 08:12 Uhr
Brian Roberts (M.) ist der erste Rookie seit Darren Collison, der mindestens 18 Assists verteilte
© getty
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Brian Roberts hat die New Orleans Hornets zum Sieg über die Denver Nuggets geführt. Die Serie der Miami Heat geht derweil weiter. Utah schnuppert nach dem Erfolg über die Philadelphia 76ers wieder an den Playoffs. Und: John Wall nahm die Memphis Grizzlies auseinander.

New Orleans Hornets (25-46) - Denver Nuggets (49-23) 110:86 (Boxscore)

Und da ist die Serie vorbei. Nach 15 Siegen müssen sich die Nuggets wieder einmal geschlagen geben. Es wurde richtig deutlich und verantwortlich dafür war ein alter Bekannter aus der BBL. Der Ex-Bamberger Brian Roberts spielte in Abwesenheit von Greivis Vasquez und Eric Gordon groß auf. Roberts gelang als erstem Rookie seit Darren Collison 2010 mindestens 18 Assists und verteilte damit vier Vorlagen mehr als die gesamte Nuggets-Mannschaft.

"Es ist schwer zu begreifen, 18 Assists verteilt zu haben. Einige Jungs spielen Jahre und kommen nicht auf diese Zahl. Jemand sagte mir gerade, dass ich alleine mehr Assists habe, als sie als Team", konnte Roberts seine Leistung kaum fassen. Einer, der von Roberts' Pässen profierte, war Ryan Anderson, der 5 Dreier verwandelte und am Ende auf 23 Punkte kam. Auch Gordons Ersatzmann Darius Miller machte einen guten Job und traf 4 seiner 5 Distanzwürfe für insgesamt 16 Punkte.

Denver dagegen konnte den Ausfall von Ty Lawson dieses Mal nicht kompensieren. Der Point Guard fehlte die dritte Partie in Serie aufgrund einer Fersenverletzung. "Er ist wichtig für uns, weil er jeden Spieler richtig einsetzt. Die letzten drei Spiele glaubten wir, dass wir besser wären, als wir eigentlich sind. Das ist menschlich", sagete Denvers Coach George Karl. Auch Andre Miller räumte die verdiente Niederlage ein: "Wir haben ein schlechtes Spiel erwischt und sie haben stark gespielt. Sie waren an beiden Enden besser als wir."

Washington Wizards (26-44) - Memphis Grizzlies (47-23) 107:94 (Boxscore)

Die Wizards bleiben im heimischen Verizon Center ein Favoritenschreck. Dieses Mal mussten die Grizzlies dran glauben und der Grund hieß: John Wall! 47 Punkte, 8 Assists und 7 Rebounds lauteten seine beeindruckenden Zahlen. "Ich war einfach drin im Spiel. Ich traf meine ersten Würfe und wusste gleich, dass ich einen guten Rhythmus hatte. 10 Punkte im ersten Viertel. Ich wusste, ich muss weitermachen", sagte der Point Guard zur dritthöchsten Punkteausbeute der aktuellen Saison.

Wall traf 13 seiner 22 Würfe und dazu 19 von 24 Freiwürfen (Career-High). "Das war einfach eine unglaubliche Vorstellung von ihm. Wir haben uns von ihm mitziehen lassen. Es fühlte sich für mich an, als war alles unter Kontrolle. Unsere gesamte Offensive, alles was wir gemacht haben", lobte auch Wizards-Coach Randy Wittman.

Einer, der sich mitziehen ließ, war Center Emeka Okafor, der 21 Punkte und 9 Rebounds erzielte. Dabei fehlten Washington gleich fünf Leistungsträger. Neben Bradley Beal (Knöchel) musste Wittman auf A.J. Price (Leiste), Trevor Ariza (Grippe), Nene (Knie) und Martell Webster (Bauchmuskelzerrung) verzichten. "Ich bin so stolz auf dieses Jungs. Das ist ein unglaublicher Sieg für uns", sagte Wittman.

Memphis hatte auch einen prominenten Ausfall zu verkraften. Marc Gasol fehlte die zweite Partie in Folge aufgrund eines Muskelfaserrisses am Bauchmuskel. Dennoch waren die Grizzlies lange drin in der Partie. Der Rückstand zu Beginn des Schlussviertels betrug lediglich zwei Punkte, doch Walls Gala - 17 Punkte im vierten Viertel - brachte den Sieg für Washington. Mike Conley war der Topscorer der Grizzlies mit 23 Punkten.

Indiana Pacers (44-27) - Atlanta Hawks (39-32) 100:94 (Boxscore)

Die Pacers haben sich den zweiten Platz im Osten zurückerobert und gleichzeitig den Vorsprung in der Central Division auf fünf Spiele ausgebaut. Dabei musste Indiana gegen die Hawks auf vier Spieler verzichten. Danny Granger fehlte erneut aufgrund seiner Knieverletzung, David West (Rücken) war auch weiterhin nicht dabei und kurz vor dem Tip-Off mussten auch George Hill (Leiste) und Lance Stephenson (Hüfte) passen.

Kein Problem, wenn man Alternativen wie Gerald Green hat. Green erzielte 17 seiner 19 Punkte in der zweiten Halbzeit, inklusive dem siegbringenden Dreier in den Schlussminuten.

"Ich habe ein gutes Gefühl bei unserer Tiefe. Wenn einer der Jungs passen muss, ist es kein Weltuntergang für uns", sagte Coach Frank Vogel.

Dabei wurde es am Ende noch einmal knapp. Drei Viertel lang beherrschte Indiana die Partie deutlich, führte bereits mit 22 Punkten, um den Vorsprung dann bis auf vier Zähler zusammenschrumpfen zu lassen. Erst Greens Dreier 34 Sekunden vor dem Ende brachte die Entscheidung.

Mit einem Erfolg hätte Atlanta die Playoff-Teilnahme verbuchen können, so müssen Josh Smith und Co. sich noch ein wenig gedulden. J-Smoove kam auf 20 Punkte, Al Horford erzielte 13 Punkte und 8 Rebounds.

Seite 2: Heat fahren Sieg Nummer 27 ein - Auch Utah siegt

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