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Freitag, 01.03.2013

NBA-Schlaglichter

Noah mit historischem Triple-Double

Dank einer überragenden Leistung von Joakim Noah haben die Bulls den Sieg gegen die Philadelphia 76ers eingefahren. Chicagos Center gelang ein bombastisches Triple-Double. Der Franzose wird damit Teil einer ganz kleinen Gruppe. Die Los Angeles Clippers haben derweil einen wichtigen Sieg bei den Indiana Pacers eingefahren. Und die Lakers machen durch den Sieg über Minnesota weiter Druck auf die Rockets.

Joakim Noah gelang gegen Philadelphia ein Triple-Double aus Punkten, Rebounds und Blocks
© Getty
Joakim Noah gelang gegen Philadelphia ein Triple-Double aus Punkten, Rebounds und Blocks

Chicago Bulls (33-25) - Philadelphia 76ers (22-34) 93:82 (BOXSCORE)

"Er war spektakulär", sagte Bulls-Coach Tom Thibodeau zur Leistung seines Centers Joakim Noah. Das war fast noch eine Untertreibung. Was Noah gelang, schafften überhaupt nur fünf weitere Spieler, nämlich ein 20/20/10-Triple-Double aus Punkten, Rebounds und Blocks. Der Center darf sich jetzt in einem Atemzug mit Kareem Abdul-Jabbar, Elvin Hayes, Hakeem Olajuwon (2x), Shaquille O'Neal und Shawn Bradley nennen. Ihm gelangen gegen die strauchelnden Sixers 23 Punkte, 21 Rebounds 11 Blocks.

"Er war einfach überall. Geblockte Würfe, Switching, dazu hat er jeden verteidigt. Einfach eine vielseitige Leistung", ergänzte Thibodeau. Gleichzeitig stellte er den Franchise-Rekord von Artis Gilmore für Blocks in einem Spiel ein. Doch Noah blieb bescheiden. "Es fühlt sich gut an. Es wirklich schön, wenn man gut spielt und gewinnt. Der Sieg war wichtig für uns, hoffentlich können wir darauf aufbauen", sagte der Franzose.

Für Philadelphia war es dagegen die siebte Niederlage in Serie. Es läuft momentan so gar nicht. Dabei spielten die Sixers gar nicht so schlecht und kämpften sich nach einem 16-Punkte-Rückstand zurück in die Partie. Spencer Hawes' Dunk brachte sie bis auf vier Zähler ran, aber ein Dreier von Nate Robinson nach einem Block von Noah baute die Führung wieder auf neun Punkte aus.

"Wenn wir mehr Würfe gehabt hätten, hätten wir gewonnen. Wir haben gut genug verteidigt, sie hatten einfach mehr Angriffe als wir", sagte Hawes. Der Center kam auf 20 Punkte und 15 Rebounds. Topscorer bei Phily war Jrue Holiday mit 22 Zählern. Neben Noah zeigte vor allem Carlos Boozer mit 21 Punkten und 12 Rebounds eine starke Leistung.

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Die Bulls mussten auf Rip Hamilton (Rückenprobleme) verzichten. Auf beiden Seiten fehlten weiterhin die Stars. Ein genauer Termin für die Rückkehr von Derrick Rose ist weiter offen, auch zum angestrebten Comeback von Sixers-Center Andrew Bynum gibt es nichts Neues.

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Indiana Pacers (36-22) - L.A. Clippers (42-18) 91:99 (BOXSCORE)

Ohne Roy Hibbert im Team waren den Clippers in der gegnerischen Zone Tür und Tor geöffnet. Chris Paul (29 Punkte, 8 Assists) zog immer und immer wieder aggressiv zum Korb, Blake Griffin (18 Punkte, 14 Rebounds) setzte sich wiederholt in Korbnähe in Szene. Am Ende standen für die Gäste 50 Punkte in der Zone zu Buche - ein ungewöhnlich hoher Wert für einen Gegner der Pacers.

"Hibbert ist ein wichtiger Teil unseres Teams", so Coach Frank Vogel über den für ein Spiel gesperrten Center. "Alle sagen, dass er ein schlechtes Jahr hat, aber eigentlich ist es ein gutes Jahr. Wir haben die beste Defense der Liga und er ist einer der Gründe dafür."

Das Fehlen des Big Man war aber nicht der einzige Grund für die sechste Heimpleite der Saison: 20 Ballverluste (allein 13 in der ersten Hälfte) taten ihr Übriges, allein David West (22 Punkte), Paul George (20) und Lance Stephenson (16) hatten je vier.

Und so mussten die Pacers gleich mehrere große Runs der Clippers wegstecken, immer wieder lief der Gastgeber einem Rückstand hinterher. Den letzten konnten sie nicht mehr aufholen - weil Chris Paul es nicht zuließ. "Der beste Point Guard des Universums", urteilte Vogel über den All-Star Game MVP.

Paul selbst war glücklich über den Erfolg: "Ich sehe sehr viele Pacers-Spiele, immerhin ist David West wie ein Bruder für mich. Sie haben zuletzt viele Gegner regelrecht abgeschossen, insofern war das ein guter Sieg für uns. Ich glaube, dass die anderen Teams sich daran gewöhnen müssen, dass wir in jedem Spiel gewinnen wollen und darum kämpfen. In der Hinsicht kommen wir langsam auf das Level von San Antonio oder Miami."

Etwas Positives konnte aber auch Indiana aus dem Spiel mitnehmen: Danny Granger machte 12 Punkte - fünf mehr als in den ersten beiden Spielen seit dem Comeback zusammen - und kommt immer besser in Form.

All-Time Scorer: Dirk unter den Top 10
PLATZ 25: Adrian Dantley - 23.177 Punkte in 955 Spielen - u.a. Los Angeles Lakers, Utah Jazz, Detroit Pistons
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PLATZ 25: Adrian Dantley - 23.177 Punkte in 955 Spielen - u.a. Los Angeles Lakers, Utah Jazz, Detroit Pistons
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PLATZ 24: Robert Parish - 23.334 Punkte in 1611 Spielen - Golden State Warriors, Boston Celtics, Charlotte Hornets, Chicago Bulls
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PLATZ 23: Charles Barkley - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 22: Allen Iverson - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 21: Ray Allen - 24.478 Punkte in 1297 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat (Stand: 19.04.2014)
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PLATZ 20: Patrick Ewing - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 19: Tim Duncan - 24.892 Punkte in 1253 Spielen - San Antonio Spurs (Stand 19.04.2014)
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PLATZ 18: Paul Pierce - 25.0008 Punkte in 1175 Spielen - Boston Celtics und Brooklyn Nets (Stand 19.04.2014)
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PLATZ 17: Jerry West - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 15: Reggie Miller - 25.297 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 15: Alex English - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 14: Kevin Garnett - 25.623 Punkte in 1375 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets (Stand 12.04.2014)
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PLATZ 13: John Havlicek - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 13: John Havlicek - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 12: Dominique Wilkins - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 11: Oscar Robertson - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 10: Dirk Nowitzki - 26.733 Punkte in 1186 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 12.04.2014)
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PLATZ 9: Hakeem Olajuwon - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 8: Elvin Hayes - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 7: Moses Malone - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta Hawks
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PLATZ 6: Shaquille O'Neal - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Kobe Bryant - 31.700 Punkte in 1245 Spielen - Los Angeles Lakers (Stand 12.04.2014)
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PLATZ 3: Michael Jordan - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 2: Karl Malone - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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Los Angeles Lakers (29-30) - Minnesota Timberwolves (20-35) 116:94 (BOXSCORE)

Die Lakers machen im Rennen um die Playoffs weiter Druck auf die Houston Rockets und die Utah Jazz. Gegen die Timberwolves erledigten sie ihre Pflichtaufgabe im Schongang. Kobe Bryant erzielte in drei Vierteln 33 Punkte und schaute sich dann das Schlussviertel genüsslich von der Bank an. Antawn Jamison (17) und Jodie Meeks (16) sorgten für Entlastung von der Bank.

Durch den Sieg hat L.A. nur noch zwei Spiele Rückstand auf die Rockets, auch Utah ist mit einer Niederlage weniger in Reichweite. Für die Wolves bleiben die Lakers der Angstgegner. Seit 21 Spielen wartet Minnesota auf einen Sieg gegen die Kalifornier. Eine Chance bietet sich den Timberwolves noch. In vier Wochen gastieren die Lakers im Target Center. Vielleicht ist dann auch wieder Kevin Love (Handbruch) dabei.

J.J. Barea war mit 20 Punkten bester Werfer bei den Wolves. Ricky Rubio schrammte knapp an einem Triple-Double (13 Punkte, 13 Assists, 8 Rebounds) vorbei.

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Bulls-Center Joakim Noah schafft gegen Philly, was vor ihm nur fünf anderen Spielern gelang. Derweil setzen die Lakers ihren Aufwärtstrend fort, auch die Clippers siegen.

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