Donnerstag, 20.12.2012

New York Knicks - Brooklyn Nets 100:86

Defense wins Derbys! Knicks besiegen Nets

Die New York Knicks (19-6) sind im Stadtduell gegen die Brooklyn Nets (13-12) mit 2:1 in Führung gegangen. Erstmals seit 1978 begrüßten die Knicks wieder ein Team aus dem Staate New York im Madison Square Garden und revanchierten sich mit etwas Verspätung für die Niederlage damals gegen die Buffalo Braves. Großen Anteil hatte einmal mehr Carmelo Anthony und auch von Amare Stoudemire gibt es positive Neuigkeiten.

Jason Kidd (l.) klaute Joe Johnson (r.) und den Nets ingesamt drei Mal den Ball
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Jason Kidd (l.) klaute Joe Johnson (r.) und den Nets ingesamt drei Mal den Ball

Carmelo Anthony war zurück - und wie! Trotz weiter schmerzendem Knöchel erzielte New Yorks Franchise Player starke 31 Punkte (12/22) und war damit Topscorer der Partie. Unterstützung erhielt Anthony vor allem von Tyson Chandler. Der Ex-Mav legte überragende Zahlen auf (16 Punkte, 12 Rebounds, 3 Blocks), gerade seine Defense trieb die Nets jedoch ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Auch der ehemalige Trierer Chris Copeland lieferte, von der Bank kommend ein gutes Spiel ab (8 Punkte, 3/4), J.R Smith steuerte 19 Punkte bei.

Dazu wird Amare Stoudemire demnächst wieder im Lineup der Knicks erwartet. Nach intensiven Einheiten mit New Yorks D-League-Team könnte Stoudemire bereits am Sonntag, oder aber am 27. Dezember gegen seinen Ex-Klub, die Phoenix Suns, sein Comeback feiern.

Bei Brooklyn scorten drei der fünf Starter zweistellig. Joe Johnson erzielte 17 Punkte, Deron Williams sowie Brook Lopez jeweils 16. Dazu vermochte Keith Bogans (11 Punkte, 3/5 Dreier) die überschaubare Perfomance von Gerald Wallace (6 Punkte, 2/7) und Kris Humphries (0 Punkte, 0/3) zumindest im Ansatz aufzufangen.

Die Reaktionen:

Carmelo Anthony (Knicks): "Am Ende des Tages sind genau das Statement-Wins. Das sind große Spiele. Sie sind genau auf der anderen Seite der Brücke, deshalb bedeuten diese Spiele definitiv einiges.

Tyson Chandler (Knicks): "Ich wollte einfach das Spiel entscheiden, ein Statement abgeben. Das war heute ein wichtiges Spiel für uns, ein Spiel in unserer Division, die Möglichkeit ein volles Spiel in Führung zu gehen und da müssen wir solche Statements abgeben."

Avery Johnson (Nets): "Die Saison ist noch lang, wir werden das wieder hinbiegen. Am Freitag sind wir zurück in unserer Trainingshalle. Dort werden wir an einigen Aspekten unseres Spiels arbeiten und versuchen, den bitteren Nachgeschmak loszuwerden."

Mike Woodson (Knicks) über Carmelo Anthony: "Für mich sah er gut aus. Er ist sicher noch nicht bei 100 Prozent, aber wo auch immer er heute war, das nehme ich gern. Er war einfach herausragend."

Der Spielfilm:

Vor dem Tipoff:

Knapp eine Woche vor Weihnachten macht Carmelo Anthony den Knicks bereits das erste Geschenk. Nachdem er zwei Spiele auf Grund einer Knöchelverletzung pausieren musste, steht der Franchise Player rechtzeitig zum Stadtduell gegen Brooklyn wieder in der Starting Five. Flankiert wird Anthony von Jason Kidd, Raymond Felton, Ronny Brewer und Tyson Chandler.

Auch die Nets bieten alles auf. Coach Avery Johnson schickt Deron Williams, Joe Johnson, Gerald Wallace, Kris Humphries und Brook Lopez zum Tipoff aufs Parkett.

5.: Brewer schnappt sich den Offensivrebound und vollendet. Auf der anderen Seite wäre Lopez wohl gern gefoult worden. Doch während sich der Big Man noch beschwert, läuft bereits der Break. Layup Felton - 7:5 Knicks!

9.: Sensationelle Defense von Tyson Chandler! Erst räumt der Defensive Player of the Year Humphries ab, dann nimmt er bei Wallace' Drive früh Position ein. Humphries lässt sich im Anschluss zu einem kleinen Schubser gegen Smith hinreißen. Technical! Anthony trifft den Freiwurf - 14:13 Nets!

14.: Mit nur noch vier Sekunden auf der Shotclock packt Smith am Zonenrand den Spin gegen Blatche aus. Der revanchiert sich mit einem leichten Leger und blockt dann auch noch Kidds Dreierversuch. Als Bogans kurz darauf zum dritten Mal von Downtown trifft, hat Mike Woodson erst einmal genug gesehen - Timeout Knicks!

19.: Joe Johnson läuft langsam richtig heiß! Zwei Dreiern lässt der Ex-Hawk per Pull-up-Jumper gegen Smith bereits seine Punkte 12 und 13 folgen - 41:37 Nets!

22.: Starke Arbeit am offensiven Brett! Chandler tippt Smiths Fehlwurf zurück an die Dreierlinie, Kidd gibt direkt an Anthony weiter, der sicher von Downtown versenkt. Im direkten Gegenzug findet Williams jedoch Lopez - 45:44 Nets!

27.: Alter schützt vor schnellen Händen nicht! Kidd klaut Joe Johnson den Ball, der daraufhin das Open-Flour-Foul begeht. Kidd trifft einen von zwei Freiwürfen, Feltons Floater im Anschluss ist deutlich zur kurz - 55:55!

30.: Wie beendet man einen kurzen Lauf des Gegners? Richtig: Kurzes Timeout und dann das Highlight-Play. Aus dem Pick-and-Roll heraus bedient Felton Chandler. Alley-Oop! Williams, der mit 9 Punkten im dritten Viertel eigentlich seinen Touch gefunden hatte, leistet sich im Gegenzug auch noch einen Airball aus der Distanz. Dann gibt's etwas Anschauungsunterricht aus dem Hause Anthony. Melo for Three - 62:61 Knicks!

34.: Chandler überragend! Vorne stopft der Ex-Mav Feltons Lob durch den Ring und hinten zwingt er Blatche durch starke Defense zum Schrittfehler. Der Garden tobt. Und dann legt ein ehemaliger Trierer auch noch einen drauf. Chris Copeland trifft von Downtown - 73:65 Knicks!

39.: Die Knicks bauen ihre Führung Stück für Stück aus. Erst trifft Prigioni den Dreier, dann zieht Smith kompromisslos zum Korb und legt den Ball trotz guter Verteidigung in den Ring.

44.: Anthony steigt beim Break von jenseits der Dreierlinie hoch. Lopez antwortet per Leger, doch die Nets bekommen derzeit einfach keine Stops. Chandler tippt Copelands Fehlwurf zurück an die Dreierlinie. Was dann folgt, ist Teambasketball vom allerfeinsten. Kidd bedient Chandler, der per Tip-Pass direkt auf Copeland für den leichten Layup weiterleitet - 91:78 Knicks!

48.: Die Starter haben schon seit geraumer Zeit auf dem Bank Platz genommen. Welcome to Garbage Time!

Der Star des Spiels: Tyson Chandler. Zwar scorte Carmelo Anthony trotz weiter schmerzendem Knöchel, als sei er gerade frisch erholt aus dem Urlaub gekommen, jedoch war es der Ex-Mav, der den Knicks an beiden Enden des Courts den Extraschuss Energie lieferte - insbesondere während des entscheidenden Runs im dritten Viertel. Die Stat-Line (16 Punkte, 12 Rebounds, 3 Blocks) liest sich schon beeindruckend, dabei beeinflusste Chandler das Spiel vor allem durch die Dinge, die am Ende eben nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchen. Immer wieder veränderte er durch unglaublich starke Defense die Würfe der Nets und wurde damit zum entscheidenden Faktor.

Der Flop des Spiels: Joe Johnson. Es begann so vielversprechend: Mitte des zweiten Viertels hatte Johnson bereits 13 Punkte erzielt, der Wurf fiel - egal, ob von draußen oder aus der Mitteldistanz. Dann baute der Ex-Hawk jedoch komplett ab. Nichts wollte mehr gelingen, in den entscheidenden Phasen war er gerade in der Offensive überhaupt kein Faktor und beschloss das Spiel mit einer Quote von lediglich knapp 36 Prozent.

Die Analyse:

Zum dritten Mal trafen die Nets und Knicks in dieser Saison aufeinander - zum ersten Mal im Madison Square Garden. Alltag kehrt bei einem solchen Stadtduell aber ohnehin nicht ein. Von Sekunde eins an gingen beide Teams mit extremer Intensität zu Werke, zwangen sich gegenseitig zu schlechten Würfen und noch schwächeren Quoten (Nets teilweise bei 28 Prozent, Knicks bei 38,9 Prozent).

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1990: Detroit Pistons (4-1 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Isiah Thomas
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1990: Detroit Pistons (4-1 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Isiah Thomas
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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Zwar fand sowohl New York als auch Brooklyn seinen Touch, ausschlaggebend blieben jedoch die jeweiligen Leistungen am defensiven Ende des Courts. Die Nets verteidigten das High-Pick-and-Roll anfangs nicht gut. Immer wieder sanken beide Verteidiger ab und ließen dem jeweils Ballführenden damit deutlich zu viel Platz. New York kam nach schwerem Beginn so zusehends zu einfachen Würfen.

Die Knicks hatten dagegen Probleme mit Brooklyns Ballmovement, ließen die Schützen der Nets ein ums andere Mal frei von Downtown schießen. Insbesondere Keith Bogans und Joe Johnson sagten in schöner Regelmäßigkeit artig "Danke". Dazu nahm Avery Johnson einige defensive Veränderungen vor. Die Folge: Der Playmaker wurde beim Pick-and-Roll nun konsequent unter Druck gesetzt, sodass die Knicks kaum noch zu einfachen Abschlüssen kamen.

Ab Viertel Nummer drei dominierte New York das Spiel dann allerdings durch unglaublich intensive Defense. Angeführt von Tyson Chandler bekamen die Knicks ihre Verteidigungsrotation extrem gut in den Griff - und das obwohl Brooklyn den Ball weiter gut bewegte. Jeder einzelne machte nun jedoch den extra Schritt, offene Würfe besaßen ähnlichen Seltenheitswert wie Spike-Lee-freie Spiele im Garden.

Auf der anderen Seite funktionierte die Pick-and-Roll-Defense, speziell gegen das Duo Chandler/Felton, überhaupt nicht mehr. Doppelt bitter: New York hatte inzwischen seinen Wurfrhythmus gefunden, zog viel Energie aus seiner guten Defensivleistung sowie starken Offensivaktionen.

Zudem fand Carmelo Anthony (31 Punkte, 12/22) immer wieder einen Weg, den Ball entweder im Korb unterzubringen, oder seine Mitspieler einzusetzen. Egal, wen die Nets gegen Melo stellten, stoppen konnten sie den Superstar nicht. Auch Double-Teams zeigten nur wenig Wirkung, da Anthony extrem effektiv wieder nach außen passte.

Allgemein spielten die Knicks gerade in der zweiten Halbzeit extrem starken Teambasketball, leisteten sich wie gewohnt kaum Turnover (7) und gewannen am Ende deutlich gegen den neugewonnenen Stadtrivalen. New York empfängt am Freitag die Chicago Bulls, die Nets am Sonntag Philadelphia.

Der NBA-Spielplan im Überblick

All-Time Scorer: Dirk unter den Top 10
PLATZ 25: Robert Parish - 23.334 Punkte in 1611 Spielen - Golden State Warriors, Boston Celtics, Charlotte Hornets, Chicago Bulls
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PLATZ 25: Robert Parish - 23.334 Punkte in 1611 Spielen - Golden State Warriors, Boston Celtics, Charlotte Hornets, Chicago Bulls
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PLATZ 24: LeBron James - 23.706 Punkte in 863 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 24: LeBron James - 23.706 Punkte in 863 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 23: Charles Barkley - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 23: Charles Barkley - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 22: Allen Iverson - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Allen Iverson - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 21: Ray Allen - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat (Stand: 19.08.2014)
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PLATZ 21: Ray Allen - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat (Stand: 19.08.2014)
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PLATZ 20: Patrick Ewing - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 19: Jerry West - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Jerry West - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 18: Tim Duncan - 25.212 Punkte in 1274 Spielen - San Antonio Spurs (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 17: Reggie Miller - 25.297 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 16: Paul Pierce - 25.334 Punkte in 1199 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 15: Alex English - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 14: Kevin Garnett - 25.774 Punkte in 1396 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 13: John Havlicek - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 12: Dominique Wilkins - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Dominique Wilkins - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 11: Oscar Robertson - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 10: Hakeem Olajuwon - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 9: Dirk Nowitzki - 27.223 Punkte in 1211 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 9: Dirk Nowitzki - 27.223 Punkte in 1211 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 8: Elvin Hayes - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
© Getty
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PLATZ 8: Elvin Hayes - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 7: Moses Malone - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta Hawks
© Getty
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PLATZ 7: Moses Malone - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta Hawks
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PLATZ 6: Shaquille O'Neal - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Shaquille O'Neal - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
© Getty
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PLATZ 4: Michael Jordan - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant - 32.310 Punkte in 1268 Spielen - Los Angeles Lakers (Stand 15.12.2014)
© Getty
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PLATZ 3: Kobe Bryant - 32.310 Punkte in 1268 Spielen - Los Angeles Lakers (Stand 15.12.2014)
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PLATZ 2: Karl Malone - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
© Getty
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PLATZ 2: Karl Malone - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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Max Marbeiter

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