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NBA: News und Gerüchte

Liga führt 90-Sekunden-Countdown ein

Von SPOX
Donnerstag, 18.10.2012 | 11:45 Uhr
LeBron James berühmter Chalk Toss: In Zukunft hat er für sein Ritual nur noch 90 Sekunden Zeit
© Getty
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Fragwürdige Regeländerung in der NBA: Die Spieler haben nach ihrer Vorstellung nur noch 90 Sekunden Zeit, um sich für den Tipoff bereit zu machen. Ansonsten drohen Strafen. Mavs-Besitzer Mark Cuban macht sich keine Sorgen um die Verletzung von Dirk Nowitzki. Die Celtics verpflichten Leandro Barbosa und Kevin Love fällt bis zu acht Wochen wegen eines Handbruchs aus.

90-Sekunden-Countdown eingeführt: Als hätte die NBA keine anderen Sorgen! In der anstehenden Saison wird es eine neue Regel geben: den 90-Sekunden-Countdown. Vor jedem Match haben die Spieler nach ihrer Vorstellung nur noch 90 Sekunden Zeit für das Händeschütteln mit den Gegnern, Abklatschen mit Teamkollegen und andere Rituale.

"Es gibt einen 90-Sekunden-Countdown, der auf der Uhr angezeigt wird. Am Ende der Zeit müssen die Teams bereit für den Tipoff sein. Ansonten gibt es eine Verwarnung", so NBA-Sprecher Tim Frank. Zwei solcher Verwarnungen werden zukünftig ein technisches Foul nach sich ziehen.

Bekannt für sein Chalk-Toss-Ritual vor dem Spiel ist vor allem LeBron James, der allerdings bereits betonte: "Ich werde das nicht ändern, ich kann das auch weiterhin miteinbeziehen." Topscorer Kevin Durant sieht die etwas absurde Regel gleichwohl kritischer: "Ich persönlich mag die Regel nicht. Jeder Spieler hat Routinen und Rituale, die man vor dem Spiel durchführt. Die Fans lieben das."

Cuban ohne Sorge um Nowitzki: Mark Cuban darf sich bei seinen Stepper-Übungen momentan über einen illustren Fitnesspartner freuen: Dirk Nowitzki. Der Franchise-Player verpasste die letzten drei Preaseason-Partien wegen seines entzündeten und geschwollenen Knies und kann im Moment nur Krafttraining absolvieren.

Cuban ist allerdings nicht in Sorge um seinen Superstar: "Der wird schon wieder. Er hat das alles in seiner Karriere schon einmal mit dem Knöchel durchgemacht. Jetzt ist es sein Knie. Wir sind letztes Jahr damit klar gekommen und werden das auch dieses Jahr." Nowitzki, dem immer noch eine Operation droht, freut sich allerdings weniger darüber, nur im Kraftraum trainieren zu können: "Ich sterbe hier."

Im Vorbereitungsspiel gegen die Phoenix Suns vergangene Nacht gab es derweil eine 94:100-Niederlage ohne den deutschen Superstar und ohne Roddy Beaubois, der momentan aufgrund eines verstauchten Knöchels ausfällt. Topscorer der Suns war Jared Dudley, der 10 seiner 16 Punkte im dritten Viertel erzielte. Bei den Mavs überzeugten Chris Kaman mit ebenfalls 16 Punkten sowie Vince Carter mit 15 Punkten und sieben Rebounds.

Leandro Barbosa unterschreibt bei den Celtics: Die Celtics verstärken ihren Backcourt mit Combo-Guard Leandro Barbosa. Der 29-Jährige wird in Boston einen Veteran-Minimum-Vertrag erhalten. Barbosa kommt mit einem Karrieredurchschnitt von 12,5 Punkten und 2,4 Assists nach Boston.

In der vergangenen Saison absolvierte der Brasilianer 22 Spiele für die Indiana Pacers und wird sich fortan in den Celtics-Backcourt mit Jason Terry, Rajon Rondo, Courtney Lee und Avery Bradley einreihen. Barbosa soll den Celtics Schnelligkeit und Scoring-Potential von der Bank bringen.

Mit der Verpflichtung von Barbosa reagierte der Rekord-Champ auf die Abgänge von Dionte Christmas und Jamar Smith, die am Dienstag aus ihren Verträgen entlassen wurden.

Preseason:

  • Cavs -Sixers: Nick Young und Maalik Wayns führten die Sixers mit jeweils 19 Punkten zu einem verdienten 113:99-Erfolg bei den Cleveland Cavaliers. Die Sixers bestimmten das Spiel von Beginn an und legten im zweiten Viertel mit einem 21:2-Run den Grundstein für den Sieg. Bei den Cavs überzeugte Kyrie Irving mit 23 Punkten.
  • Trail Blazers - Nuggets: Bei ihrer Heimpremiere in der diesjährigen Preseason gewannen die Trail Balzers ohne Rookie-Point-Guard Damien Lillard mit 97:80 gegen die Gäste aus Denver. Dabei steuerte LaMarcus Aldridge 14 Punkte bei und traf 7/12 aus dem Feld. Blazers-Guard Coby Karl erzielte 11 Punkte in 21 Minuten. Die Besonderheit dabei: Sein Vater George coacht die Denver Nuggets, bei denen Kenneth Faried ein Double-Double aufs Parkett zauberte (17 Punkte, 11 Rebounds).
  • Clippers- Jazz: Die Clippers besiegten in einem knappen Spiel die Utah Jazz mit 96:94. Dabei funktionierte beim Team aus Los Angeles die Arbeitsteilung hervorragend. Während Blake Griffin (23 Punkte) und Jamal Crawford (18) für das Scoring sorgten, steuerte Chris Paul neun Assists bei und DeAndre Jordan griff 16 Rebounds ab. Bei den Jazz überzeugten Randy Foye mit 17 Punkten und der Türke Enes Kanter (14 Punkte, 9 Rebounds).

Kevin Love bricht sich im Training die Hand: Love erlitt im Vormittagstraining Brüche des dritten und vierten Mittelhandknochens seiner Wurfhand. Am Donnerstag wird der zweifache All Star zu Untersuchungen bei Dr. Andy Weiland in New York erwartet.

Im Preseason Game gegen Maccabi Haifa am Dienstagabend hatte Love 24 Punkte und 8 Rebounds beigesteuert.

Der Ausfall trifft die Timberwolves heftig: Denn auch Point Guard Ricky Rubio wird wegen eines Risses der vorderen Kreuzbandes noch mindestens zwei Monate fehlen.

Love hatte in der Vorsaison die Stats seines Teams sowohl im Scoring (26) als auch im Rebounding (13,3) angeführt. Als Love-Ersatz dürfte Derrick Williams mehr Einsatzzeit bekommen. Der 21-Jährige war 2011 an Position zwei gepickt worden.

Sperre gegen Delonte West aufgehoben: Der für 24 Stunden suspendierte Guard der Dallas Mavericks hat sich mit Coach Rick Carlisle ausgesprochen. So richtig ernst scheint Delonte West den Warnschuss allerdings nicht zu nehmen: "Onkel Ricky hat die Situation im Griff gehabt, ihr wisst schon, was ich meine", blödelte West nach dem Mittwochstraining.

"Wir haben uns zusammengesetzt und geredet, und dann sind wir zurück zum Barbecue", verglich West sein Gespräch mit dem Trainer mit einem Familienstreit am Grill.

Wests heftiger Ausbruch in der Kabine nach dem Preseason Win gegen die Houston Rockets soll das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Einzelheiten wurden nicht bekannt. "Wir wollen diese Dinge intern lassen", so West. "Die Dinge, die da herausbrachen, hatten nichts mit Basketball zu tun."

"Es gab ein offenes Problem und wir mussten darüber reden", erklärte Carlisle. "Er musste sich wieder fokussieren. Und er ist dabei, das zu tun. Es wird ein Stück Arbeit sein, ist aber keine große Sache."

Carlisle sprach von täglicher Arbeit für West, bei der er als Trainer und die Mavericks als Klub dem Spieler helfen würden.

NBA: Der Spielplan 2012/13

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