Samstag, 28.07.2012

NBA: News und Gerüchte

Timberwolves holen Andrei Kirilenko

Andrei Kirilenko kehrt in die NBA zurück. "AK47" unterschreibt einen Zweijahresvertrag bei den Minnesota Timberwolves. Die fädeln einen Trade mit den New Orleans Hornets und den Phoenix Suns ein. LeBron James unterstützt die Aussage von Kobe Bryant, das Olympia-Team könne das Dream-Team von 1992 schlagen.

Von CSZKA Moskau zurück in die NBA: Der Russe Andrei Kirilenko (M.)
© Getty
Von CSZKA Moskau zurück in die NBA: Der Russe Andrei Kirilenko (M.)

Andrei Kirilenko kommt zurück in die NBA: Die Minnesota Timberwolves haben einen Small Forward für ihren Kader gefunden. Andrei Kirilenko unterschrebit einen Zwei-Jahres-Vertrag und verdient dabei laut "ESPN" rund 16,3 Millionen Euro. Der Deal kam über einen Trade mit New Orleans und den Phoenix Suns zustande. Der verschaffte den Timberwolves den nötigen Platz unter dem Salary Cap.

Der Russe spielte zehn Jahre lang für die Utah Jazz und kam dabei auf durschnittlich 12,4 Punkte und 5,6 Rebounds. Wegen des Lockouts entschied er sich für einen Wechsel zum russischen Klub CSKA Moskau. "Ich glaube, die Spielpraxis in Europa hat ihm gut getan", sagte Minnesotas Präsident David Kahn. "Er sagte mir, er fühle sich fantastisch."

Kirilenko, der in der vergangenen Saison zum wertvollsten Spieler und besten Verteidiger der Euroleague gewählt wurde, sagte: "Ich freue mich darauf, in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Die Wolves haben mit Rich Adelman einen der besten Trainer der Liga. Außerdem ist der Kader mit Talenten gespickt, wie zum Beispiel Kevin Love und Ricky Rubio."

Kirilenko besitzt sowohl die russische, als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Zur Zeit befindet er sich in London, wo er mit der russischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen teilnimmt.

James unterstützt Bryant in Dream-Team-Debatte: Nach Kobe Bryant findet auch LeBron James, dass das diesjährge Team USA das legendäre Dream Team von 1992 in einem direkten Duell schlagen würde. "Das Dream Team von 92 hat uns den Weg geebnet", sagte James in einem Fernsehinterview auf "ABC". "Wir wissen, was sie für den Sport getan haben - aber wir wären ebenbürtige Gegner. Falls wir die Gelegenheit bekommen würden, dann könnten wir gewinnen."

Mit seiner Aussage bestätigte James Bryants Meinung, der vor zwei Wochen gesagt hatte: "Es wäre ein umkämpftes Spiel, aber ich glaube, wir würden gewinnen. Leute, die denken, wir könnten sie immer und immer wieder schlagen, sind verrückt. Wir könnten sie einmal besiegen."

Bryants Behauptung löste bei Michael Jordan folgende Reaktion aus: "Die beiden Mannschaften zu vergleichen, gehört sicher nicht zu den klügsten Dingen, die er hätte sagen können."

Jordan war im Kader des US-Teams von 1992. Mit dabei dabei waren weitere Legenden wie Larry Bird, Magic Johnson, Patrick Ewing und Charles Barkley. Die Mannschaft gewann die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona.

Andrei Kirilenko: Seine Karriere in Bildern
Mit 19 Jahren kam Andrei Kirilenko in die NBA und heuerte bei den Utah Jazz an
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Er wurde in den Folgejahren zu einem gefürchteten Spieler in der Liga. Hier setzt er sich gegen Amare Stoudemire (l.) durch
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Mit größerem Selbstvertrauen und der Gewissheit, als Europäer in der besten Basketballliga der Welt angekommen zu sein, kann man sich auch mal eine auffällige Frisur leisten
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Der Russe und der deutsche Superstar Dirk Nowitzki (r.) sind nicht die besten Freunde, haben aber unglaublichen Respekt voreinander
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AK 47 in Aktion. Sein Spitzname setzt sich aus den Initialen seines Namens und seiner Trikotnummer zusammen
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Hier versucht der 2,06 Meter große Kirilenko, Kobe "Black Mamba" Bryant zu stoppen
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Bei den Jazz bildete Kirilenko mit Deron Williams (M.) und Carlos Boozer (r.) ein gefährliches Dreieck. An die glorreichen Zeiten der Jazz aus den 90ern konnten die drei aber nicht anknüpfen
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Mit dem Alter hat sich AK 47 eine etwas gediegene Frisur stehen lassen
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Seit 2011 spielt Andrei Kirilenko (r.) wieder in Europa. Mit seinem alten Verein ZSKA Moskau will er die russische Meisterschaft und die Euroleague gewinnen
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Robin Lopez zu den Hornets: Die New Orleans Hornets, die Minnesota Timberwolves und die Phoenix Suns haben einen Deal abgeschlossen. Robin Lopez und Hakim Warrick wechseln von Phoenix nach New Orleans, Wesley Johnson und ein künftiger First-Round-Pick gehen an die Suns. Minnesota erhält außerdem drei weitere Zweitrundenpicks, während Jerome Dyson und Brad Miller von den Hornets zu den Suns gehen.

Die Verpflichtung von Lopez füllt die Lücke, die Chris Kaman und Emeka Okafor bei den Hornets im Frontcourt hinterlassen haben. "Wir haben einen Center gesucht und wir glauben, Robin passt in unser Team", sagt Hornets-Manager Dell Demps auf "ESPN". "Ein junger Spieler, der Ligaerfahrung hat und bei uns die Möglichkeit bekommt, uns zu helfen."

Lopez kam in allen 64 Spielen der vergangenen Saison von der Bank und erzielte in durchschnittlich 14 Minuten Einsatzzeit 5,4 Punkte, 3,3 Rebounds und 0,7 Blocks.

Der neue Spielplan der NBA

Christian Höb

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