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NBA-Playoffs: East Finals

Big Man Garnett pumpt Miami um

Von SPOX
Samstag, 02.06.2012 | 09:15 Uhr
Kevin Garnett legte gegen die Miami Heat eine Serie von Liegestützen auf den Fäusten hin
© Getty
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Die Boston Celtics haben Spiel 3 der Eastern-Conference-Finals gewonnen und damit in der Serie gegen die Miami Heat auf 1-2 verkürzt. Wie im Westen ist nun auch im Osten wieder richtig Feuer drin.

Boston Celtics - Miami Heat 101:91 - Serie: 1-2

Von wegen schneller Einzug in die NBA-Finals. Von wegen 3-0-Führung. Von wegen Sweep! Wie tags zuvor die Oklahoma City Thunder im Westen haben auch die Boston Celtics im Osten den Kampf um den Einzug in die Endspiele um den NBA-Titel wieder spannend gemacht.

Die Celtics gewannen ihr erstes Heimspiel der Serie souverän und bestätigten damit den Trend, dass die Heimmannschaften in beiden Conference Finals unschlagbar sind.

Garnett spielt Militär-Spielchen mit den Heat

Mann des Abends in Boston war Forward Kevin Garnett. Er war unter dem Korb eine Macht und dominierte "the Paint" mit 24 Punkten und 11 Rebounds nahezu nach Belieben. Mit 58:46 besiegten die Celtics die Heat unter dem Korb deutlich.

Und sie hatten auch noch Spaß dabei. Garnett sorgte neben seiner sportlich großartigen Leistung auch noch mit Einlagen wie einem High Five mit einem Kind am Spielfeldrand oder Liegestützen auf den Fäusten nach einem eigentlich harten Foul von Udonis Haslem für die nötige Lockerheit, die Boston vielleicht in den ersten beiden Spielen etwas gefehlt hatte.

"Das ist Old School. Mein Onkel hat mir beigebracht, Liegestütze auf den Fäusten zu machen. Das ist so eine Navy-Army-Kiste", scherzte Garnett über seine Showeinlage.

"KG spielt mit sich selbst und mit anderen viele mentale Spielchen. Er ist ein sehr entschlossenes Individuum, das diese Art von Momenten liebt", analysierte Guard Keyon Dooling (7 Punkte, 4 Rebounds).

Rondo erneut stark

Mit einem so starken Garnett bedurfte es gar keiner erneuten 40-Punkte-Gala von Rajon Rondo, um das 0-3 und damit das fast sichere Aus in der Serie zu verhindern. Rondo war zwar mit 21 Punkten, 10 Assists und 6 Rebounds wieder stark, aber er war kein Alleinunterhalter.

"Coach Rivers hat uns im Training gepredigt, den Ball einfach nur zu Garnett zu werfen", erklärte Rondo den Gameplan der Celtics. "Miami hat mit kleiner Formation gespielt. Niemand konnte so hoch springen wie Kevin."

Bosh fehlt Miami weiterhin

An dieser Stelle hat den Heat wieder einmal ihr Big Man Chris Bosh gefehlt. Er ist nach seiner Bauchmuskelzerrung in Spiel 1 gegen Indiana zwar wieder im Mannschaftstraining, ob er allerdings an Spiel 4 am Sonntag wird teilnehmen können, ließ Coach Erik Spoelstra offen. "Der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss. Wir bewerten die Situation jeden Tag neu", sagte Spoelstra.

In Spiel 3 waren erstmals in der Serie die Leistungen der beiden Superstars LeBron James und Dwyane Wade nicht gut genug für einen Sieg.

James Topscorer, aber in der Crunchime schwach

James war zwar mit 34 Punkten und 8 Rebounds Topscorer der Partie, enttäuschte aber vor allem im letzten Viertel. Nachdem er im ersten Viertel noch 16 Punkte erzielt hatte, kamen in der Crunchtime nur noch 4 bei einer Feldquote von 1 von 4 dazu. Zwei Minuten vor Schluss nahm er den Heat mit einem Turnover und einem verworfenen Dreier die letzte Hoffnung auf ein spätes Comeback.

Die Wende im Spiel, in dem auch Wade mit 18 Punkten nicht seine gewohnten Akzente setzen konnte, kam Ende des ersten und Anfang des zweiten Viertels. Die Heat führten mit sechs, bevor die Celtics zu einem 15:0-Run ansetzten und mit neun Punkten in Führung gingen. Die bauten sie auf zwischenzeitlich 24 Punkte aus.

Im letzten Viertel brachte vor allem Mike Miller (11 Punkte, 6 Rebounds) Miami mit drei Dreiern in Serie noch einmal in Schlagdistanz, aber es war zu spät. 87:95 war der knappste Zwischenstand, den die Heat noch einmal erreichten.

Außer James, Wade und Miller punktete für Miami nur noch Mario Chalmers (14 Punkte) zweistellig. Bei Boston überzeugte neben Garnett und Rondo vor allem Paul Pierce (23 Punkte). Ray Allen kam auf 10 Zähler.

NBA: Der komplette Playoff-Spielplan

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