Mittwoch, 25.04.2012

NBA-Schlaglichter

Utah erreicht Playoffs - 7 Spiele Sperre für MWP

Die Utah Jazz haben das Rennen um den letzten Playoff-Platz gegen Phoenix für sich entschieden. Metta World Peace wird den Lakers nach seinem Ellbogencheck gegen James Harden sieben Spiele fehlen. Die Celtics und Heat schonen derweil im direkten Duell ihre Topstars.

Die Jazz haben sich durch den Erfolg über Phoenix Platz acht im Westen gesichert
© Getty
Die Jazz haben sich durch den Erfolg über Phoenix Platz acht im Westen gesichert

Sieben Spiele Sperre für MWP: Die Lakers müssen kurz vor Beginn der Playoffs den erwarteten Rückschlag hinnehmen. Metta World Peace wurde von der NBA nach seinem Ausraster gegen OKC für sieben Spiele gesperrt. MWP hatte Thunder-Forward James Harden im Kracher der Western Conference am Dienstagabend mit einem Ellbogencheck niedergestreckt.

Damit dürfte die erste Playoff-Runde für MWP bereits gelaufen sein. Zudem gehen dem Lakers-Forward satte 348.000 Dollar an Gehalt durch die Lappen. Besonders brisant: Sollten beide Teams die erste Runde überstehen, würde es erneut zum Duell Thunder gegen Lakers kommen.

Seine Teamkollegen zeigten derweil immer noch kaum Verständnis für das Verhalten von MWP. "Es ist schwer, so etwas nachzuvollziehen. Ich habe noch nicht darüber mit ihm gesprochen. Aber wir müssen auf jeden Fall nachfragen", Kobe Bryant.

Utah Jazz (35-30) - Phoenix Suns (33-32) 100:88

Der Kampf um den allerletzten Platz in den diesjährigen Playoffs ist zu Ende. Die Jazz behielten gegen Phoenix nicht nur im direkten Duell die Oberhand, sondern auch im Rennen um Platz acht in der Western Conference.

Zudem konnte Utah die sieben Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Suns stoppen. Neben einer starken Performance von Topscorer Paul Millsap (26 Punkte, 10/18, 15 Rebounds) können sich die Jazz-Fans vor allem bei Al Jefferson (18 Punkte, 16 Rebounds) für den Einzug in die Post-Sesaon bedanken.

Der Center legte im vierten Viertel einen 8:0-Lauf hin und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Sollte Denver seine letzten beiden Partien verlieren, ist sogar noch Platz sieben drin. Die große Frage ist also: Spurs oder Thunder, wer darf in Runde eins nach Salt Lake City reisen?

Atlanta Hawks (39-26) - Los Angeles Clippers (40-25) 109:102

Blake Griffin? 36 Punkte, Saison-Bestwert! Chris Paul? 34 Punkte. Und dennoch verließen die Clippers die Philips Arena als Verlierer. Das lag vor allem an Joe Johnson. Der Hawks-Guard war insbesondere von der Dreier-Linie heiß wie Frittenfett (6/9).

Am Ende war er mit 28 Punkten Atlantas Topscorer. Seinen wichtigsten Korb bewahrte er sich zudem für die Crunchtime auf: einen wilden Dreier aus neun Metern mit ablaufender Shot Clock.

"So einen verrückten Wurf habe ich noch nie getroffen. Ich hatte ehrlich gesagt auch keine Ahnung, wie viel noch auf der Uhr war. Eigentlich wollte ich nur irgendwie den Ring treffen", so Johnson.

Durch den Erfolg ist der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde zum Greifen nahe. Die Clippers müssen dagegen noch mal um Platz vier im Westen zittern. Vor dem Saisonfinale bei den Knicks hat L.A. dieselbe Bilanz wie die Grizzlies.

Boston Celtics (38-27) - Miami Heat (46-19) 78:66

Typisches Spiel zum Ende einer Saison: Sowohl Doc Rivers als Erik Spoelstra gaben ihren Topstars kurz vor Beginn der Playoffs eine wohlverdiente Pause. Bei den Heat fehlten LeBron James, Chris Bosh und Dwyane Wade. Beim Gastgeber waren Ray Allen, Kevin Garnett und Rajon Rondo nicht mit von der Partie.

In Abwesenheit der Go-to-Guys entschied Sasha Pavlovic eine über weite Strecken holprige Begegnung zugunsten der Celtics.

Der Forward erzielte 12 seiner 16 Punkte im letzten Viertel und sorgte damit für Miamis 19. Saisonniederlage. Nicht zu vergessen dabei: Miamis 24 Turnover, was einen Saison-Negativrekord für die Truppe vom South Beach bedeutete.

"Irgendjemand musste ja die Partie gewinnen, und wir hatten am Ende den längeren Atem. Das ist natürlich eine nette Zugabe", schmunzelte Rivers nach der Partie.

Oklahoma City Thunder (47-18) - Sacramento Kings (21-44) 118:110

Topscorer: Kevin Durant (32) - DeMarcus Cousins (32)

Toprebounder: Kevin Durant (9) - Travis Outlaw, DeMarcus Cousins (beide 7)

Topassistgeber: Russell Westbrook (6) - Isaiah Thomas (9)

Golden State Warriors (23-42) - New Orleans Hornets (21-44) 81:83

Topscorer: Klay Thompson (16) - Marco Belinelli (23)

Toprebounder: Jeremy Tyler (8) - Al-Farouq Aminu (11)

Topassistgeber: Charles Jenkins (10) - Greivis Vasquez (7)

NBA: Ergebnisse und Tabellen

Get Adobe Flash player

SPOX

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Reift Harrison Barnes in Dallas zum All-Star?

Ja
Nein
Frühestens 2017

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.