Montag, 12.03.2012

NBA-Kracher im Staples Center

Lakers schlagen Celtics - Clippers verlieren

Die Lakers haben das Prestigeduell gegen die Boston Celtics gewonnen. Sie setzten sich in einem lange engen Spiel am Ende dank starker Defense mit 97:94 durch und haben nun 18 von 20 Heimspielen für sich entschieden. Die New York Knicks verloren ihr fünftes Spiel in Serie und die Los Angeles Clippers standen nach einer furiosen Aufholjagd dennoch mit leeren Händen da.

Die Lakers und Celtics lieferten sich ein enges Duell im Staples Center
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Die Lakers und Celtics lieferten sich ein enges Duell im Staples Center

Los Angeles Lakers (25-16) - Boston Celtics (21-19) 97:94

Die Los Angeles Lakers bleiben daheim eine Macht. Gegen den Erzrivalen Boston Celtics verbesserten sie ihre Heimbilanz auf starke 18-2. Zudem gelang ihnen mit dem Erfolg ein Sweep der Saisonserie gegen Boston.

Die Lakers begannen stark und führten nach dem ersten Viertel klar mit 24:14. Dann jedoch nahmen sie sich eine Auszeit und die Celtics erwachten. Sie erholten sich von einer anfangs ganz schwachen Leistung und trafen plötzlich alles. Besonders Point Guard Rajon Rondo drehte auf, traf wichtige Würfe und verteilte einige Assists.

So schrumpfte die Führung der Gastgeber zur Pause auf magere zwei Punkte (44:42), begünstigt durch einen Buzzer-Beater von draußen durch Rondo. Boston kam zunächst besser aus der Kabine und übernahm dann im dritten Spielabschnitt sogar erstmals die Führung dank acht Zählern in Serie. Rondo hatte allein sechs davon. Nach einem Dreier von Paul Pierce betrug die Gästeführung plötzlich sogar fünf Punkte.

Erst Metta World Peace brachte L.A. wieder in die Partie. Ihm gelangen zehn Punkte im Viertel, darunter zwei Dreier und ein sehenswerter Dunk nach einem Steal gegen Paul Pierce. Im vierten Viertel wirkten dann abermals die Celtics besser in Form. Das resultierte in einer abermaligen Fünf-Punkte-Führung (94:89) innerhalb der letzten drei Minuten, gekrönt durch einen Dreier von Ray Allen.

Das waren aber auch die letzten Punkte der Gäste. Danach waren es Kobe Bryant und Andrew Bynum mit je vier Zählern, die die Partie drehten. Am Ende erlaubte die starke Lakers-Defense Boston nicht mehr, einen vernünftigen Schuss abzugeben. Den letzten Versuch verschoss Rondo.

Bester Werfer der Partie war Bryant mit 26 Punkten und sieben Assists. Bynum kam auf 20 Zähler und 14 Boards. Für Boston sammelte Rondo 24 Punkte und 10 Assists. Kevin Garnett schaffte mit 14 Punkten und 11 Rebounds ebenfalls ein Double-Double.

Lakers - Celtics im Re-Live

New York Knicks (18-23) - Philadelphia 76ers (25-17) 94:106

Die New York Knicks haben auch ihr fünftes Spiel in Serie verloren. Gegen die Philadelphia 76ers war spätestens im dritten Viertel die Messe gelesen. Hauptverantwortlicher dafür war Lou Williams, der allein zwölf seiner 28 Punkte in diesem Spielabschnitt erzielt hatte.

"Es scheint, dass wenn wir zurückliegen, unsere ganze Energie verloren geht", analysierte es ein konsternierter Carmelo Anthony nach dem Spiel. Und der war mit 22 Punkten wohl der einzige auf Seiten New Yorks, der annähernd produktiv war - 22 Punkte trotz einer Wurfquote von 5-13 aus dem Feld. Als Team trafen die Knicks lediglich 41 Prozent ihrer Versuche.

Ganz anders die Sixers, die auf 51 Prozent kamen. "Im dritten Viertel spielte ich mit massig Selbstvertrauen und hatte das Gefühl, alles treffen zu können", erklärte Williams nach dem Spiel voller Begeisterung. Shooting Guard Evan Turner war der überragende Spieler mit 24 Punkten (9-14) und 15 Rebounds.

Knicks-Coach Mike D'Antoni meinte nach dem Spiel: "Wir sind auf ein Hindernis getroffen und wir wissen nicht wohin. Und aus irgendeinem Grund können wir auch keine Hürde überspringen."

Jeremy Lin erzielte im Übrigen ganze 14 Punkte (5-18), Tyson Chandler holte 12 Rebounds bei 8 Punkten.

Los Angeles Clippers (23-16) - Golden State Warriors 93:97

Die Warriors können sich bei der üblen Freiwurfquote der Clippers bedanken, einen zwischenzeitlichen 21-Punkte-Vorsprung am Ende nicht doch verspielt zu haben. Nur 19 von 35 Versuchen von der Linie fielen auf Seiten der Clippers.

Clippers-All-Star Chris Paul (23 Punkte, 5 Assists), der nach einer Gesichtsverletzung mit einer Schutzmaske auflief, fasste das Scheitern seiner Jungs passend zusammen: "Wir haben uns selbst geschlagen. Wir haben sehr schlecht angefangen und viele freie Würfe zugelassen. Man kann nicht darauf hoffen, dass die Gegner nicht treffen, man muss sein eigenes Spiel durchziehen."

In der Tat liefen die Gastgeber den Versäumnissen der ersten Hälfte hinterher. Im ersten Viertel saßen nur 6 von 22 Würfen Am Ende ging es mit 28:16 an die Gäste, die im weiteren Verlauf den Vorsprung noch ausbauten. Doch angetrieben vom Publikum starteten die Clippers eine Aufholjagd, die sie vier Minuten vor Schluss gar zum vielumjubelten zwischenzeitlichen 83:83 führte.

Doch am Ende behielten die Warriors die Nerven. Ein Korbleger von Monta Ellis, ein wichtiger Dunk nach einem Offensivrebound durch Brandon Rush und ein weiterer Korbleger durch David Lee 1:27 Minuten vor dem Ende brachten die Entscheidung. Die Bemühungen der Clippers blieben letztlich vergebens.

Bester Mann bei L.A. war Blake Griffin mit 27 Punkten und 12 Rebounds. Bei den Golden State Warriors glänzte Monta Ellis mit 21 Punkten, 11 Assists und 3 Steals.

Cleveland Cavaliers (16-23) - Houston Rockets (22-20) 118:107

Topscorer: Jamison (28), Irving (21), Sessions (15) - Scola (30), Dragic (20), Budinger (16)

Toprebounder: Irving (6), Jamison, Casspi, Samuels (alle 5) - Dalembert (10), Scola (8), Martin, Budinger (4)

Topassistgeber: Sessions (7), Irving (5), Thompson (3) - Dragic (8), Martin (4)

Orlando Magic (27-15) - Indiana Pacers (23-16) 107:94

Topscorer: Howard (30), Redick (18), Anderson (12) - George (22), Hansbrough (19), Granger (18)

Toprebounder: Howard (13), Anderson (9) - George (8), Granger (5)

Topassistgeber: Redick (9), Howard (5), Nelson (4) - Collison (4), Stephenson (3)

Toronto Raptors (13-28) - Milwaukee Bucks (17-24) 99:105

Topscorer: DeRozan (21), Bayless (16), Johnson, Barbosa (beide 12) - Ilyasova (31), Gooden (21), Dunleavy (19)

Toprebounder: Davis (10), Bargnani (8), J. Johnson, A. Johnson (beide 6) - Ilyasova (12), Gooden, Dunleavy (beide 6)

Topassistgeber: Bayless (4), J. Johnson (4), DeRozan (3) - Jennings, Dunleavy (beide 6), Gooden (5)

Denver Nuggets (23-19) - Memphis Grizzlies (24-16) 91:94

Topscorer: Nene, Harrington, Brewer (alle 15) - Mayo (22), Conley (13), Cunningham (12)

Toprebounder: Nene, Andersen (beide 9), Brewer (6) - Speights (9), Cunningham (8), Mayo (5)

Topassistgeber: Miller (7), Gallinari, Lawson (beide 4) - Mayo (8), Conley (7), Pondexter (3)

Sacramento Kings (14-27) - Atlanta Hawks (24-17) 99:106

Topscorer: Cousins (28), Salmons (14), Thornton, Fredette (beide 12) - Smith (28), Johnson (21), Teague (16)

Toprebounder: Cousins (12), Evans (5), Thornton (4) - Pachulia (13), Radmanovic (10), Smith (6)

Topassistgeber: Evans (7), Salmons, Fredette (beide 4) - Teague (7), Johnson (6), Hinrich (4)

Die NBA-Saison im Überblick

All-Time Scorer: Fürchtet euch, ihr Big Men!
PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 25: Charles Barkley (1984-2000) - 23.757 Punkte in 1074 Spielen - Philadelphia 76ers, Phoenix Suns, Houston Rockets
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PLATZ 24: Vince Carter (1998-heute) - 24.005 Punkte in 1280 Spielen - Toronto, New Jersey, Orlando, Phoenix, Dallas, Memphis (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 23: Allen Iverson (1996-2010) - 24.368 Punkte in 914 Spielen - Philadelphia 76ers, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Memphis Grizzlies
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PLATZ 22: Ray Allen (1996-2014) - 24.505 Punkte in 1300 Spielen - Milwaukee Bucks, Seattle Supersonics, Boston Celtics, Miami Heat
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PLATZ 21: Patrick Ewing (1985-2002) - 24.815 Punkte in 1183 Spielen - New York Knicks, Seattle SuperSonics, Orlando Magic
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PLATZ 20: Jerry West (1960-1974) - 25.192 Punkte in 932 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 19: Reggie Miller (1987-2005) - 25.279 Punkte in 1389 Spielen - Indiana Pacers
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PLATZ 18: Alex English (1976-1991) - 25.613 Punkte in 1193 Spielen - Milwaukee Bucks, Indiana Pacers, Denver Nuggets, Dallas Mavericks
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PLATZ 17: Kevin Garnett (1995-2016) - 26.071 Punkte in 1462 Spielen - Minnesota Timberwolves, Boston Celtics, Brooklyn Nets
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PLATZ 16: Paul Pierce (1998-heute) - 26.316 Punkte in 1318 Spielen - Boston Celtics, Brooklyn Nets, Washington Wizards, L.A. Clippers (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 15: John Havlicek (1962-1978) - 26.395 Punkte in 1270 Spielen - Boston Celtics
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PLATZ 14: Tim Duncan (1997-2016) - 26.496 Punkte in 1392 Spielen - San Antonio Spurs
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PLATZ 13: Dominique Wilkins (1982-1997) - 26.668 Punkte in 1074 Spielen - Atlanta Hawks, L.A. Clippers, Boston Celtics, San Antonio Spurs, Orlando Magic
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PLATZ 12: Oscar Robertson (1960-1974) - 26.710 Punkte in 1040 Spielen - Cincinnati Royals, Milwaukee Bucks
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PLATZ 11: Hakeem Olajuwon (1984-2002) - 26.946 Punkte in 1238 Spielen - Houston Rockets, Toronto Raptors
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PLATZ 10: LeBron James (2003-heute) - 26.970 Punkte in 993 Spielen - Cleveland Cavaliers, Miami Heat (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 9: Elvin Hayes (1968-1984) - 27.313 Punkte in 1303 Spielen - San Diego Rockets, Baltimore/Washington Bullets, Houston Rockets
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 8: Moses Malone (1974-1995) - 27.409 Punkte in 1329 Spielen - u.a. Houston Rockets, Philadelphia 76ers, Washington Bullets, Atlanta H
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PLATZ 7: Shaquille O'Neal (1992-2011) - 28.596 Punkte in 1207 Spielen - Orlando Magic, L.A. Lakers, Miami Heat, Phoenix Suns, Cleveland Cavaliers, Boston Celtics
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 6: Dirk Nowitzki (1998-heute) - 29.527 Punkte in 1343 Spielen - Dallas Mavericks (Stand 06.11.2016)
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PLATZ 5: Wilt Chamberlain (1959-1973) - 31.419 Punkte in 1045 Spielen - Philadelphia/San Francisco Warriors, Philadelphia 76ers, L.A. Lakers
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PLATZ 4: Michael Jordan (1984-1993, 1994-1998, 2001-2003) - 32.292 Punkte in 1072 Spielen - Chicago Bulls, Washington Wizards
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 3: Kobe Bryant (1996-2016) - 33.643 Punkte in 1346 Spielen - Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 2: Karl Malone (1985-2004) - 36.928 Punkte in 1476 Spielen - Utah Jazz, Los Angeles Lakers
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PLATZ 1: Kareem Abdul-Jabbar (1969-1989) - 38.387 Punkte in 1560 Spielen - Milwaukee Bucks, Los Angeles Lakers
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