NBA-Schlaglichter

Durant versagt in der Crunchtime

Von SPOX
Donnerstag, 16.02.2012 | 09:03 Uhr
Kevin Durant vergab gleich drei Würfe zum möglichen Sieg in den letzten 16 Sekunden in Houston
© Getty
Advertisement
MLB
Live
Marlins @ Diamondbacks
NCAA Division I FBS
Texas A&M -
Arkansas
NCAA Division I FBS
Boston College @ Clemson
MLB
Yankees @ Blue Jays
MLB
Red Sox @ Reds
NCAA Division I FBS
Mississippi State @ Georgia
NFL
RedZone -
Week 3
NFL
Giants @ Eagles
MLB
Yankees @ Blue Jays
MLB
Red Sox @ Reds
NFL
Saints @ Panthers
NFL
Raiders @ Redskins
MLB
Royals @ Yankees
MLB
Cubs @ Cardinals
NFL
Cowboys @ Cardinals
MLB
Rays @ Yankees
MLB
Cubs @ Cardinals
MLB
Blue Jays @ Red Sox
MLB
Rays @ Yankees
MLB
Braves @ Marlins
NFL
Bears @ Packers
MLB
Blue Jays @ Yankees
MLB
Reds @ Cubs
NCAA Division I FBS
USC @ Washington St
MLB
Blue Jays @ Yankees
MLB
Reds @ Cubs
NFL
Saints -
Dolphins
NFL
RedZone -
Week 4
MLB
Astros @ Red Sox
MLB
Tigers @ Twins
NFL
Colts @ Seahawks
NFL
Redskins @ Chiefs
NFL
Patriots @ Buccaneers

Man kann nicht immer glänzen. Das musste auch Kevin Durant merken, der gleich drei Würfe zum möglichen Sieg seiner Oklahoma City Thunder in Houston vergab. Kevin Martin machte es besser und behielt zum Schluss die Nerven. Die New York Knicks gewinnen weiter, dieses Mal sogar ohne Wunderdinge von Jeremy Lin.

Houston Rockets (17-13) - Oklahoma City Thunder (22-7) 96:95

Kevin Martin war der gefeierte Held der Rockets beim Sieg über Oklahoma City. Mit 23,6 Sekunden auf der Uhr versenkte der Shooting Guard den Freiwurf zum Sieg. Begünstigt wurde dieser Erfolg allerdings durch drei vergebene Würfe von Thunder-Star Kevin Durant in den letzten 16 Sekunden der Partie.

Martin brachte es insgesamt auf 32 Punkte, angetrieben von einem Einzelgespräch mit Coach Kevin McHale. Der machte ihm nach seiner unterirdischen Vorstellung am Dienstag gegen Memphis - Martin erzielte keinen einzigen Punkt - klar, worauf es ankommt. "Wir müssen einen besseren Job machen, um dich in Fahrt zu bringen", sagte der Coach zu Martin und ergänzte: "Aber du musst auch einen besseren Job machen, um selbst in Fahrt zu kommen."

Martin war der Topscorer seines Teams, hatte aber im Schlussviertel nur zwei Punkte durch Freiwürfe am Ende. Den größten Schaden richtete er mit 15 Zählern im dritten Viertel an.

Bester Werfer im Spiel wurde Durant mit 33 Punkten trotz seiner drei Fehlwürfe am Ende. Entsprechend angefressen gab er sich nach der Partie: "Ich war, wo ich sein wollte bei den Würfen. Ich habe einfach nicht getroffen. Sowas passiert eben. Man kann nicht immer erwarten, dass ich jeden Wurf am Ende treffe oder man legt es auf Misserfolg an."

New York Knicks (15-15) - Sacramento Kings (10-19) 100-85

Nachdem Jeremy Lin in den letzten Wochen die Story in New York war, brauchte es dieses Mal kaum Linsanity, um das siebte Spiel in Serie zu gewinnen. Die Knicks überrannten die Kings förmlich und konnten es sich leisten, ihren Point Guard bereits am Ende des dritten Viertels aus dem Spiel zu nehmen.

Für Schlagzeilen sorgte Lin bis dahin trotzdem und legte 13 Assists auf. Selbstredend ein neuer Karriere-Bestwert. "Für einen Point Guard hatte ich zuletzt sehr viele Wurfversuche und ich glaube nicht, dass das unbedingt gut ist." Der gefeierte Jungstar fügte an: "Ich denke, dass es mehr meine Aufgabe ist, den Ball zu verteilen, damit jeder seinen Rhythmus findet."

Und Rhythmus hatten die Kollegen in der Tat. Das Team schoss 51 Prozent aus dem Feld. Sieben Spieler kamen auf einen zweistelligen Punktwert, was den Knicks zuletzt im April 2009 in Toronto gelang.

Beste Werfer waren Landry Fields mit 15 sowie Bill Walker und Steve Novak mit je 14 Punkten. Tyson Chandler sicherte 10 Rebounds. Bei den Kings erzielte Tyreke Evans 19 Zähler.

Dallas Mavericks - Denver Nuggets 102:84

Orlando Magic (19-11) - Philadelphia 76ers (20-10) 103:87

Nach einer bitteren Pleite Ende Januar gegen Philadelphia war es für Orlando an der Zeit, sich zu revanchieren. Dabei behilflich war vor allem die Teamleistung von außerhalb des Kreises. Man versenkte 15 von 25 Dreierversuchen (60 Prozent).

Ryan Anderson hatte allein sieben erfolgreiche Dreier und führte sein Team mit 27 Punkten an. Eine Leistung, die Point Guard Jameer Nelson begeisterte: "Was die Leute nicht verstehen, ist, dass dieser Typ im Schnitt 16 oder 17 Punkte macht, ohne dass wir ein Play für ihn aufgerufen hätten."

Seit besagter Niederlage am 30. Januar gewannen die Magic sieben ihrer letzten neun Spiele und vier der letzten fünf, in denen sie sage und schreibe 68 Dreier verwandelten.

Dwight Howard brachte es auf 17 Punkte und 14 Rebounds, Nelson kam auf 14 Assists. Bei den Sixers war Lou Williams von der Bank mit 21 Zählern und sieben Vorlagen bester Mann.

San Antonio Spurs (21-9) - Toronto Raptors (9-22) 113:106

Topscorer: Tony Parker (34) - DeMar DeRozan (29), Jose Calderon (16)

Toprebounder: Daniel Green (7) - Amir Johnson (7)

Topassistgeber: Tony Parker (14) - Jose Calderon (11), Anthony Carter (6)

Die San Antonio Spurs gewannen ihr neuntes Spiel in Serie und liegen auf Platz zwei der Western Conference.

Boston Celtics (15-13) - Detroit Pistons (9-22) 88:98

Topscorer: Rajon Rondo (35), Chris Wilcox (17) - Rodney Stuckey (25), Greg Monroe, Ben Gordon (beide 22)

Toprebounder: Chris Wilcox (9), Ray Allen (6) - Ben Wallace (11), Greg Monroe (9)

Topassistgeber: Rajon Rondo (6), Paul Pierce (5) - Rodney Stuckey (4)

Cleveland Cavaliers (11-16) - Indiana Pacers (17-12) 98:87

Topscorer: Kyrie Irving (22), Semih Erden (18) - Darren Collison (18), Roy Hibbert (17)

Toprebounder: Omri Casspi (9), Semih Erden, Antawn Jamison (beide 8) - David West (10), Roy Hibbert (8)

Topassistgeber: Kyrie Irving (5) - Darren Collison (3)

New Jersey Nets (8-22) - Memphis Grizzlies (16-14) 100:105

Topscorer: Deron Williams (26), Anthony Morrow (17) - Rudy Gay (25), Tony Allen (21)

Toprebounder: Shelden Williams (12), Kris Humphries (7) - Marreese Speights (18), Marc Gasol (7)

Topassistgeber: Deron Williams (11), Sundiata Gaines (7) - Mike Conley (10)

Milwaukee Bucks (12-17) - New Orleans Hornets (6-23) 89:92

Topscorer: Ersan Ilyasova (23), Brandon Jennings (18) - Marco Belinelli (22), Chris Kaman (18)

Toprebounder: Ersan Ilyasova (7) - Gustavo Ayon (12), Chris Kaman (10)

Topassistgeber: Stephen Jackson (5) - Greivis Vasquez (7)

Minnesota Timberwolves (14-16) - Charlotte Bobcats (3-26)

Topscorer: Kevin Love (30), Nikola Pekovic (21) - Kemba Walker (21), Corey Maggette (18)

Toprebounder: Kevin Love (18), Nikola Pekovic (11) - Boris Diaw (9), Reggie Williams (7)

Topassistgeber: J.J. Barea (8), Ricky Rubio (7) - Boris Diaw (7)

Phoenix Suns (12-18) - Atlanta Hawks (19-11) 99:101

Topscorer: Steve Nash (22), Grant Hill (18) - Josh Smith (30), Willie Green (20)

Toprebounder: Channing Frye (11), Grant Hill, Marcin Gortat (beide 6) - Josh Smith (17)

Topassistgeber: Steve Nash (16) - Josh Smith (7), Jeff Teague (5)

Golden State Warriors (11-15) - Portland Trail Blazers (16-14) 91:93

Topscorer: David Lee (29), Nate Robinson (21) - Gerald Wallace (24), Nicolas Batum (17)

Toprebounder: David Lee (11), Andris Biedrins (9) - Marcus Camby (11), Gerald Wallace, Craig Smith (beide 6)

Topassistgeber: Stephen Curry (8), Monta Ellis (5) - Raymond Felton, Jamal Crawford (beide 6)

Los Angeles Clippers (18-9) - Washington Wizards (7-23) 102:84

Topscorer: Blake Griffin (23), Caron Butler (21) - John Wall, JaVale McGee (beide 18)

Toprebounder: Blake Griffin (15), DeAndre Jordan (9) - Trevor Booker (8), JaVae McGee (5)

Topassistgeber: Chris Paul (9) - John Wall (12)

NBA: Ergebnisse und Tabellen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung