NBA-Schlaglichter

91 Punkte! Jordan/Pippen reloaded

Von SPOX
Montag, 20.02.2012 | 08:56 Uhr
Kevin Durant erzielte für die Oklahoma City Thunder 51 Punkte gegen die Denver Nuggets
© Getty
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Kevin Durant und Russell Westbrook haben ein episches Spiel für die Oklahoma City Thunder absolviert und treten in die Fußstapfen von Michael Jordan und Scottie Pippen. Kobe Bryant stänkert.

Oklahoma City Thunder (24-7) - Denver Nuggets (17-15) 124:118 OT

Was für ein Abend für das Star-Duo der Thunder! Kevin Durant erzielte zum ersten Mal in seiner Karriere mehr als 50 Punkte und schrieb dazu noch zusammen mit seinem Partner Russell Westbrook NBA-Geschichte.

Durant mit seinen 51 und Westbrook mit seinen 40 waren das erste Duo seit Michael Jordan und Scottie Pippen 1996, das in einem Spiel mehr als 50 und mehr als 40 Punkte erzielen konnte.

"51 Punkte sind ziemlich cool. Das ist etwas, wovon du als Kind träumst. Aber um ehrlich zu sein hätte ich es in meiner Jugend nicht für möglich gehalten, das ich jetzt an diesem Punkt sein würde", sagte der erst 23-jährige Durant nach dem besten Spiel seiner Karriere.

Westbrook ergänzte: "Mann, das ist unwirklich. Das war heute Abend ein nettes, episches Spiel."

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Umso epischer, wenn man die Leistung von Serge Ibaka noch dazu nimmt. Er erzielte mit 14 Punkten, 15 Rebounds und 11 Blocks (!) ein Triple-Double und formte damit das erste Trio aus Teamkollegen in der NBA-Geschichte, bei dem in einem Spiel einer 50 Punkte, einer 40 Punkte und einer ein Triple-Double schaffte.

Angesichts dieser unglaublichen Zahlen ist es umso bemerkenswerter, dass die Nuggets die Thunder in die Overtime gezwungen haben. Fast hätten sie sogar gewonnen, wäre da nicht Durant mit einem Dreier und einem Dunk in den letzten Sekunden gewesen, der das Spiel ausglich.

"Die Thunder sind eines der besten Teams in der NBA und wir haben es gegen sie in die Overtime geschafft. Auf viele Arten haben wir das Spiel gewonnen, aber der Spielstand sagt etwas anderes", philosophierte Nuggets-Coach George Karl. Sein bester Werfer war Aaron Afflalo mit 27 Punkten, 7 Rebounds und 5 Assists.

Miami Heat (25-7) - Orlando Magic (20-12) 90:78

Im Spitzenspiel im Osten setzten die Heat ihren beängstigend guten Lauf fort. Sie haben die letzten sechs Spiele - fünf davon auswärts - nicht nur gewonnen, sie haben sie auch alle zweistellig gewonnen. Diesmal auch gegen die Magic, denen sie beim letzten Mal noch unterlegen waren.

Dwyane Wade (27 Punkte) und LeBron James (25 Punkte, 11 Rebounds, 8 Assists) führten die Heat in zuletzt gewohnt überragender Manier zum klaren Erfolg.

Der Knackpunkt war das zweite Viertel, in dem die Magic elf Würfe in Folge daneben setzten und mehr als sieben Minuten ohne Punktgewinn blieben. Sie verloren das Viertel mit 12:21 und lagen zur Halbzeit 31:43 hinten. Das konnten sie nicht mehr aufholen.

Bester Mann bei den Gastgebern war Center Dwight Howard mit 12 Punkten und 15 Rebounds. J.J. Redick erzielte 17 Zähler.

Trotz des klaren Sieges wollte sich Heat-Coach Erik Spoelstra nicht blenden lassen: "Wir wollen sicher gehen, dass wir das alles richtig einordnen. Daher halten wir uns an die NBA-Weisheit: Du bist nie ganz so gut wie du denkst, wenn du gewinnst, und du bist nie ganz so schlecht wie du denkst, wenn du verlierst."

Aber die Heat sind schon ziemlich gut im Moment.

Phoenix Suns (13-19) - Los Angeles Lakers (18-13) 102:90

Das ist das Schöne an einer verkürzten NBA-Saison. Mitunter muss man nach einer Pleite gar nicht lange auf eine Revanche warten. So wie die Suns, die nur zwei Tage warten mussten, um sich für die 99:111-Niederlage im Staples Center zu rehabilitieren.

Bester Mann bei den Suns, die durch den Erfolg eine Serie von vier Pleiten in Folge beendeten, war Jared Dudley mit einer Saisonbestmarke von 25 Punkten. Marcin Gortat kam auf 21 Punkte und 15 Rebounds, Steve Nash auf 14 Assists.

Die Lakers konnten sich zwar auf 32 Punkte von Kobe Bryant verlassen, mussten aber auch seine 10 Turnovers ertragen. Damit schrammte Bryant nur um einen an seinem Negativrekord vorbei.

Nach dem Spiel wurde deutlich, was Bryant neben dem Geschehen auf dem Feld noch beschäftigt hatte: die Zukunft von Teamkollege Pau Gasol, um den sich immer wieder Trade-Gerüchte ranken.

Für Bryant ein unhaltbarer Zustand. Es sei unfair, dass Gasol spielen müsse, ohne zu wissen, wo er am nächsten Tag unter Vertrag stehen wird, warf er den Lakers-Bossen vor: "Wenn sie einen Deal machen wollen, sollen sie es endlich tun. Wenn nicht, dann sollen sie kommen und Pau das sagen."

Gasols Leistung war trotz der von Bryant beklagten Ungewissheit mit 17 Punkten und 12 Rebounds gut. Auch Andrew Bynum kam auf ansehnliche 16 Punkte und 10 Rebounds.

Detroit Pistons (11-22) - Boston Celtics (15-15) 96:81

Topscorer: Greg Monroe (17), Rodney Stuckey (16) - Paul Pierce (18), Chris Wilcox (14)

Toprebounder: Jason Maxiell, Greg Monroe (beide 10) - Jermaine O'Neal (11)

Topassistgeber: Jason Maxiell, Greg Monroe, Ben Gordon (alle 3) - Rajon Rondo (10)

Cleveland Cavaliers (12-17) - Sacramento Kings (10-21) 93:92

Topscorer: Kyrie Irving (23), Antawn Jamison (21) - Isaiah Thomas (23), Marcus Thornton (21)

Toprebounder: Omri Casspi, Tristan Thompson (beide 12) - Marcus Thornton (19), Jason Thompson (9)

Topassistgeber: Ramon Sessions (5) - Isaiah Thomas (11)

Indiana Pacers (19-12) - Charlotte Bobcats 108:73

Topscorer: Roy Hibbert (18), David West, Danny Granger (beide 14) - Derrick Brown (16), Kemba Walker (15)

Toprebounder: Roy Hibbert (14), David West (8) - Bismack Biyombo (8)

Topassistgeber: Darren Collison (6) - Kemba Walker (5)

Houston Rockets (18-14) - Utah Jazz (15-15) 101:85

Topscorer: Kyle Lowry (32), Luis Scola (26) - Al Jefferson (23), Paul Millsap (22)

Toprebounder: Luis Scola (9), Patrick Patterson (7) - Al Jefferson (11), Enes Kanter (7)

Topassistgeber: Kyle Lowry (9) - Gordon Hayward, Devin Harris (beide 4)

Minnesota Timberwolves (16-16) - Philadelphia 76ers (20-12) 92:91

Topscorer: Ricky Rubio (22), Kevin Love (20) - Jrue Holiday (20), Andre Iguodala, Lou Williams (beide 13)

Toprebounder: Kevin Love (15), Nikola Pekovic (9) - Lavoy Allen (8)

Topassistgeber: Ricky Rubio (5) - Andre Iguodala, Evan Turner (beide 3)

New Jersey Nets (9-24) - Milwaukee Bucks (13-18) 85:92

Topscorer: Deron Williams (26), Anthony Morrow (17) - Ersan Ilyasova (29), Brandon Jennings (17)

Toprebounder: Shelden Williams (15), Kris Humphries (8) - Ersan Ilyasova (25)

Topassistgeber: Deron Williams (6) - Shaun Livingston (6)

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