Samstag, 14.01.2012

NBA-Schlaglichter

Dritte Heat-Pleite in Folge - Bryant weiter on fire

Die Miami Heat verlieren bei den Denver Nuggets nicht nur ihr drittes Spiel in Folge, sie verlieren auch Dwyane Wade. Kobe Bryant legt beim Sieg der Los Angeles Lakers gegen die Cleveland Cavaliers seine nächste 40-Punkte-Performance aufs Parkett - und Derrick Rose führt die Chicago Bulls zum Sieg bei den Boston Celtics.

Dwyane Wade verletzte sich bei der Heat-Niederlage in Denver am Knöchel
© Getty
Dwyane Wade verletzte sich bei der Heat-Niederlage in Denver am Knöchel

Denver Nuggets (8-4) - Miami Heat (8-4) 117:104

Ganz mieser Abend für Miami. Die Heat kassierten nicht nur die dritte Niederlage in Folge, sie verloren auch noch Dwyane Wade. Der Superstar-Guard (12 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists) landete sieben Minuten vor Schluss nach einem Blockversuch unglücklich auf seinem rechten Knöchel und verstauchte sich ihn ziemlich böse. Wade blieb einige Momente am Boden liegen, bevor er sich zur Bank schleppte.

Ob Wade beim nächsten Spiel der Heat am Dienstag gegen San Antonio wieder dabei sein kann, ist fraglich. "Ich hoffe, dass ich spielen kann. Es ist mein Geburtstag. Es ist einfach Pech. Wenn du die Seuche hast, kannst du nichts dagegen machen. Das ist Sport", sagte Wade, der sich bei der Overtime-Niederlage bei den Clippers bereits eine Wadenzerrung zugezogen hatte.

Nach drei Vierteln führten die Nuggets mit 86:81 und setzten sich dann zu Beginn des Schlussviertels mit einem 14:3-Lauf entscheidend ab (100:84). Denver lag in der Folge mit bis zu 19 Punkten vorne (110:91), für die Heat war es der höchste Rückstand in einem Spiel in dieser Saison.

Sechs Spieler scorten bei den Nuggets zweistellig. Ty Lawson lieferte 24 Punkte und 9 Assists, Nene verbuchte mit 17 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double - Al Harrington und Rudy Fernandez kamen auf 15 Zähler. Den Heat nutzten auch 35 Punkte (13/20 FG) von LeBron James am Ende nichts. Übrigens: LeBron traf wieder nur 6/11 von der Linie.

Los Angeles Lakers (9-4) - Cleveland Cavaliers (5-6) 97:92

48. 40. 42. Kobe Bryant ist einfach nicht zu stoppen. Zum ersten Mal seit März 2007 hat der Lakers-Superstar in drei Spielen nacheinander mindestens 40 Punkte erzielt. Damals baute er die Serie dann noch auf fünf Spiele aus. Mal schauen, wie es jetzt weitergeht...

Die schlechte News für alle Lakers-Gegner: Bryants lädiertes Handgelenk verheilt immer mehr. "Das Handgelenk fühlt sich stärker an. Es ist einfach eine Motivation für mich. Niemand will hören, dass mein verletztes Handgelenk der Grund für ein schlechtes Spiel von mir ist. Niemand will Entschuldigungen", sagte Bryant, der in sieben der letzten acht Spiele mindestens 30 Punkte erzielt hat. Gegen die Cavs traf er 15 seiner 31 Versuche aus dem Feld, darunter waren 4 Dreier.

Und: Bryant liegt in der ewigen Rangliste mit insgesamt 110 40-Punkte-Performances hinter Wilt Chamberlain und Michael Jordan auf Rang drei. Pau Gasol steuerte 19 Punkte und 10 Rebounds zum fünften Sieg der Lakers in Serie (achter Heimsieg in Folge) bei. Andrew Bynum verbuchte 15 Punkte, 11 Rebounds und 3 Blocks.

"Wir müssen schauen, dass es in der Offense generell gut läuft, damit wir uns nicht immer so stark auf Kobe verlassen müssen. Aber es ist natürlich klasse, jemanden wie Kobe aus der Tasche ziehen zu können", meinte Lakers-Coach Mike Brown, der zum ersten Mal seit seinem Rauswurf 2010 wieder auf Cleveland traf.

Trotz Bryants Gala mussten die Lakers, die zwischenzeitlich mit 19 Punkten in Führung lagen, am Ende noch um den Sieg zittern. Die Cavs kamen angeführt vom starken Rookie-Point-Guard Kyrie Irving (21 Punkte) bis auf 3 Zähler heran, schafften den Comeback-Sieg aber nicht mehr ganz.

Boston Celtics (4-6) - Chicago Bulls (11-2) 79:88

Die Bulls führten zur Pause schon mit 19 Punkten Vorsprung (52:33), nach einem Jumper von Luol Deng stand es im dritten Viertel dann sogar 61:41 für Chicago. Erst dann wachten die Celtics auf und kamen durch einen 25:6-Run wieder ins Spiel zurück (66:67).

Sie hatten sogar die Chance, zum ersten Mal in der Partie in Führung zu gehen, doch Paul Pierces Jumper ging nicht rein und danach übernahm Derrick Rose die Kontrolle über das Spiel. Der NBA-MVP, der den Bulls-Sieg gegen Washington am Mittwoch wegen einer Zehenverletzung verpasst hatte, kehrte angeschlagen in die Lineup zurück und fightete sich zu 25 Punkten und 7 Assists.

"Ich hatte nicht wirklich Schmerzen. Das lag wahrscheinlich am Adrenalin und daran, dass ich unbedingt gewinnen wollte", sagte Rose. Er hatte aber auch viel Unterstützung. Vor allem von Luol Deng, der 21 Punkte und 16 Rebounds sammelte und Pierce (13 Punkte, nur 3/12 FG) hervorragend verteidigte. Joakim Noah lieferte 10 Punkte, 12 Rebounds und 4 Blocks.

Während Chicago den zehnten Sieg in den letzten elf Spielen feierte und die beste Bilanz der NBA vorzuweisen hat, kassierten die Celtics die dritte Niederlage in Serie. Und alle drei Pleiten setzte es auch noch zuhause. Topscorer bei Boston war Ray Allen (16 Punkte), von Rajon Rondo kamen diesmal 14 Zähler und 11 Assists.

"Mir hat sehr gefallen, was ich in der zweiten Halbzeit von uns gesehen habe. Meine Frage an mein Team: Warum hat es so lange gedauert?", meinte Celtics-Coach Doc Rivers.

NBA: Nowitzki & Co. im Weißen Haus
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San Antonio Spurs (8-4) - Portland Trail Blazers (7-4) 99:83

Topscorer: Tony Parker (20), Tiago Splitter (14) - LaMarcus Aldridge (29), Raymond Felton (13)

Toprebounder: DeJuan Blair (11), Tim Duncan (9) - Gerald Wallace (12), LaMarcus Aldridge (7)

Topassistgeber: Tony Parker (9) - Raymond Felton (7), Gerald Wallace (5)

Die Spurs entschieden das Topspiel im letzten Viertel (34:18). Besser gesagt: Der überragende Tony Parker (12 Punkte im letzten Viertel) entschied das Spiel. San Antonio bleibt zuhause ungeschlagen (8-0).

Philadelphia 76ers (8-3) - Washington Wizards (1-10) 120:89

Topscorer: Jodie Meeks (26), Lou Williams (19) - Rashard Lewis (16), Jordan Crawford, Kevin Seraphin (beide 12)

Toprebounder: Spencer Hawes (10), Andre Iguodala (7) - Trevor Booker (6)

Topassistgeber: Lou Williams (6), Evan Turner, Andre Iguodala (beide 4) - John Wall, Jordan Crawford (beide 5)

Toronto Raptors (4-8) - Indiana Pacers (8-3) 90:95

Topscorer: DeMar DeRozan (23), Leandro Barbosa (20) - George Hill (22), Roy Hibbert (15)

Toprebounder: Ed Davis (10) - Roy Hibbert (9), Paul George, Tyler Hansbrough (beide 6)

Topassistgeber: Jose Calderon (9) - Darren Collison (5)

Charlotte Bobcats (2-10) - Detroit Pistons (3-9) 81:98

Topscorer: Byron Mullens (18), Kemba Walker (16) - Jonas Jerebko (22), Greg Monroe (19)

Toprebounder: Byron Mullens, Boris Diaw, Tyrus Thomas (alle 7) - Brandon Knight (10), Jonas Jerebko, Greg Monroe (beide 9)

Topassistgeber: D.J. Augustin (13), Boris Diaw (5) - Ben Gordon, Greg Monroe (beide 5)

New Orleans Hornets (3-8) - Minnesota Timberwolves (4-7) 80:87

Topscorer: Marco Belinelli (20), Emeka Okafor (16) - Kevin Love (34), Luke Ridnour (13)

Toprebounder: Emeka Okafor (14), Chris Kaman (9) - Kevin Love (15), Wesley Johnson (8)

Topassistgeber: Jarrett Jack (9) - Ricky Rubio (9)

Chris Kaman: 0/10 aus dem Feld! Schon wieder ein gutes Spiel von Rubio: 12 Punkte, 9 Assists, 6 Rebounds, 3 Steals.

Houston Rockets (4-7) - Sacramento Kings (4-8) 103:89

Topscorer: Kyle Lowry (25), Luis Scola, Samuel Dalembert (beide 21) - Tyreke Evans (27), Isaiah Thomas (13)

Toprebounder: Samuel Dalembert (16), Luis Scola (11) - Donte Greene (8), J.J. Hickson (7)

Topassistgeber: Kyle Lowry (9), Luis Scola (5) - Tyreke Evans, Isaiah Thomas (beide 5)

Phoenix Suns (4-7) - New Jersey Nets (3-9) 103:110

Topscorer: Marcin Gortat (20), Jared Dudley, Ronnie Price (beide 18) - Deron Williams (35), MarShon Brooks (20)

Toprebounder: Marcin Gortat (10), Channing Frye (6) - Mehmet Okur (7), Kris Humphries (6)

Topassistgeber: Ronnie Price (8), Channing Frye (7) - Deron Williams (14)

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