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Clippers-Duo: Endspurt lässt Warriors verzweifeln

Von SPOX
Montag, 26.12.2011 | 09:30 Uhr
Waren hauptverantwortlich für den Clippers-Sieg bei Golden State: Chris Paul und Blake Griffin (r.)
© Getty
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Ein Vorgeschmack auf die neue Klasse der Los Angeles Clippers: Chris Paul und Blake Griffin besiegen dank eines starken letzten Viertels die Golden State Warriors. Und: NBA-Topscorer Kevin Durant macht für Oklahoma City Thunder gegen Orlando da weiter, wo er aufgehört hat.

Golden State Warriors (0-1) - Los Angeles Clippers (1-0) 86:105

Für alle anderen Teams, die wegen des Lockouts nicht viel mehr als 10 Tage Zeit zum Einspielen hatten, haben die Clippers eine Botschaft: Das ist keine Entschuldigung. Gleich im ersten Spiel des neu verpflichteten Superstar-Spielmachers Chris Paul deuteten sie nämlich an, über welch großes Potenzial sie verfügen.

Die ersten drei Viertel gestaltete Gastgeber Golden State die Partie noch ausgeglichen, nach der Pause jedoch fand er kein Mittel gegen die Clippers und das Power-Duo bestehend aus Paul und Blake Griffin. Paul beendete sein Debüt mit 20 Punkten (7/12), 9 Assists, 2 Steals und nur 2 Turnover. Griffin wiederum wütete wie gewohnt am gegnerischen Brett und lieferte 22 Zähler (9/18) sowie erstaunliche 5 Offensiv-Rebounds (insgesamt 7).

"Während wir uns besser kennenlernen, wollen wir gleichzeitig auch gewinnen. Unabhängig davon, dass es nicht immer schön anzusehen ist", sagte Paul.

Ex-Maverick Caron Butler feierte ebenfalls einen gelungenen Einstand (11 Punkte, 10 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals), genau wie der von den Knicks entlassene Chauncey Billups (21 Punkte). Bemerkenswert auch DeAndre Jordan. Seine Vertragsverlängerung für 11 Millionen Dollar pro Jahr sorgte für Diskussionsstoff und bei den Warriors spielte er statistisch unauffällig (6 Punkte, 5 Rebounds), doch eine Zahl stach heraus: Er lieferte 8 Blocks!

Die Warriors gaben sich beim ersten Spiel unter dem neuen Coach Mark Jackson lange nicht geschlagen und verkürzten 9:35 Minuten vor dem Ende sogar auf 77:78, am Ende aber hatten sie nicht viel entgegenzusetzen. David Lee bemühte sich mit 21 Punkten (10/19) und 12 Rebounds, aber vor allem die Guards Monta Ellis (6/19 für 15 Punkte) und der angeschlagene Stephen Curry (2/12 für 4 Punkte) fielen im Vergleich zu Paul stark ab. Ellis und Curry kamen zusammen auf 0/9 Dreier und 9 Turnover.

Oklahoma City Thunder (1-0) - Orlando Magic (0-1) 97:89

So bestreitet ein Titelfavorit seine Auftaktaufgabe: NBA-Topscorer Kevin Durant machte da weiter, wo er in der letzten Saison aufgehört hatte, und führte die Thunder zu einem souveränen Erfolg gegen Orlando. Durant erzielte 30 Punkte bei guter Quote (11/19), hinzu kamen 5 Rebounds, 5 Assists und 2 Steals.

Hilfe kam von Sixth Man James Harden (19 Punkte, 6 Rebounds) und Russell Westbrook (14 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists, 2 Steals), wobei dem Spielmacher auch 7 Turnover notiert werden mussten.

"Wir wissen um die Erwartungen von außen. Aber wir gehen nicht darauf ein. Ich weiß, dass es langweilig klingen kann, doch uns geht es darum, einfach nur zu arbeiten", sagte OKC-Coach Scott Brooks.

Magic-Superstar Dwight Howard hatte im Vergleich zu Durant mehr Probleme, traf nur 4/11 für 11 Punkte. Dafür griff er sich trotz aller Ablenkung wegen der Trade-Gerüchte 15 Rebounds ab. Einen Abend zum Vergessen erlebte auch Jason Richardson (1/10 für 2 Punkte).

Nicht verwunderlich also, dass die 25 Zähler und 10 Rebounds von Ryan Anderson sowie die 18 Punkte von Jameer Nelson nicht ausreichten.

NBA: Der komplette Spielplan

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