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Auflösung der Spielergewerkschaft im Gespräch

NBA-Lockout: Neue Gespräche am Samstag

SID
Freitag, 04.11.2011 | 11:37 Uhr
Derek Fisher trifft sich am Samstag zu neuen Gesprächen mit der NBA
© Getty
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In die festgefahrenen Verhandlungen um ein Ende des Lockouts in der NBA scheint ein wenig Bewegung zu kommen.

Für Samstag ist ein weiteres Treffen zwischen den Besitzern und Vertretern der Spielergewerkschaft NBPA angesetzt worden.

Derweil erwägen einige NBA-Spieler eine Auflösung der Gewerkschaft, sollte die nächste Verhandlungsrunde ebenfalls scheitern oder zu einem schlechten Deal führen. Das meldete die "New York Times". Die Gruppe, die rund 50 Spieler umfasst und zu der angeblich auch mehrfache All-Stars gehören, soll am Donnerstag in einer Telefonkonferenz die Vor- und Nachteile einer Auflösung mit einem Anwalt diskutiert haben.

Auflösung der Spielergewerkschaft im Gespräch

Für eine Auflösung müssten 30 Prozent der NBA-Profis zunächst einen Antrag unterschreiben, danach wäre in einer Abstimmung eine einfache Mehrheit für eine Auflösung nötig. Dass bereits Gespräche zu dem Thema stattgefunden haben, könnte den Spielervertretern in den Verhandlungen mit den Ligaverantwortlichen einen Vorteil verschaffen. Denn im Falle einer Auflösung könnte eine Prozesswelle auf die NBA zurollen und einen langen Rechtsstreit entfachen.

Zuletzt hatte NBA-Comissioner David Stern alle Spiele im November gestrichen. Die Saison hätte eigentlich am 1. November mit der Partie zwischen Champion Dallas Mavericks und den Chicago Bulls beginnen sollen. Damit war klar, dass selbst im Fall einer kurzfristigen Einigung zwischen Liga und Spielervertretern keine Mannschaft mehr die kompletten 82 Partien der Regular Season bestreiten kann.

Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die beiden Parteien nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten. Stern fordert nach wie vor eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro). Die Klubs sollen seit Inkrafttreten der letzten Tarif-Vereinbarung im Jahr 2005 mehr als eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben.

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