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NBA-Boss Stern kritisiert Spielervereinigung

"Spieler nicht bereit, ernsthaft zu diskutieren"

SID
Dienstag, 02.08.2011 | 17:37 Uhr
NBA-Boss David Stern kritisiert die Motive Derek Fishers und der Spielervereinigung
© Getty
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Montagabend trafen sich NBA-Commissioner David Stern sowie Vertreter der Teams und Spielervereinigung, um erstmals seit Beginn des Lockouts wieder zu verhandeln. Eine Annäherung wurde dabei aber nicht erzielt. Stern übte anschließend deutliche Kritik an den Motiven der Profis.

In der NBA ist kein Ende des Lockouts in Sicht. Zwar trafen sich Spielervertreter und die Verhandlungsführer der Liga am Montagabend erstmals seit der Verkündung der Aussperrung, eine Annäherung gab es jedoch nicht. Der alte Tarifvertrag war zum 30. Juni ausgelaufen, zahlreiche Top-Spieler erwägen Engagements in Europa.

"Ich bin nicht zuversichtlich, dass die Spieler ernsthaft diskutieren wollen", sagte NBA-Commissioner David Stern nach dem dreistündigen Treffen in New York. Die Gespräche seien in angespannter Atmosphäre verlaufen.

Fisher: "Sind weit entfernt von einer Einigung"

"Wir befinden uns in einer schwierigen Position. Die Besitzer und Commissioner Stern werfen ein paar Dinge in den Raum und erklären, sie wollten den Lockout beenden. Aber ihr Angebot macht es schwer, das zu glauben", hatte zuvor der Präsident der Spielervereinigung Derek Fisher erklärt. "Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, eine Lösung zu finden, sind aber noch weit entfernt von einer Einigung."

Eine Ansicht, der Stern erwartungsgemäß nicht zustimmt: "Er hat das Recht, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Wir haben die exakt gegenteilige Meinung.

Derweil hat die NBA vor einem Gericht in Manhattan Klage gegen die Spielergewerkschaft NBPA eingereicht. Die Liga will sich bestätigen lassen, dass die Aussperrung der Spieler nicht gegen Kartellgesetze verstößt.

Der Schritt sei eine Reaktion auf die Androhung der NBPA, kartellrechtlich gegen die Liga vorzugehen, hieß es in einer Stellungnahme. Die Verantwortlichen der NBA sind der Auffassung, dass die NBPA mit der Drohung Druck ausüben und ihre Verhandlungsposition stärken will.

Seit Inkrafttreten der letzten Tarif-Vereinbarung im Jahr 2005 sollen die Vereine mehr als eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben. Deshalb fordert NBA-Boss Stern eine Reduzierung der Spielergehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar.

Zuletzt waren die Spieler 1998/99 - im ersten NBA-Jahr des deutschen Superstars Dirk Nowitzki - ausgesperrt worden. Die Saison startete mit Verspätung und wurde auf 50 Spieltage verkürzt.

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