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Angebote für den NBA-Champion häufen sich

Von China bis zur Türkei: Alle wollen Dirk Nowitzki

SID
Sonntag, 07.08.2011 | 13:46 Uhr
Weil der Lockout in der NBA noch nicht abgewendet ist, bleibt die Zukunft von Dirkules weiter offen
© Getty
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Türkei, China oder doch Deutschland: Die Diskussionen um die Zukunft von Dirk Nowitzki halten an und treiben Blüten. Der NBA-Champion will sich allerdings erst auf die Europameisterschaft in Litauen konzentrieren.

Eigentlich fehlt nur noch ein Angebot aus Katar. Doch die Klubs aus dem Land der Öl-Multis wollen sich einfach nicht rühren. Dabei haben bereits Teams aus aller Herren Länder wegen dem drohenden Lockout in der NBA bei Dirk Nowitzki angeklopft.

Doch im Wüstenstaat, wo sonst gerne mal die Geldschatulle für sportliche Superstars geöffnet wird, scheint es (noch) kein Interesse an dem 33-Jährigen zu geben. Dafür ist nun das Reich der Mitte in den Poker um den gebürtigen Würzburger eingestiegen.

Geschwindner: China ist eine tolle Option

Wie der "Spiegel" in seiner Montagausgabe berichtet, hat der chinesische Erstligist Zhejiang Lions ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung Nowitzkis angemeldet. China sei "eine tolle Option" sagte Nowitzki-Berater Holger Geschwindner dem Nachrichtenmagazin.

Doch nur wenn ein Ausfall der kompletten Saison absehbar werde, "werden wir uns um einen Einsatz in einer der internationalen Top-Ligen bemühen."

Bei den Lions läuft in Rafer Alston bereits ein NBA-Veteran auf. Der 35-Jährige stand schon bei den Milwaukee Bucks, den Toronto Raptors, den Miami Heat, den Houston Rockets, Orlando Magic und den New Jersey Nets unter Vertrag.

Dirk Nowitzki zu Deron Williams?

Dennoch wäre ein vorübergehendes Engagement bei einem Top-Klubs aus Italien, Griechenland oder Spanien sicherlich reizvoller. Mit finanziell lukrativen Angeboten will dagegen die Türkei Nowitzki ködern. Das berichtete die "Bild am Sonntag".

Besiktas Istanbul hat bereits kräftig aufgerüstet, da würde Nowitzki bestens ins Konzept passen. Als ersten NBA-Akteur hat Besiktas bereits Deron Williams ins Land des Vize-Weltmeisters gelotst.

Für ein kolportiertes monatliches Salär von 700.000 Euro will der türkische Meister von 1975 auch Starspieler Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers an den Bosporus locken.

Bayern und Bamberg im Rennen um Dirkules

Aus der Bundesliga haben Meister Brose Baskets Bamberg und der finanzstarke Aufsteiger Bayern München ihre Fühler nach Dirkules ausgestreckt. Ex-Champion Alba Berlin hält sich dagegen bedeckt.

"Ich möchte zum Thema Nowitzki nichts sagen", teilte Berlins Klubchef Axel Schweitzer am Freitag mit. Weil Nowitzki zu Aufnahmen für einen Werbespot in der Hauptstadt weilte, hatte er in der Halle der Berliner ein Privattraining mit Geschwindner absolviert. So etwas schürt Gerüchte.

Fokus auf die EM

Sportlich richtet Nowitzki sein Augenmerk derzeit nicht auf die Suche nach einem Klub für ein vorübergehendes Engagement. "Im Moment zählt nur die EM in Litauen.

Die endet Mitte September, danach mache ich wahrscheinlich noch mal Urlaub. Ich werde also auf keinen Fall Ende September bei einem Verein auftauchen", sagte er. Beim Turnier auf dem Baltikum (31. August bis 18. September) will sich der MVP der NBA-Finalserie mit Deutschland für Olympia 2012 in London qualifizieren.

Erst wenn sich eine Ausdehnung der Aussperrung bis in das kommende Jahr abzeichne, wolle er sich um ein vorübergehendes Engagement bemühen. Bei diesem Szeanrio ist ein Wechsel nach Deutschland aber alles andere als ausgemacht. "Es gibt sehr, sehr gut Ligen in Europa...", sagte Nowitzki. China nennt er noch nicht.

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