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NBA-Schlaglichter

Spurs können nicht mehr gewinnen

Von SPOX
Samstag, 02.04.2011 | 09:06 Uhr
Tim Duncan und die Spurs kassierten in Houston die sechste Niederlage in Serie
© Getty
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Die San Antonio Spurs kassieren bei den Houston Rockets ihre sechste Niederlage in Folge, die Los Angeles Lakers feiern einen Comeback-Sieg bei den Utah Jazz - und die Indiana Pacers machen einen großen Schritt in Richtung Playoffs.

Houston Rockets (40-36) - San Antonio Spurs (57-19) 119:114 OT

Die Spurs können momentan einfach kein Spiel mehr gewinnen. In Houston setzte es für San Antonio die sechste Niederlage in Folge. Sechs Spiele in Folge zu verlieren - das war den Spurs seit April 1997 nicht mehr passiert. Der Vorsprung auf die Lakers ist auf eineinhalb Spiele zusammengeschmolzen und die Spurs müssen sogar noch einmal auswärts beim Champion antreten.

"Das sind alles toughe Niederlagen, die wir gerade erleben. Jetzt werden wir sehen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind", sagte Tony Parker.

In Houston lag San Antonio gegen Ende des dritten Viertels schon mit 11 Punkten in Rückstand, kämpfte sich dann aber zurück und rettete sich nach einem verwandelten Freiwurf von Tim Duncan (23 Punkte, 13 Rebounds) noch in die Overtime. Nicht nur Duncan, auch Parker (31 Punkte, 6 Assists) und Manu Ginobili (23 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists) spielten stark - es reichte aber nicht.

In der Verlängerung riss Rockets-Star Kevin Martin das Spiel an sich. 9 seiner insgesamt 33 Punkte erzielte der Shooting Guard in der Overtime und erledigte damit die Spurs.

Luis Scola lieferte 21 Punkte, 14 Rebounds und 6 Assists für die Rockets, die bei drei Spielen Rückstand auf Memphis und New Orleans noch im Playoff-Rennen dabei sind. Sie müssen aber wohl ihre letzten sechs Spiele schon alle gewinnen, damit es noch mit dem Playoff-Einzug klappen könnte.

Utah Jazz (36-40) - Los Angeles Lakers (55-20) 85:96

Seit dem All-Star-Break sind die Lakers nicht mehr zu stoppen. In Utah feierten Kobe Bryant und Co. ihren neunten Sieg in Folge, es war außerdem der 17. Sieg in den letzten 18 Spielen. Der Champion ist San Antonio im Kampf um Rang eins im Westen ganz dicht auf den Fersen. Es war aber kein leichtes Spiel für die Lakers in Salt Lake City.

24 Stunden nach dem emotionalen Sieg gegen Dallas waren die Lakers am Anfang gar nicht auf dem Platz. Außerdem fehlte ihnen auch noch Matt Barnes, der wegen seines Fights mit Jason Terry von der NBA für ein Spiel gesperrt worden war. Utah dominierte die Lakers total und erarbeitete sich im zweiten Viertel nach einem 11:0-Run einen 17-Punkte-Vorsprung (41:24).

Dann kamen die Lakers aber zurück. Sie beendeten die erste Halbzeit ihrerseits mit einem 10:0-Lauf und nach der Pause war L.A. dann klar überlegen. Bryant war mit 21 Punkten Topscorer der Lakers, Pau Gasol und Lamar Odom steuerten jeweils 16 Zähler zum Erfolg bei.

Bei Utah traf C.J. Miles (24 Punkte) am besten. Nach der Niederlage haben die Jazz auch mathematisch keine Chance mehr auf die Playoffs. Zum ersten Mal in der Geschichte der NBA verpasst ein Team, das 15-5 und 27-13 in die Saison gestartet ist, die Playoffs. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Das Aus von Jerry Sloan als Headcoach, der Trade von Deron Williams nach New Jersey - und die ganzen Verletzungsprobleme. Gegen die Lakers schickte Utah schon zum 17. Mal in dieser Saison eine neue Starting Five ins Spiel, überhaupt standen nur neun gesunde Spieler zur Verfügung.

Indiana Pacers (35-42) - Milwaukee Bucks (30-45) 89:88

Die Bucks können schon mal die Golfschläger putzen. Nach der knappen Pleite im direkten Duell bei den Pacers hilft Milwaukee jetzt nur noch ein Wunder, wenn es mit den Playoffs noch was werden soll. Für die Pacers sieht es nach ihrem Sieg, gekoppelt mit der Pleite von Charlotte, dagegen exzellent aus.

Nachdem die Bucks den besseren Start erwischt hatten, bekam Indiana das Spiel ab dem zweiten Viertel immer besser unter Kontrolle und schien bei einer 14-Punkte-Führung im dritten Viertel eigentlich auf dem Weg zu einem sicheren Sieg. Doch Milwaukee kämpfte sich noch einmal ins Spiel zurück und hatte in den letzten Sekunden sogar noch die Chance auf den Comeback-Sieg.

Eigentlich sollte John Salmons den Ball für den letzten Schuss bekommen, aber da die Bucks das nicht auf die Reihe bekamen, musste Drew Gooden mit dem Buzzer letztlich einen Dreier nehmen. Gooden traf nur den Ring. Topscorer bei Milwaukee war Brandon Jennings (20 Punkte), Danny Granger erzielte 17 Punkte für Indiana. Pacers-Center Roy Hibbert verbuchte 15 Punkte, 11 Rebounds und 4 Blocks.

Orlando Magic (48-28) - Charlotte Bobcats (32-43) 89:77

Topscorer: Dwight Howard (26), Jameer Nelson (15) - Dante Cunningham (21), D.J. Augustin (19)

Toprebounder: Dwight Howard (14), Quentin Richardson (5) - Kwame Brown (11), Dante Cunningham, Gerald Henderson (beide 7)

Topassistgeber: Hedo Turkoglu (7), Jameer Nelson (6) - D.J. Augustin, Boris Diaw (beide 6)

Philadelphia 76ers (40-36) - New Jersey Nets (23-52) 115:90

Topscorer: Thaddeus Young (22), Elton Brand (21) - Brandan Wright (15), Mario West (13)

Toprebounder: Spencer Hawes (9), Elton Brand (7) - Brandan Wright (11), Brook Lopez (6)

Topassistgeber: Jrue Holiday, Andre Iguodala (beide 7) - Deron Williams (7)

Washington Wizards (19-56) - Cleveland Cavaliers (15-60) 115:107

Topscorer: Andray Blatche (36), JaVale McGee (25) - Ramon Sessions (26), J.J. Hickson (21)

Toprebounder: Andray Blatche (19, 16 offensiv!), Jordan Crawford (10) - J.J. Hickson (10), Luke Harangody (8)

Topassistgeber: Jordan Crawford (11) - Baron Davis (11)

Die Wizards schreiben dank des Triple-Doubles von Rookie Jordan Crawford (21 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) NBA-Geschichte. Noch nie hatten zwei Rookies (Crawford und John Wall) eines Teams in einer Saison beide ein Triple-Double aufgelegt. Außerdem sind ausgerechnet die Wizards das erste Team seit den Lakers 2003-04, bei dem in einer Saison drei Spieler (Crawford, Wall, McGee) Triple-Doubles verbuchen. Verrückt.

Detroit Pistons (26-49) - Chicago Bulls (55-20) 96:101

Topscorer: Richard Hamilton (30), Tayshaun Prince (17) - Derrick Rose (27), Carlos Boozer (22)

Toprebounder: Greg Monroe (9), Will Bynum, Austin Daye (beide 5) - Carlos Boozer, Kurt Thomas (beide 8)

Topassistgeber: Tayshaun Prince (6) - Derrick Rose, Carlos Boozer (beide 7)

Atlanta Hawks (44-32) - Boston Celtics (52-23) 88:83

Topscorer: Jamal Crawford (20), Joe Johnson (19) - Paul Pierce (25), Rajon Rondo (13)

Toprebounder: Al Horford (15), Zaza Pachulia (10) - Rajon Rondo, Kevin Garnett (beide 10)

Topassistgeber: Al Horford, Jamal Crawford (beide 4) - Rajon Rondo, Kevin Garnett, Delonte West (alle 5)

Minnesota Timberwolves (17-59) - Miami Heat (53-23) 92:111

Topscorer: Martell Webster (22), Kevin Love (18) - Dwyane Wade (32), LeBron James (27)

Toprebounder: Kevin Love (7), Martell Webster (6) - Chris Bosh (11), LeBron James (6)

Topassistgeber: Luke Ridnour (9) - LeBron James (10), Mike Bibby (7)

New Orleans Hornets (43-33) - Memphis Grizzlies (43-33) 81:93

Topscorer: Carl Landry (19), Marco Belinelli (14) - Zach Randolph (28), Tony Allen (17)

Toprebounder: Emeka Okafor (10), Chris Paul (5) - Zach Randolph, Marc Gasol (beide 10)

Topassistgeber: Chris Paul (13) - Zach Randolph, Mike Conley (beide 7)

Phoenix Suns (37-38) - Los Angeles Clippers (29-47) 111:98

Topscorer: Grant Hill (19), Hakim Warrick (17) - Eric Gordon (21), Blake Griffin (20)

Toprebounder: Marcin Gortat (11), Hakim Warrick (10) - Blake Griffin (13), DeAndre Jordan (7)

Topassistgeber: Aaron Brooks (6) - Blake Griffin (4)

Sacramento Kings (21-54) - Denver Nuggets (46-29) 90:99

Topscorer: Francisco Garcia (17), Tyreke Evans (13) - Raymond Felton (17), Kenyon Martin (14)

Toprebounder: Samuel Dalembert (12), DeMarcus Cousins (8) - Nene (12), Arron Afflalo, Wilson Chandler (beide 5)

Topassistgeber: Marcus Thornton, DeMarcus Cousins (beide 5) - Nene (6)

Portland Trail Blazers (44-32) - Oklahoma City Thunder (50-25) 98:91

Topscorer: LaMarcus Aldridge (32), Nicolas Batum (19) - Kevin Durant (25), James Harden (21)

Toprebounder: LaMarcus Aldridge (8), Nicolas Batum, Gerald Wallace (beide 6) - Kevin Durant (11), Russell Westbrook (9)

Topassistgeber: Andre Miller (7) - Russell Westbrook (6)

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