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NBA-Schlaglichter

Ein Hoch auf LaMarcus Aldridge!

Von SPOX
Mittwoch, 02.02.2011 | 09:51 Uhr
Egal, wer es versuchte: Portlands LaMarcus Aldridge war von den Spurs nicht in den Griff zu kriegen
© Getty
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LaMarcus Aldridge lässt beim Sieg seiner Portland Trail Blazers die San Antonio Spurs alt aussehen, die Lakers gewinnen mal wieder zu Hause. Die Boston Celtics siegen auswärts, die Washington Wizards können davon nur träumen.

Portland Trail Blazers (26-22) - San Antonio Spurs (40-8) 99:86

Keine Frage: LaMarcus Aldridge muss zum All-Star-Game. Alles andere wäre ein schlechter Witz. Seine durchschnittlichen Zahlen (21,4 Punkte und 9,0 Rebounds) sind ordentlich, wirken zunächst aber nicht überragend. Doch erstens hat Aldridge seinen Punkteschnitt in jedem Monat verbessert, zweitens ist sein Wert für die Blazers in Worten gar nicht zu beschreiben.

Ohne Center Greg Oden und Franchise Player Brandon Roy ist der Power Forward der letzte verbliebene Mann mit Star-Potenzial, und die Art und Weise, wie er selbst gegen Topleute mit Leichtigkeit punktet, ist absolut beeindruckend.

Gegen die Spurs war er mit 40 Punkten (Career-High), 11 Rebounds und 3 Steals zur Stelle. Aldridge war so gut, dass ihm anschließend sogar Gästecoach Gregg Popovich die Hand schüttelte.

"Das hat er noch nie getan. Ich deute das als Zeichen der Anerkennung", sagte der 25-Jährige. In der Tat war Pops begeistert: "Ich glaube, wir haben ihn bei 40 Punkten gehalten", so der Coach lachend. "Nach einer Weile habe ich einfach aufgehört mitzuzählen."

Natürlich darf Popovich mitbestimmen, welche Spieler als Reservisten zum All-Star-Game in L.A. anreisen dürfen. Nach diesem Spiel kann man sicher sein, dass Aldridge eine Stimme sicher hat.

Ein anderer Blazer hat's derweil schon geschafft, auch wenn er "nur" beim Sophomore-Rookies-Spiel mitmischen darf: Wes Matthews. Der Flügelspieler wurde auserwählt, und münzte seine Euphorie in 21 Punkte gegen San Antonio um. Andre Miller kam auf 18 Zähler und 9 Assists. Bei den Spurs dagegen knackte keiner die 20-Punkte-Marke, DeJuan Blair gelang immerhin ein Double-Double (14 Punkte, 12 Rebounds).

L.A. Lakers (34-15) - Houston Rockets (22-28) 114:106 OT

Nach zwei Heimniederlagen in Serie und der Aussicht auf die San Antonio Spurs am Donnerstag sollte Houston der Prügelknabe sein, der all den Frust abbekommt, der sich bei den Lakers in letzter Zeit angestaut hatte. Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. Die Rockets wehrten sich - mal wieder - nach Kräften und zwangen das Spiel sogar in die Verlängerung, dort aber brach die Defense komplett auseinander und ließ in 5 Minuten 16 Punkte zu.

"Wir sind ein kleines Team, entsprechend weniger Fehler können wir uns erlauben", analysierte Shane Battier. "Man heute mal wieder gesehen, dass wir Probleme bei den Rebounds haben. Wir verteidigen den ersten Wurf gut, aber dann gelingt es uns nicht, an den Ball zu kommen." In der Tat ging der Kampf an den Brettern recht deutlich verloren (44:54).

Insbesondere Pau Gasol (26 Punkte, 16 Rebounds) und Lamar Odom (20 und 20) räumten unter den Körben mächtig auf. Entsprechend warme Worte hatte Topscorer Kobe Bryant (32 Punkte, 11 Assists) für seinen spanischen Teamkollegen übrig: "Ich habe ihm gesagt, dass er weniger weißer Schwan und mehr schwarzer Schwan spielen soll", so Bryant in Anspielung auf einen aktuellen Kinofilm. "Auch wenn es nicht seiner Art entspricht: Genau diesen Gasol brauchen wir."

Für die Gäste waren die üblichen Verdächtigen in Topform: Kevin Martin machte 30 Punkte, Luis Scola 24 und 15 Rebounds. Doch es war erneut umsonst: Houston hat 12 der letzten 18 Spiele verloren.

Sacramento Kings (12-34) - Boston Celtics (37-11) 90:95

Die Kings sind dieser Tage wahrlich keine Laufkundschaft mehr, insofern ist ein knapper Sieg in Sacramento nicht zu verachten. Zuletzt sahen die Lakers und Hornets ganz schlecht aus gegen die junge Truppe um DeMarcus Cousins und Tyreke Evans (je 20 Punkte gegen Boston).

Die Celtics wollten sich diese Blöße nicht geben und taten das, was sie immer tun: Sie verteilten die Last auf viele Schultern. Rajon Rondo (17 Punkte, 10 Assists), Paul Pierce (15), Glen Davis (14), Kevin Garnett (12), Kendrick Perkins (8 Punkte, 10 Rebounds): Sie alle trugen zum Erfolg bei.

Der wichtigste Mann allerdings war Ray Allen, und das nicht nur wegen seiner 22 Punkte: Nach einer schwachen ersten Hälfte war es ausgerechnet der stille All-Star, der die schon eher wortgewaltigen Garnett, Pierce und Co. mit einer Wutrede wach rüttelte. "Wenn Ray derjenige ist, der in der Kabine rumschreit, dann weiß man, dass man wirklich Mist gebaut hat", sagte Pierce lachend.

Die Celtics drehten einen 10-Punkte-Rückstand und bescherten mit dem 37. Sieg ihrem Coach Doc Rivers die Ehre, beim All-Star-Game das Team der Eastern Conference betreuen zu dürfen. Die Kings derweil schämten sich ganz und gar nicht: "Ich denke, dass wir gezeigt haben, wie gut wir sein können. Das Potenzial des Teams ist riesig", so Coach Paul Westphal.

New Orleans Hornets (32-18) - Washington Wizards (13-35) 97:89

Viel muss man zu diesem Spiel nicht sagen. Die Hornets brauchten nach den Pleiten gegen die Kings und Suns einen Sieg, und wer käme da gelegener als die unsäglichen Wizards. Falls es irgendwer noch nicht mitbekommen hat: Washington hat in dieser Saison noch kein Spiel in fremder Halle gewonnen, die Bilanz inzwischen: 0-25.

Gut für New Orleans, das schließlich auf Emeka Okafor verzichten muss, All-Star-Kandidat und normalerweise Fels in der Brandung. "Mek ist ein super Spieler, speziell unter den Körben. Wir brauchen ihn dringend zurück", sagte Ersatzmann Jason Smith über den von einer Muskelverletzung lahm gelegten Center. "Aber bis es so weit ist, haben wir andere Spieler, die in die Bresche springen."

Damit meinte er wohl vor allem sich selbst. Smith machte das beste Spiel seiner Karriere, erzielte 20 Punkte und traf 9 von 11 Würfen. Die Wizards hatten zwar in Nick Young (30) und Andray Blatche (21) noch bessere Scorer, aber am Ende steht eben doch wieder nur eine weitere Niederlage.

"Wir geben nicht auf, aber je länger ein Spiel dauert, desto ängstlicher werden wir", war Blatche frustriert. "Wenn wir endlich mal über 48 Minuten unsere Leistung bringe, dann werden wir auch gewinnen."

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