Orlando Magic (31-19) - Miami Heat (35-14) 100:104
Immer wieder hatte LeBron James vor dem Spiel betont, wie wichtig ein Sieg gegen Orlando wäre. Jetzt hat er seinen Worten auch die passenden Taten folgen lassen. 51 Punkte (23 davon alleine im ersten Viertel), elf Rebounds und acht Assists. Saison-Rekord.
"Alleine gegen Orlando zu spielen hat mich in Fahrt gebracht", sagte James. "Es war kein normales Regular-Season-Game. Vor der Saison hat man in Orlando viel über uns geredet. Deshalb wollten wir hier und jetzt ein Statement abliefern."
Und das ist gelungen. Dwyane Wade (15 Punkte, 4 Rebounds, 1 Assist) und Chris Bosh (13 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists) besorgten den Rest.
Fakten
Die Stats-Leader 2010/2011
Punkte
1. Kevin Durant (OKC) 27,9
2. LeBron James (MIA) 26,7
3. Carmelo Anthony (NYK) 25,6
4. Dwyane Wade (MIA) 25,5
5. Amare Stoudemire (NYK) 25,4
...
11. Dirk Nowitzki (DAL) 22,9
Rebounds
1. Kevin Love (MIN) 15,2
2. Dwight Howard (ORL) 14,1
3. Zach Randolph (MEM) 12,2
4. Blake Griffin (LAC) 12,1
5. Kris Humphries (NJN) 10,4
Assists
1. Steve Nash (PHX) 11,4
2. Rajon Rondo (BOS) 11,2
3. Deron Williams (NJN) 10,3
4. Chris Paul (NOR) 9,8
5. Jose Calderon (TOR) 8,9
Alle Ergebnisse aus der NBA
Tabelle
So steht's im Westen
1. San Antonio Spurs 61-21
2. Los Angeles Lakers 57-25
3. Dallas Mavericks 57-25
4. Oklahoma City Thunder 55-27
5. Denver Nuggets 50-32
6. Portland Trail Blazers 48-34
7. New Orleans Hornets 46-36
8. Memphis Grizzlies 46-36
Alle Tabellen der NBA
Dass es dennoch eine knappe Angelegenheit wurde, dafür sorgte vor allem Jameer Nelson. Der Magic-Point-Guard erzielte 22 Punkte und war bester Spieler seines Teams. Dwight Howard kam zwar auf 17 Punkte und 16 Rebounds, erzielte in der zweiten Halbzeit allerdings nur einen Punkt. Besonders erschreckend: seine Freiwurf-Quote (3 von 13).
Los Angeles Lakers (34-16) - San Antonio Spurs (41-8) 88:89
Eigentlich sind Buzzer-Beater ja die Spezialität der Lakers. Genauer gesagt: von Kobe Bryant. Doch die Spurs drehten den Spieß jetzt um. Und das ausgerechnet in Los Angeles. Antonio McDyess tippte Sekundenbruchteile vor dem Ende einen Fehlwurf von Tim Duncan ein. Sieg Spurs. Und ein weiteres Statement dafür, dass San Antonio das beste Team im Westen ist.
Dabei hätte es gar nicht erst so knapp werden müssen. Manu Ginobili kam offen zum Dreier-Versuch, Tony Parker zeigte seinen Teardrop-Drive und Duncan seinen Fadeaway-Jumper zum Ende. Doch alle verpassten. "Wir haben alle gepatzt - doch dann kam Dice und hat uns gerettet", sagte Parker, der auf 21 Punkte und vier Rebounds kam.
"Ich war ganz einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort", erklärte McDyess. "Dabei hatte ich in meiner Karriere eigentlich bisher kaum Buzzer-Beater. Ich kann sie vermutlich an einer Hand abzählen. Aber dieser war schon enorm wichtig."
Bei den Lakers war Pau Gasol mit 19 Punkten sieben Rebounds der beste Scorer. Superstar Kobe Bryant kam auf 16 Punkte, zehn Assists und neun Rebounds.
Golden State Warriors (21-27) - Milwaukee Bucks (19-29) 100:94
Monta Ellis ist nicht für das All-Star-Game nominiert. Doch das scheint ihn überhaupt nicht zu stören. Gegen die Bucks lieferte der 25-Jährige einfach die nächste Top-Leistung ab und führte zusammen mit Stephen Curry die Warriors nach einem Rückstand doch noch zum Sieg. Zusammen erzielten sie 15 Punkte in den letzten 4:38 Minuten.
Nowitzki dabei: Die Allstar-Nominierungen im Überblick
"Die Sache mit dem All-Star-Game ist schon in Ordnung", sagte Ellis , der am Ende auf 24 Punkte kam. "Wir haben schließlich die Chance, in die Playoffs einzuziehen. Darauf werde ich mich jetzt konzentrieren. Die Nominierung kann ich nicht kontrollieren. Unser Spiel schon. Deshalb konzentriere ich mich jetzt darauf, Basketball zu spielen."
Bei Milwaukee war Luc Richard Mbah a Moute mit 15 Punkten, 19 Rebounds und fünf Assists der beste Spieler auf dem Parkett. Ersan Ilyasova war mit 23 Punkten der Top-Scorer der Bucs.
NBA: Ergebnisse und Tabellen
All-Time Scorer: Dirk unter den Top 20