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Spurs verdauen Schrecksekunde um Duncan

Von SPOX
Dienstag, 25.01.2011 | 10:55 Uhr
Tim Duncan verletzte sich im Spiel gegen Golden State zum Glück nur leicht am Knie
© Getty
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Die San Antonio Spurs hatten erst Angst um Tim Duncan und dann keine Probleme mit den Golden State Warriors. Die New York Knicks gewinnen wieder, und zwar gegen immer peinlichere Washington Wizards.

Golden State Warriors (19-25) - San Antonio Spurs (38-7) 102:113

Als Tim Duncan im zweiten Viertel plötzlich auf dem Boden lag und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie hielt, war die Bank der Spurs in heller Aufregung. Einschließlich Coach Gregg Popovich rannten alle aufs Feld, um zu sehen, wie schlimm sich der All-Star verletzt hatte.

Nicht sehr schlimm zum Glück, denn nach kurzer Behandlung, die zunächst von schlimmsten Befürchtungen begleitet wurde, stellten die Teamärzte nur eine leichte Überdehnung fest. Duncan konnte in der zweiten Hälfte sogar wieder spielen, und das mit 16 Punkten und 7 Rebounds nicht einmal schlecht.

Topscorer bei den Spurs, die weiterhin die klare Nummer eins der NBA bleiben, war Manu Ginobili mit 20 Punkten. Bei den Warriors, die zu keinem Zeitpunkt eine echte Chance gegen die Spurs hatten, glänzte David Lee mit 31 Punkten und 12 Rebounds. Monta Ellis steuerte weitere 25 Punkte bei.

New York Knicks (23-21) - Washington Wizards (13-30) 115:106

Jetzt sind des 21 Auswärtsspiele in dieser Saison, und alle 21 haben die Wizards verloren. Diesmal im Madison Square Garden, und diesmal war es nicht nur sportlich peinlich. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Rookie Kevin Seraphim die Hose falsch herum angezogen und musste diesen Fehler vor der Ersatzbank und damit vor allen Zuschauern im Garden korrigieren. Wenigstens umringten ihn dabei seine Mitspieler so eng, dass ihm die Peinlichkeit erspart blieb, vor ganz New York blank zu ziehen.

Sportlich gesehen haben die Wizards nun mehr als die Hälfte aller Auswärtsspiele dieser Saison verloren. Der Startrekord der Dallas Mavericks, die 1992/93 ihre ersten 29 Auswärtsspiele verloren haben, wackelt langsam.

Den Knicks kamen die schwachen Wizards gerade recht, denn so konnten sie ihre vier Spiele andauernde Pleitenserie endlich beenden und ihre Siegquote über 50 Prozent halten. Amare Stoudemire überzeugte mit 30 Punkten und 9 Rebounds ebenso wie Wilson Chandler (25 Punkte) und Raymond Felton (17 Punkte, 15 Assists).

New Orleans Hornets (30-16) - Oklahoma City Thunder (28-16) 91:89

David West war der Mann des Abends, als er 0,5 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Fadeaway-Jumper zum Sieg der Hornets traf. West (20 Punkte) setzte damit den Schlusspunkt auf eine großartige Aufholjagd.

Immerhin hatte New Orleans nach dem ersten Viertel schon mit 19:33 zurückgelegen, bevor die ohnehin schon großartige Defense richtig aufdrehte und im zweiten Viertel nur 12 Punkte der Thunder zuließ. Für die Hornets war es der neunte Sieg in Folge.

Topscorer des Spiels war Hornets-Guard Chris Paul (24 Punkte, 9 Assists). Bei den Thunder waren Kevin Durant (22 Punkte, 8 Rebounds), Jeff Green (19 Punkte, 7 Rebounds) und Russell Westbrook (18 Punkte, 10 Assists) am stärksten.

Orlando Magic (29-16) - Detroit Pistons (17-28) 96:103

Die nächste Überraschung durch die Detroit Pistons. Nach dem knappen Sieg gegen die Suns setzten sie diesmal aber noch einmal richtig einen drauf und beendeten die drei Spiele andauernde Siegesserie der Magic.

Tracy McGrady, Tayshaun Prince und Austin Daye kamen allesamt auf 20 Punkte. Richard Hamilton schmorte wieder einmal nur auf der Bank. Bei den Magic war Ryan Anderson (21 Punkte) Topscorer.

Center Dwight Howard (20 Punkte, 16 Rebounds) war nach der Pleite stinksauer: "Wir sind alle Profis und wissen, was wir tun müssen. Wir müssen spielen wollen, darum geht es. Entweder, wir kriegen das geregelt oder wir sind eben doch wieder nur ein Playoff-Team, das keine Titel gewinnt."

Chicago Bulls (31-14) - Milwaukee Bucks (16-26) 92:83

Es war der Abend eines alten Mannes. Kurt Thomas erlebte mit 22 Punkten, 9 Rebounds und 5 Assists seinen wahrscheinlich vierten Frühling. 22 Punkte, so viele hatte der 38-Jährige seit sechs Jahren nicht mehr in einem Spiel erzielt.

"So lange ist das schon her? Meine Güte!", sagte Thomas nach dem Sieg seiner Bulls. Ihm zur Seite stand ein erneut starker Derrick Rose (21 Punkte, 10 Assists).

Den Bucks brachte letztlich auch die Saisonbestleistung von Chris Douglas-Roberts (30 Punkte) nicht. Andrew Boguts 18 Rebounds waren ebenfalls nicht genug.

Portland Trail Blazers (25-21) - Sacramento Kings (10-32) 81:96

Topscorer: Wesley Matthews (21), Andre Miller (18) - Tyreke Evans (26), Carl Landry (16)

Toprebounder: Nicolas Batum (9), LaMarcus Aldridge, Dante Cunningham (beide 7) - DeMarcus Cousins, Carl Landry (beide 8)

Topassistgeber: LaMarcus Aldridge, Andre Miller (beide 5) - Tyreke Evans (6)

Minnesota Timberwolves (10-34) - Houston Rockets (21-25) 125:129

Topscorer: Kevin Love (24), Wesley Johnson (19) - Kevin Martin (34), Luis Scola (20)

Toprebounder: Kevin Love (17) Darko Milicic (6) - Luis Scola (12), Chuck Hayes (8)

Topassistgeber: Kevin Love (7), Jonny Flynn (5) - Chuck Hayes (7), Kyle Lowry (5)

Toronto Raptors (13-32) - Memphis Grizzlies (22-23) 98:100

Topscorer: Andrea Bargnani (29), DeMar DeRozan (25) - Rudy Gay (21), Zach Randolph, Marc Gasol (beide 17)

Toprebounder: DeMar DeRozan, Julian Wright (beide 9) - Zach Randolph (12), Marc Gasol (8)

Topassistgeber: Jerryd Bayless (11) - Marc Gasol, Mike Conley (beide 4)

Philadelphia 76ers (19-25) - Phoenix Suns (20-23) 105:95

Topscorer: Thaddeus Young (24), Elton Brand (22) - Jared Dudley (23), Steve Nash (17)

Toprebounder: Elton Brand (9), Evan Turner (8) - Jared Dudley (7), Channing Frye, Robin Lopez (beide 5)

Topassistgeber: Jrue Holiday (8), Lou Williams (6) - Steve Nash (9), Grant Hill (5)

New Jersey Nets (13-32) - Cleveland Cavaliers (8-36) 103:101

Topscorer: Brook Lopez (28), Anthony Morrow (16) - Antawn Jamison (26), Daniel Gibson (19)

Toprebounder: Kris Humphries (11), Derrick Favors (9) - Antawn Jamison, J.J. Hickson (beide 8)

Topassistgeber: Devin Harris (10) - Ramon Sessions (6), Daniel Gibson (5)

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