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Von SPOX
Mittwoch, 26.01.2011 | 08:21 Uhr
Kendrick Perkins (Nr. 43) feierte gegen die Cleveland Cavaliers sein lang ersehntes Comeback
© Getty
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Kendrick Perkins, Center der Boston Celtics, gab nach sieben Monaten Leidenszeit sein Comeback gegen mitleiderregende Cleveland Cavaliers. Die Denver Nuggets zeigen sich weiterhin von allen Transfergerüchten unbeeindruckt. Die Los Angeles Lakers deklassieren die Utah Jazz und Kwame Brown führt die Charlotte Bobcats zum Sieg.

Boston Celtics (34-10) - Cleveland Cavaliers (8-37) 112:95

Sieben Monate lang legte eine böse Knieverletzung Kendrick Perkins lahm. Seit den letztjährigen Playoffs stand der Center nicht mehr für die Boston Celtics auf dem Feld. Im Spiel gegen die Cavaliers gab die Nummer 43 ihr Comeback für den Vize-Meister und spielte ordentlich. Nach 17 Minuten Einsatzzeit hatte Perkins sieben Punkte, sechs Rebounds und drei Assists gesammelt. Einen besseren Gegner, um locker sein Comeback zu starten, gibt es in der NBA derzeit wohl nicht. Die Cavaliers verloren gegen die Celtics bereits das 18. Spiel in Folge.

Die ersten paar Minuten hielt Cleveland ganz gut mit, ging sogar in Führung. Doch dann drehte Paul Pierce kurz auf und machte allein im Anfangsviertel 17 seiner insgesamt 24 Punkte. Ansonsten hatte Boston leichtes Spiel und konnte seine Stars schon früh schonen. Bis auf Rajon Rondo (11 Punkte, 10 Assists, 4 Steals) spielte kein Starter länger als 25 Minuten.

Bei den Cavaliers scorten Christian Eyenga (15 Punkte, 3 Rebounds) und Manny Harris (14 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) am besten, J.J. Hickson kam auf ein Double-Double (12 Punkte, 17 Rebounds). Das letzte Duell lieferten sich beide Teams übrigens im letztjährigen Conference Finale, davon sind die Cavs aber nach dem Abgang von LeBon James himmelweit entfernt.

Washington Wizards (13-31) - Denver Nuggets (26-18) 109:120

Eines muss man den Nuggets lassen: Wie sie mit den tagtäglichen Transfer-Gerüchten um Carmelo Anthony umgehen, verdient Respekt. Denver spielt jedenfalls nicht so, als würde es sich Gedanken darüber machen, was mit dem derzeitigen Franchise-Star geschieht, und das ist auch gut so.

Gegen die Wizards feierten die Nuggets den sechsten Sieg in den letzten acht Spielen. Top-Scorer: Carmelo Anthony, natürlich. Der Small Forward kam auf 23 Punkte und sieben Rebounds, traf aber nur acht seiner 20 Würfe aus dem Feld. Besser machte es Center Nene (21 Punkte, 8/9 FG, 9 Rebounds).

Den Wizards, bei denen gegen die Nuggets vor allem Andray Blatche (25 Punkte, 9 Rebounds, 3 Steals) und Nick Young (26 Punkte, 5 Rebounds) überzeugten, schlottern dagegen jetzt schon die Knie. Nur eines der letzten fünf Spiele gewann Washington, jetzt muss es auf einen vier Spiele andauernden Road-Trip. Die Bilanz in des Gegners Halle? 21 Spiele, 0 Siege. In Worten: Null. Coach Flip Saunders flüchtete angesichts dieser Bilanz in Zweckoptimismus. "Manchmal ist es besser, vier Auswärtsspiele zu bestreiten, als nur eines. Dadurch haben wir die Möglichkeit, uns daran zu gewöhnen."

Los Angeles Lakers (33-13) - Utah Jazz (27-18) 120:91

Die Jazz stecken zum ersten Mal in der Saison in einer kleinen Krise. Blöd nur, dass Utah ausgerechnet jetzt zum seit sieben Spielen ungeschlagenen Champion reisen musste. Das Ergebnis: Eine ernüchternde Schlappe mit fast 30 Punkten Differenz und die fünfte Niederlage in Folge. Die Jazz ließen sich regelrecht abschlachten, bereits nach der ersten Hälfte waren die Lakers nahezu uneinholbar mit 28 Punkten Unterschied in Front. Spielmacher Deron Williams (17 Punkte, 8 Assists) war Top-Scorer der Jazz, leistete sich aber auch fünf Ballverluste.

Bei den Lakers hatte Coach Phil Jackson leichtes Spiel und konnte die Einsatzzeiten seines Teams gut aufteilen. Kein Spieler stand länger als 30 Minuten auf dem Feld. Kobe Bryant (21 Punkte, 7/11 FG, 6 Assists) zeigte sich extrem zielsicher. Er braucht nur noch 13 Punkte, um Hakeem Olajuwon vom achten Platz der Allzeit-Scorer-Liste der NBA zu verdrängen. Gegen die kriselnden Kings sollte das im nächsten Spiel klappen. Neben Bryant glänzten bei den Lakers die üblichen Verdächtigen. Pau Gasol (20 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists) und Andrew Bynum (19 Punkte, 11 Rebounds) dominierten den Frontcourt, Lamar Odom steuerte 17 Punkte und acht Rebounds von der Bank bei.

Sacramento Kings (10-33) - Charlotte Bobcats (18-25) 89:94

Kwame Brown führt sein Team zum Auswärtssieg. Ja, richtig gelesen. Der Kwame Brown, der allgemein als vielleicht schlechtester erster Draft-Pick der Geschichte angesehen wird, zeichnet für den Erfolg der Bobcats verantwortlich.

Dem Center gelangen bei den Sacramento Kings 13 Punkte sowie ein Saisonbestwert von 18 Rebounds. Stark. Ebenso wie Stephen Jackson (21 Punkte, 4 Rebounds) und Gerald Wallace (19 Punkte, 6 Rebounds, 3 Steals).

Die Kings dagegen dümpeln weiter in den dunkelsten Zonen der NBA herum. Gerade konnten sie mal einen Überraschungserfolg in Portland landen, schon werden sie daheim von den nicht wirklich übermächtigen Bobcats besiegt. Daran änderten auch die Leistungen von Tyreke Evans (19 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists) und Carl Landry (19 Punkte, 3 Rebounds, 2 Steals) nichts.

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