Donnerstag, 09.12.2010

NBA-Schlaglichter

Heat setzen Ausrufezeichen

Die Miami Heat gewinnen bei den Utah Jazz und bauen ihre Siegesserie weiter aus - auch die New York Knicks sind nicht aufzuhalten. Die San Antonio Spurs stellen einen neuen Franchise-Rekord auf, die Lakers gewinnen das Stadtderby bei den Clippers.

LeBron James war mit 33 Punkten Topscorer beim Heat-Sieg in Utah
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LeBron James war mit 33 Punkten Topscorer beim Heat-Sieg in Utah

Utah Jazz (16-7) - Miami Heat (15-8) 98:111

Statement-Win für Miami! Die These, dass die Heat nur die miesen Teams schlagen, ist nicht mehr zu halten. In Utah feierte Miami dank eines überragenden Schlussviertels (34:20) den sechsten Sieg in Folge und bewies, dass man auch gegen die Top-Teams bestehen kann.

LeBron James lieferte 33 Punkte, 7 Rebounds und 9 Assists - Dwyane Wade erzielte 28 Zähler. Utah fand überhaupt kein Mittel gegen das Pick-and-Roll der Heat, dazu wurden die Jazz immer wieder von Zydrunas Ilgauskas (16 Punkte) gekillt. Auch am Brett war Utah klar unterlegen.

Da nutzte es den Jazz auch nichts, dass alle fünf Starter angeführt von Al Jefferson (25 Punkte) und Deron Williams (21 Zähler, 12 Assists) zweistellig scorten. Seltsam: Für das traditionell so unglaublich heimstarke Utah war es schon die fünfte Heimniederlage der Saison.

New York Knicks (14-9) - Toronto Raptors (8-14) 113:110

Miami hat sechs Spiele in Folge gewonnen, New York aber auch. Der einmal mehr bärenstarke Raymond Felton (28 Punkte, 11 Assists) traf 2,7 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Dreier - und hatte dabei auch das nötige Quäntchen Glück.

Die besten Half-Court-Buzzer-Beater!

Der Ball prallte fünfmal auf den Ring, ehe er sich dann doch mal dazu entschied, in den Korb zu fallen.

Neben Felton drehte Amare Stoudemire (34 Punkte, 14 Rebounds) einmal mehr groß auf.

18 seiner 34 Punkte erzielte Stoudemire im letzten Viertel, es war das sechste Spiel in Folge, in dem er mindestens 30 Punkte erzielte - damit fehlt ihm nur noch ein Spiel zum Franchise-Rekord von Willie Naulls (1961/62).

Die Folge: Im Madison Square Garden gab es die ersten "MVP"-Sprechchöre. Die Raptors verschwendeten eine Monster-Leistung von Andrea Bargnani (41 Punkte).

San Antonio Spurs (18-3) - Golden State Warriors (8-14) 111:94

Arme Warriors. Der bei allen Teams gefürchtete Texas-Doubleheader ist sowieso schon schlimm genug. Aber dann kam es für Golden State einen Tag nach der Pleite in Dallas noch schlimmer.

Stephen Curry verstauchte sich im zweiten Viertel den Knöchel und konnte nicht weiterspielen. Da Monta Ellis (19 Punkte, 7/24 FG) auch keinen guten Tag erwischte, war das Spiel für die Warriors früh gelaufen. In den Fokus spielte sich immerhin Reggie Williams, der von der Bank kam und stolze 8 Dreier einstreute (31 Punkte).

Die Spurs stellten mit ihrem Pflichtsieg einen neuen Franchise-Rekord auf. Noch nie war San Antonio in den ersten 21 Spielen einer Saison so gut gestartet. Auch gegen Golden State beeindruckten die Spurs mit ihrer Ausgeglichenheit. Sechs Spieler punkteten zweistellig - und Tim Duncan (8) gehörte nicht mal dazu.

Minnesota Timberwolves (5-17) - Oklahoma City Thunder (15-8) 103:111

Dieser Kevin Love... Man hat sich zwar jetzt dran gewöhnt, aber dennoch sind seine Double-Doubles immer wieder beeindruckend. Diesmal waren es 22 Punkte und 21 Rebounds. Allerdings hatte er auch zum wiederholten Male Probleme aus dem Feld (nur 7/22 FG).

Die T-Wolves vergeigten das Spiel nach einem sensationellen ersten Viertel (40:22) und kassierten ihre neunte Pleite in den letzten zehn Spielen. Kevin Durant erzielte 20 seiner 31 Punkte in der zweiten Hälfte und führte Oklahoma City zum Comeback. Erwähnenswert: Serge Ibaka (10 Punkte, 8 Blocks!).

Los Angeles Clippers (5-18) - Los Angeles Lakers (16-6) 86:87

Derek Fisher hat die Lakers gerettet. Nicht zum ersten Mal in seiner Karriere. Der 36-jährige Point Guard bekam wenige Sekunden vor Schluss nach einem Einwurf den Ball, zog zum Korb und legte den Ball mit dem Buzzer zum Lakers-Sieg in den Korb.

Eine ganz bittere Pleite für die Clippers, die wieder einmal ohne den verletzten Chris Kaman antreten mussten, im dritten Viertel aber schon mit 12 Punkten Vorsprung geführt hatten. Eric Gordon erzielte 24 Zähler für die Clippers, Blake Griffin kam auf 16 Punkte und 11 Rebounds. Kobe Bryant war mit 24 Punkten Topscorer der Lakers.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Boston Celtics (17-4) - Denver Nuggets (13-8) 105:89

Topscorer: Ray Allen (28), Kevin Garnett, Paul Pierce (beide 17) - Ty Lawson (24), Arron Afflalo, J.R. Smith (beide 16)

Toprebounder: Kevin Garnett (9), Shaquille O'Neal, Glen Davis (beide 6) - Al Harrington (8), Nene (6)

Topassistgeber: Rajon Rondo (13) - Chauncey Billups, Ty Lawson (beide 7)

Notiz: Carmelo Anthony (Knie) musste passen.

Cleveland Cavaliers (7-15) - Chicago Bulls (12-8) 83:88

Topscorer: Antawn Jamison (21), Anderson Varejao (17) -  Derrick Rose (29), Joakim Noah, Luol Deng (beide 13)

Toprebounder: Anderson Varejao (12), Daniel Gibson (8) - Joakim Noah (14), Ronnie Brewer (8)

Topassistgeber: Mo Williams (10) - Derrick Rose (8)

New Orleans Hornets (14-7) - Detroit Pistons (7-16) 93:74

Topscorer: David West(25), Marco Belinelli (22) -  Ben Gordon (19), Rodney Stuckey (16)

Toprebounder: Trevor Ariza, Jason Smith (beide 7) - Ben Wallace (7), Greg Monroe, Jason Maxiell (beide 6)

Topassistgeber: Chris Paul (14) - Tracy McGrady (3)

Milwaukee Bucks (8-13) - Indiana Pacers (10-10) 97:95

Topscorer: Brandon Jennings (22), Ersan Ilyasova (21) - Danny Granger (26), Darren Collison (17)

Toprebounder: Andrew Bogut (11), Ersan Ilyasova (10) - Josh McRoberts (7), Mike Dunleavy (6)

Topassistgeber: Brandon Jennings, John Salmons (beide 4) - Josh McRoberts (5)

Phoenix Suns (11-11) - Memphis Grizzlies (9-14) 98:104

Topscorer: Goran Dragic (17), Hedo Turkoglu (15) - Zach Randolph (34), Rudy Gay (22)

Toprebounder: Channing Frye, Hedo Turkoglu, Josh Childress (alle 7) - Zach Randolph (17), Darrell Arthur (10)

Topassistgeber: Steve Nash (7) - Mike Conley (14)

Sacramento Kings (5-15) - Washington Wizards (6-15) 116:109

Topscorer: Beno Udrih (23), Jason Thompson (22) - Al Thornton (20), Gilbert Arenas (19)

Toprebounder: Jason Thompson (14), Darnell Jackson (8) - JaVale McGee (9), Kevin Seraphin (7)

Topassistgeber: Eugene Jeter (9), Beno Udrih (6) - Gilbert Arenas (4)

Notiz: John Wall (Fuß) musste passen.

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