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Lakers zittern sich zum Sieg

Von SPOX
Samstag, 01.01.2011 | 07:05 Uhr
Die Los Angeles Lakers schrammten gegen die 76ers scharf an der nächsten Heimpleite vorbei
© Getty
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Die Los Angeles Lakers zittern sich zum Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers, die Boston Celtics haben ohne Rajon Rondo und Kevin Garnett riesige Probleme - und in Oklahoma City zieht sich Russell Westbrook den Zorn des Gegners zu.

Los Angeles Lakers (23-10) - Philadelphia 76ers (13-20) 102:98

Die Lakers lagen zum sechsten Mal in dieser Saison in einem Spiel nicht eine einzige Sekunde in Rückstand, aber sie mussten dennoch mächtig zittern, bis der Sieg gegen die immer stärker werdenden 76ers feststand.

Nachdem Philly im letzten Viertel einen 9-Punkte-Rückstand aufgeholt hatte, traf Kobe Bryant (33 Punkte) 1:15 Minuten vor Schluss einen Jumper zum 100:98. Wenn die 76ers in der letzten Minute nicht fünf Würfe vorbei gesetzt hätten, die nächste schockierende Heimpleite der Lakers wäre wohl perfekt gewesen.

In den letzten 10 Sekunden hatten Jrue Holiday (19 Punkte, 11 Assists) und Lou Willams (18 Zähler) beide die Chance, Philadelphia von Downtown in Führung zu bringen. Beide Würfe gingen nicht rein, wenig später machte Bryant von der Freiwurflinie alles klar.

Neben Bryant überzeugten bei den Lakers vor allem Pau Gasol (20 Punkte, 8 Rebounds) und Lamar Odom (18 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists). Andrew Bynum kam auf 8 Punkte und 15 Rebounds.

76ers-Headcoach Doug Collins, dem Andre Iguodala (Achillessehne) erneut nicht zur Verfügung stand, war trotz der Niederlage "wirklich stolz" auf seine Mannschaft.

Das kann er auch sein. Collins macht einen ganz starken Job, der miserable Saisonstart ist längst vergessen. Und auch bei Rookie Evan Turner gibt es einen Aufwärtstrend. Der Nummer-2-Pick lieferte gegen die Lakers 12 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals.

Boston Celtics (24-7) - New Orleans Hornets (19-14) 81:83

Sieben Spiele hatten die Hornets auswärts in Folge verloren - dass sie diese Negativserie ausgerechnet in Boston beenden würden, hätte man vor einigen Tagen noch nicht gedacht.

Chris Paul (20 Punkte, 11 Assists, 6 Steals) führte sein Team zum Sieg, den entscheidenden Dreier in der Crunchtime traf Trevor Ariza.

Die Celtics hatten kurz vor Schluss noch die Chance auf den Sieg, aber ein langer Dreierversuch von Ray Allen (18 Punkte) fiel nicht. Es ist im Moment einfach zu viel, was Boston an Ausfällen verkraften muss.

13,8-Assists-im-Schnitt-Spielmacher Rajon Rondo (Knöchel) verpasste sein siebtes Spiel in Folge, soll aber wenigstens nicht weit von einem Comeback entfernt sein. Aber es ist ja nicht nur Rondo, der fehlt. Es ist seit kurzem bekanntlich vor allem Kevin Garnett (Wade), dessen Wert für die Celtics gar nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Dazu kommt, dass mit Center Kendrick Perkins und Backup-Point-Guard Delonte West weitere wichtige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Was für Coach Doc Rivers aber keine Entschuldigung ist: "Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt, dass ich nicht glücklich bin. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen." Nach der Siegesserie von 14 Spielen hat Boston drei seiner letzten vier Spiele verloren.

Chicago Bulls (21-10) - New Jersey Nets (9-24) 90:81

Scheint fast so, als ob die Bulls sich daran gewöhnen, Spiele hässlich zu gewinnen. Auch gegen die Nets war es wahrlich keine Offenbarung, was die Bulls spielten. Aber als es im letzten Viertel darauf ankam, machten sie das Nötige, um die Partie zu gewinnen.

Es war der 12. Sieg in den letzten 14 Spielen für Chicago - und wie Siege zustande kommen, ist nun mal ganz egal. Carlos Boozer lieferte 20 Punkte und 15 Rebounds, Derrick Rose steuerte 19 Zähler und 9 Assists zum Erfolg bei. "Dieser Sieg zeigt, wie gut wir sind", meinte Rose.

In der Tat ist es eine Qualität von Spitzenmannschaften, solche Spiele für sich zu entscheiden. Und das gelingt den Bulls in letzter Zeit sehr gut. Die Nets fighteten enorm, gingen am Ende aber trotzdem mit der vierten Niederlage in Serie vom Feld. Brook Lopez war mit 19 Punkten bester Werfer der Nets.

Houston Rockets (16-16) - Toronto Raptors (11-21) 114:105

Ein Viertel lang sah es so aus, als ob die Raptors nach ihrem Sieg in Dallas auch in Houston würden gewinnen können. Toronto spielte stark und führte mit 14 Punkten Vorsprung (34:20). Im zweiten Viertel drehte die Rockets-Offense dann aber mächtig auf. Mit 40:23 ging der Abschnitt an Houston - das Spiel war gedreht.

Die Rockets müssen sich bei ihrer Bank bedanken, dass sie zum achten Mal in den letzten zehn Spielen als Sieger vom Feld gingen. Houstons Bankspieler machten zusammen 65 Punkte (Toronto: 23). Chase Budinger hat seinen Wurf wiedergefunden und war mit 22 Punkten Topscorer der Rockets, Rookie Patrick Patterson legte ein Double-Double auf (15 Punkte, 10 Rebounds).

Bei den Raptors überragend: Shooting Guard DeMar DeRozan mit einer Karrierebestleistung von 37 Punkten.

Oklahoma City Thunder (23-11) - Atlanta Hawks (21-14) 103:94

Kevin Durant führte die Thunder mit 33 Punkten zum 23. Saisonsieg, besonders von der Dreierlinie war der NBA-Topscorer bärenstark. Durant traf fünf Mal von Downtown, so oft wie noch nie in dieser Saison. In der entscheidenden Phase im letzten Viertel traf Durant bei einem 16:6-Run der Thunder drei Dreier bei drei Versuchen.

Unterstützung kam wie praktisch immer von Russell Westbrook. Der Thunder-Point-Guard lieferte 23 Punkte, 10 Rebounds und 10 Assists. Mit der Art und Weise, wie sein Triple-Double zustande kam, machte sich Westbrook aber bei den Hawks keine Freunde. Was macht man normalerweise in den letzten Sekunden, wenn man das Spiel schon gewonnen hat?

Richtig, man lässt die Uhr herunterlaufen. Nicht so Westbrook, der Tempo machte und zu Serge Ibaka passte, der 6,9 Sekunden vor Schluss per Dunk abschloss. Westbrooks' Triple-Double war perfekt.

"So was macht man nicht. Das Spiel ist vorbei, du hast den Ball, also lässt du die Uhr herunterlaufen. Das ist eine ganz einfache Sache", war Hawks-Coach Larry Drew nicht gut auf Westbrook zu sprechen. Jamal Crawford war mit 26 Punkten Topscorer bei Atlanta. Josh Smith sammelte 23 Punkte und 9 Rebounds, Joe Johnson verbuchte trotz mieser Quote (6/20 FG) 16 Zähler und 11 Assists.

Indiana Pacers (14-17) - Washington Wizards (8-23/0-16 auswärts) 95:86

Topscorer: Danny Granger, Darren Collison (beide 18) - John Wall (25), Rashard Lewis (15)

Toprebounder: Josh McRoberts, Roy Hibbert (beide 8) - Andray Blatche (12), Rashard Lewis (6)

Topassistgeber: Darren Collison (6) - Rashard Lewis (5)

Charlotte Bobcats (11-20) - Golden State Warriors (13-19) 95:96

Topscorer: Stephen Jackson (22), Gerald Wallace (20) - Monta Ellis (25), Stephen Curry (24)

Toprebounder: Gerald Wallace, Nazr Mohammed, Dominic McGuire (alle 8) - David Lee, Louis Amundson (beide 8)

Topassistgeber: D.J. Augustin (6) - Monta Ellis (5)

Phoenix Suns (14-17) - Detroit Pistons (11-22) 92:75

Topscorer: Vince Carter, Jared Dudley (beide 19) - Ben Gordon (19), Tayshaun Prince (12)

Toprebounder: Vince Carter, Marcin Gortat (beide 8) - Austin Daye (8), Ben Gordon, Ben Wallace (beide 6)

Topassistgeber: Goran Dragic, Marcin Gortat (beide 5) - Ben Gordon, Tayshaun Prince (beide 3)

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