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Gänsehaut-Abend in Toronto

Von SPOX
Samstag, 11.12.2010 | 12:17 Uhr
George Karl steigt mit seinem 1000. NBA-Sieg in einen erlauchten Kreis auf
© Getty
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Gänsehaut pur beim Sieg der Denver Nuggets in Toronto. Coach George Karl feierte seinen 1000. Sieg in der NBA. Die Miami Heat rollen ebenso weiter wie die New York Knicks. Die Los Angeles Lakers verlieren dagegen.

Toronto Raptors (8-15) - Denver Nuggets (14-8) 116:123

"Diesen Moment werde ich nie vergessen", sagte Nuggets-Guard Chauncey Billups (21 Pts, 8 Assists), nachdem er mit angesehen hatte, wie Fans und Teamkollegen nach der Partie Coach George Karl huldigten.

Alle Spieler umarmten Karl, die Fans direkt hinter der Bank ehrten ihn und schüttelten ihm die Hand. Karl hatte gerade als erst siebter Trainer der NBA-Geschichte die Marke von 1000 Siegen erreicht. Vor ihm schafften das nur Don Nelson (1335), Lenny Wilkens (1332), Pat Riley (1210), Jerry Sloan (1207), Phil Jackson (1114) und Larry Brown (1097).

Karls Jubiläum war deshalb besonders emotional und sorgte für Gänsehaut, weil er in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2005 an Krebs erkrankt ist. Immer wieder musste er in der vergangenen Saison Spiele auslassen, weil er zur Chemotherapie musste. Vorerst scheint der Krebs besiegt.

Nuggets-Star Carmelo Anthony konnte wegen einer Verletzung am rechten Knie nicht an Karls Jubiläumsspiel teilnehmen. In seiner Abwesenheit war Al Harrington mit 31 Punkten Topscorer.

Golden State Warriors (8-15) - Miami Heat (16-8) 84:106

Zum allerersten Mal in dieser Saison kommen die hoch gelobten Miami Heat so richtig ins Rollen. Der Erfolg in Golden State war der siebte Sieg in Serie und brachte den Heat zum ersten Mal Platz eins in der Southeast Division. Denn zeitgleich verloren die Orlando Magic bei den Utah Jazz.

Bester Mann beim Sieg der Heat war Dwyane Wade. Am Ende hatte er 34 Punkte, 9 Rebounds und 7 Assists auf dem Konto. LeBron James war mit 25 Punkten, 7 Rebounds, 9 Assists kaum schlechter. "Ich und D-Wade haben den Dreh langsam raus", sagte James. "Wir haben beide zu dem Spiel zurückgefunden, das uns über Jahre hinweg stark gemacht hat. Dadurch spielen wir auch jetzt wieder guten Basketball."

Chicago Bulls (13-8) - Los Angeles Lakers (16-7) 88:84

Nur 84 Punkte, so schlecht waren die Lakers offensiv in dieser Saison noch nie. Kobe Bryant war mit 23 Punkten noch der beste Scorer des Champions. "Das war ein hässliches Spiel", sagte Bryant. Besonders im zweiten Viertel, in dem die Lakers nur jämmerliche 10 Punkte erzielten, kann man ihm nur uneingeschränkt Recht geben.

Die Bulls waren über ihren ersten Sieg gegen die Lakers seit fast vier Jahren restlos begeistert. "We beat the Lake-show baby!", feixte Joakim Noah (9 Pts, 9 Rebounds). Die Fans skandierten angesichts der Leistung von Derrick Rose "M-V-P, M-V-P". Der Guard schaffte 29 Punkte und 9 Assists.

Washington Wizards (6-16) - New York Knicks (15-9) 95:101

Auch in Washington hallte ein "M-V-P" durch die Arena, allerdings kurioser Weise nicht für einen Wizards-Spieler sondern für Amare Stoudemire. Der Knicks-Star leistete aber auch Außergewöhnliches. 36 Punkte bedeuteten sein siebtes Spiel in Folge mit mehr als 30 Punkten. Das hat vor ihm in der Knicks-Geschichte nur Willie Naulls geschafft - das war 1962.

Stoudemire schaffte aber noch ein anderes seltenes Kunststück. Er erzielte ein Triple Double aus 36 Punkten, 10 Rebounds - und 11 Turnovers. Das hat in der ganzen NBA seit 2008 niemand mehr zustande gebracht.

New Orleans Hornets (14-8) - Oklahoma City Thunder (16-8) 92:97

Mit einem Russell Westbrook in Gala-Form (29 Punkte, 10 Assists) haben die Thunder ein enges Spiel bei den Hornets gewonnen. Kevin Durant steuerte weitere 25 Zähler bei und garantierte damit, dass er und Westbrook mit 51,3 Punkten im Schnitt klar das treffsicherste Duo der NBA bleiben.

Der negative Trend der Hornets setzte sich dagegen fort. Nach dem 11-1-Start hat New Orleans nun sieben von zehn Partien verloren. Daran änderten auch 18 Punkte, 7 Assists und 5 Steals von Chris Paul nichts. Immerhin durfte sich Paul darüber freuen, in seiner sechsten Saison die 7000-Punkte-Marke geknackt zu haben.

Utah Jazz (17-7) - Orlando Magic (15-8) 117:105

Topscorer: Deron Williams (32), C.J. Miles (26) - Jameer Nelson (19), Brandon Bass (18)

Toprebounder: Andrei Kirilenko (13), Al Jefferson (8) - Dwight Howard (12)

Topassistgeber: Deron Williams (9) - Jameer Nelson (10)

Phoenix Suns (11-12) - Portland Trail Blazers (12-11) 94:101

Topscorer: Steve Nash (24), Grant Hill (17) - Brandon Roy (26), LaMarcus Aldridge (23)

Toprebounder: Steve Nash, Channing Frye (beide 7) - Marcus Camby (18)

Topassistgeber: Steve Nash (5) - Andre Miller (9)

San Antonio Spurs (19-3) - Atlanta Hawks (15-9) 108:92

Topscorer: Richard Jefferson, Manu Ginobili (beide 18) - Jamal Crawford (23), Al Horford (19)

Toprebounder: DeJuan Blair (12) - Al Horford (9), Jason Collins (8)

Topassistgeber: Tony Parker (6) - Josh Smith, Jamal Crawford (beide 5)

Milwaukee Bucks (9-13) - Houston Rockets (8-14) 97:91

Topscorer: Andrew Bogut (24), Brandon Jennings (19) - Kevin Martin (23), Courtney Lee (16)

Toprebounder: Andrew Bogut (22) - Luis Scola, Brad Miller (beide 6)

Topassistgeber: John Salmons (5) - Brad Miller (4)

Minnesota Timberwolves (6-17) - Detroit Pistons (7-17) 109:99

Topscorer: Kevin Love (27), Luke Ridnour (20) - Richard Hamilton (26), Rodney Stuckey (19)

Toprebounder: Kevin Love (18), Michael Beasley (7) - Greg Monroe (15)

Topassistgeber: Luke Ridnour (10) - Rodney Stuckey (6)

Indiana Pacers (11-10) - Charlotte Bobcats (8-14) 100:92

Topscorer: Danny Granger (18), Brandon Rush (16) - Gerald Wallace (26), Stephen Jackson (15)

Toprebounder: Roy Hibbert (14) - Gerald Wallace (13), Kwame Brown (12)

Topassistgeber: Darren Collison (7) - Stephen Jackson (8)

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