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NBA-Schlaglichter

Houston: "Haste Sch**ße am Sneaker…"

Von SPOX
Sonntag, 07.11.2010 | 07:35 Uhr
Auch der größte Kampf nützte nichts: Houston verliert auch das fünfte Spiel
© Getty
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Verletzungen, Wurfpech und ein angefressener Coach: Die Houston Rockets stecken weiter im Tal der Tränen. Die Miami Heat zeigen Dream-Team-Basketball, Andrew Bogut trotzt der Migräne - und Vince Carter rutscht böse aus.

San Antonio Spurs (4-1) - Houston Rockets (0-5) 124:121 OT

Ob die Redewendung "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß" auch den Rockets geläufig ist? Müsste eigentlich.

Erst verstauchten sich die Leistungsträger Aaron Brooks und Kevin Martin ihre Knöchel, dann geht es in San Antonio in die Verlängerung, nur um auch das fünfte Spiel der Saison zu verlieren, weil in den letzten 11 Sekunden drei Dreier in Folge nicht reinfallen wollten. Damit bleibt Houston das einzig sieglose Team der Liga.

"Wenn wir an diese Leistung anknüpfen, wird in dieser Saison alles okay", versuchte Shane Battier (14 Punkte) seine Mitspieler zu trösten, sein Coach Rick Adelman hingegen verschlag es fast die Sprache: "Es gibt nichts Zufriedenstellendes, was man herausziehen könnte aus der Niederlage. Nur ein Sieg bringt uns weiter."

Der beste Scorer für Houston war Martin, dem vor seiner Verletzung in 23 Minuten 24 Punkte gelangen. Brooks erzielte in 17 Minuten ebenfalls starke 18 Zähler, Luis Scola lieferte 20 Punkte.

Bei San Antonio war auf die Big Four Verlass: Manu Ginobili (28), Richard Jefferson (22), Tony Parker (21) und Tim Duncan (19) wechselten sich beim Punkten munter ab, außerdem gab Parker 14 Assists und klaute fünfmal den Ball.

Miami Heat (5-2) - New Jersey Nets (2-4) 101:89

Noch immer stottert der Heat-Motor, aber wenn sie mal ins Laufen kommen, sind sie kaum zu stoppen. Gegen die Nets zeigten LeBron James und Dwyane Wade einige Traumkombinationen und führten Miami zu einem ungefährdeten Erfolg.

Die Highlights: James zieht zum Korb und bedient Wade mit einem Behind-the-Back-Pass. Wade zieht zum Korb, steigt zum Dunk hoch, passt aber in der Luft weiter auf James, der ebenfalls angeflogen kommt und per Alley-oop-Dunk vollendet. Oder: James trifft mit der Schlusssirene des dritten Viertels einen schweren Dreier aus dem Dribbling heraus und entmutigt so New Jersey endgültig.

Passend zum rundum gelungenen Abend, dass neben James (23 Punkte, 9 Assists) uund Wade (29 Punkte, 10 Rebounds) auch Chris Bosh zu überzeugen wusste. Seine 21 Punkte (6/12) sind Saison-Bestwert. Bei New Jersey der Beste: Scharfschütze Anthony Morrow (25 Zähler).

Milwaukee Bucks (2-5) - New Orleans Hornets (6-0) 81:87

Die Hornets bleiben die Sensation der NBA und stellten mit sechs Siegen zum Saisonstart einen neuen Klub-Rekord auf. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach David West (25 Punkte, 10/12) hervor. Chris Paul und Überraschungsmann Marco Belinelli erzielten je 14 Zähler.

Milwaukees Andrew Bogut trotzte seiner hartnäckigen Migräne und lieferte für die Bucks ein sattes Double-Double: 19 Punkte und 14 Rebounds.

Utah Jazz (3-3) - Los Angeles Clippers (1-6) 109:107 2OT

Es war nicht so, dass die Clippers überrascht seien von der Niederlage, immerhin setzte es zum 15. Mal in Folge eine Niederlage in Salt Lake City. Aber die Art und Weise ernüchterte doch: In der regulären Spielzeit und in der ersten Verlängerung rettete sich L.A. immer wieder, nur um in der zweiten Extratime dann doch kleinbeigeben zu müssen.

Den entscheidenden Korbleger 6 Sekunden vor dem Ende verwandelte Deron Williams, mit 30 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists auch herausragender Mann des Spiels.

Kleiner Trost für die Clippers: Chris Kaman zeigte endlich eine ordentliche Leistung (23 Punkte, 9/16, 4 Blocks) und war hinter Eric Gordon (27) zweitbester Scorer.

Charlotte Bobcats (1-5) - Orlando Magic (4-1) 88:91

Es war einer der Momente, an denen man vor Schreck den Atem anhält: 1:45 Minuten waren noch zu spielen, Orlando lag mit 87:80 vorne, als Vince Carter den Ball nach vorne trug und auf Höhe der Mittellinie ausrutschte und sich daraufhin schmerzverzerrt auswechseln lassen musste. Offenbar war es dort feucht und es wurde versäumt, diese Stelle ausreichend zu wischen.

"Mich regt auf, dass die Verletzung so unnötig war", zürnte Coach Stan Van Gundy. Über die Schwere von Carters Verletzung ist noch nichts bekannt. Dwight Howard und Rashard Lewis (je 22) sowie Gerald Wallace (25) auf Seiten der Bobcats erzielten die meisten Zähler.

Die weiteren Spiele im Überblick:

Washington Wizards (1-4) - Cleveland Cavaliers (3-3) 102:107

Topscorer: Al Thornton (23), Kirk Hinrich (21) - Mo Williams (28), Daniel Gibson (19)

Top-Rebounder: Andray Blatche (15), JaVale McGee (10) - Anderson Varejao (11), Ramon Sessions (5)

Top-Assistgeber: John Wall (10), Hinrich (4) - Jamario Moon (5), Mo Williams, Jawad Williams (je 3)

Sacramento Kings (3-3) - Memphis Grizzlies (3-4) 91:100

Topscorer: Tyreke Evans (30), Francisco Garcia (21) - Rudy Gay (32), Zach Randolph (20)

Top-Rebounder: Samuel Dalembert (12), Evans (8) - Randolph (11), Gay (9)

Top-Assistgeber: Evans (5), Beno Udrih (4) - Mike Conley (5), Gay (3)

Portland Trail Blazers (5-2) - Toronto Raptors (1-5) 97:84

Topscorer: Brandon Roy (26), LaMarcus Aldridge (22) - Jarrett Jack (16), Andrea Bargnani, Jose Calderon, Leandro Barbosa (alle 12)

Top-Rebounder: Marcus Camby (16), Aldridge (10) - Reggie Evans (9), Bargnani (8)

Top-Assistgeber: Andre Miller (13), Nicolas Batum, Dante Cunningham (beide 2) - Calderon (4), David Andersen (3)

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