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22 Suns-Dreier killen die Lakers

SID
Montag, 15.11.2010 | 09:59 Uhr
Jason Richardson war mit 35 Punkten Topscorer beim Suns-Sieg in Los Angeles
© Getty
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Die Phoenix Suns gewinnen bei den Los Angeles Lakers und schrammen dabei nur knapp an einem neuen NBA-Dreier-Rekord vorbei. In Oklahoma City läuft Spurs-Forward Matt Bonner unglaublich heiß - und bei den New York Knicks gibt es Grund zur Panik.

Los Angeles Lakers (8-2) - Phoenix Suns (5-4) 116:121

Zweite Niederlage in Folge für den Champion. Erste Pleite zuhause. Die Lakers wurden Opfer eines unfassbaren Dreierhagels der Suns. Phoenix traf 22 Dreier und verpasste damit nur ganz knapp einen neuen NBA-Rekord.

Diesen halten weiter die Orlando Magic, die im Januar 2009 gegen die Sacramento Kings 23 Mal von Downtown erfolgreich waren. Hauptverantwortlich für das Dreier-Fest waren Jason Richardson (7), Hedo Turkoglu (5) und Channing Frye (4). Richardson war mit 35 Punten Topscorer der Partie - Steve Nash lieferte 21 Zähler und 13 Assists.

Bei den Lakers verbuchten Pau Gasol (28 Punkte, 17 Rebounds), Kobe Bryant (25 Punkte, 14 Assists) und Lamar Odom (22 Punkte, 11 Rebounds) Double-Doubles. Odom hatte die Lakers 53 Sekunden vor Schluss auf zwei Punkte herangebracht (109:111), kassierte dann aber ein technisches Foul.

Odom beklagte sich mit seiner Gestik ganz leicht darüber, dass er doch beim Korberfolg gefoult worden sei - und die Refs reagierten mit dem Technischen. Es war nicht das erste alberne technische Foul der Saison und es wird wohl auch leider nicht das letzte gewesen sein.

Oklahoma City Thunder (5-4) - San Antonio Spurs (8-1) 104:117

Nicht nur im Staples Center wurden wild Dreier geworfen und getroffen. Auch in Oklahoma City lief ein Schütze heiß. Extrem heiß.

Matt Bonner, richtig gelesen, Matt Bonner traf alle seine sieben Versuche von jenseits der Dreierlinie. 7/7! Damit blieb er nur knapp unter dem NBA-Rekord von Steve Smith (8/8). Tony Parker war mit 24 Zählern der Topscorer der Spurs, die ihr siebtes Spiel in Serie gewannen. Läuft zum Saisonstart wie geschmiert für San Antonio.

Das kann man auf der anderen Seite für Oklahoma City nicht behaupten. Die Thunder haben überraschend riesige Probleme in der Defense - praktisch jeder macht gegen Oklahoma City 100 Punkte.

Wenn dann Kevin Durant (23 Punkte) ein für seine Verhältnisse unterdurchschnittliches Spiel macht und Russell Westbrook (5/17 aus dem Feld) schwächelt, dann ist gegen ein Top-Team wie die Spurs eben nichts drin.

New York Knicks (3-7) - Houston Rockets (3-6) 96:104

Panic-Time in New York! Die Knicks kassierten gegen die Rockets die fünfte Niederlage in Serie, wurden von den eigenen Fans im letzten Viertel gnadenlos ausgebuht und haben jetzt einen 4-Spiele-Roadtrip im Westen vor sich.

Eine Saison, die nach der Verpflichtung von Amare Stoudemire mit so viel Optimismus angegangen wurde, könnte sich aber mal ganz schnell in die ganz falsche Richtung entwickeln.

Stoudemire erzielte gegen Houston 25 Punkte und 8 Rebounds, aber noch passt bei den Knicks insgesamt nicht viel zusammen. Die Rockets mussten ohne Yao Ming und Aaron Brooks auskommen, aber sie hatten ja immer noch Kevin Martin (28) und Luis Scola (24) - das reichte für die Knicks.

Sacramento Kings (3-6) - Detroit Pistons (4-6) 94:100

Nach fünf Pleiten zum Saisonstart kommen die Pistons immer besser in Fahrt. In Sacramento fuhr Detroit angeführt von Rodney Stuckey (17) den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen ein.

Bei den Kings geht es dagegen in die andere Richtung. Hauptgrund für die fünfte Niederlage in Serie war eine große Schwäche aus der Distanz (2/18 von der Dreierlinie). Tyreke Evans (20) war der Topscorer der Kings.

Atlanta Hawks (7-4) - Minnesota Timberwolves (3-8) 111:105

Kevin Love in der Krise! Nach seiner außerirdischen Monster-Leistung mit 31 Punkten und 31 Rebounds gegen die Knicks kam Love in Atlanta nur auf 22 Punkte und 17 Rebounds. Was ist da los...

Überragender Mann bei den Hawks, die nach vier Niederlagen in Serie mal wieder gewannen, war Center Al Horford (28 Punkte, 10 Rebounds).

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