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NBA-Schlaglichter

James: Nur die Turnover-Flut nervt

Von SPOX
Montag, 01.11.2010 | 05:14 Uhr
Lockerer Pflichtsieg: LeBron schenkte den Nets 20 Punkte und je 7 Rebounds und Assists ein
© Getty
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Ein Sieg wie vom NBA-Reißbrett: Miami fügt den Nets locker leicht die erste Niederlage zu. LeBron James ist der Beste, doch eine Sache macht Sorgen. Die Utah Jazz gewinnen derweil in Oklahoma City - und die Los Angeles Lakers machen mit den Golden State Warriors kurzen Prozess.

New Jersey Nets (2-1) - Miami Heat (3-1) 78:101

So hatten es sich die Masterminds der Miami Heat vorgestellt. Drei Superstars, jeder legt um die 20 Punkte auf - und das Team gewinnt. Ein simpler, aber eben auch wirkungsvoller Plan.

Gegen die zuvor unbesiegten New Jersey Nets mussten die Heat nie bis ans Limit gehen und entschieden die Partie mit 101:78 für sich. LeBron James lieferte 20 Punkte, 7 Rebounds und 7 Assists, Dwyane Wade (17/6/7) und Chris Bosh (18/1/2) standen in fast nichts nach.

Außerdem überzeugten auch die Rollenspieler, allen voran Carlos Arroyo (12 Zähler), Eddie House (11) sowie Zydrunas Ilgauskas (10).

"Bei uns geht es um die Balance innerhalb des Teams. Wir spielen großartigen Team-Basketball, auch wenn wir noch Luft nach oben haben", sagte Wade nach dem dritten Sieg im vierten Spiel.

Einziger Wermutstropfen: James' nicht enden wollende Flut an Turnovern. Nach seinen fünf unnötigen Ballverlusten in New Jersey liegt sein Turnover-Schnitt bei 6,3. Eigentlich indiskutabel.

Einen desaströsen Abend erlebte hingegen New Jerseys Travis Outlaw, den die Nets als Notnagel verpflichteten, nachdem James im Sommer Miami den Vorzug gab. Outlaws Bilanz: 0 von 5, 0 Punkte.

Überzeugen konnten nur die Big Men Brook Lopez (20 Punkte) sowie Rookie Derrick Favors, der sich 10 seiner 13 Rebounds am offensiven Brett abgriff. Außerdem erzielte er von der Bank kommend 13 Zähler.

Oklahoma City Thunder (2-1) - Utah Jazz (1-2) 99:120

Es war in der Saison 1979/1980, als Utah zum letzten Mal eine Saison mit drei Niederlagen begann. Lange her. Aber diesmal standen die Chancen gut, dass es wieder passieren könnte. Utah machte in den ersten beiden Partien einen ungewohnt schlechten Eindruck - und dann mussten sie jetzt auch noch nach Oklahoma City...

Aber die Jazz haben mit einem überragenden Sieg bei einem der absoluten Top-Teams die richtige Antwort gegeben. Paul Millsap lieferte 30 Punkte, 16 Rebounds und 6 Assists, Al Jefferson kam auf 23 Punkte und 10 Rebonds - und Deron Willams lenkte das Spiel mit 16 Punkten und 15 Assists.

Besonders auffällig: Utah spielte zum ersten Mal in der Saison klassischen Jazz-Basketball. Beweis: 32 Assists bei 44 Field Goals. Bei den Thunder war natürlich Kevin Durant mit 28 Zählern Topscorer, der Superstar machte aber dennoch kein sonderlich gutes Spiel (6 Turnover).

Los Angeles Lakers (3-0) - Golden State Warriors (2-1) 107:83

Ohne den am Sprunggelenk verletzten Stephen Curry hatten die Warriors beim Champion nicht den Hauch einer Chance. Schon nach dem ersten Viertel war die Partie gelaufen, zu diesem Zeitpunkt führten die Lakers nämlich schon mit 20 Zählern Vorsprung (34:14).

Stark präsentierte sich vor allem wieder Pau Gasol (26 Punkte, 12 Rebounds), Kobe Bryant verbuchte 20 Punkte und 7 Rebounds. Bei Golden State traf Monta Ellis (20) am besten.

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