Donnerstag, 30.09.2010

NBA: News und Gerüchte

100.000-Dollar-Strafe für Wizards-Besitzer

Während es für Stephen Curry gute Nachrichten gibt, ist Jason Williams auf dem Weg in den OP. Washington-Wizards-Besitzer Ted Leonsis hat zuviel verraten - und muss nun ordentlich blechen.

Ted Leonsis besitzt neben den Washington Wizards auch die Washington Capitals
© Getty
Ted Leonsis besitzt neben den Washington Wizards auch die Washington Capitals

Ted Leonsis muss ordentlich blechen: Ein falscher Satz und es wird teuer - das musste nun Ted Leonsis, Besitzer der Washington Wizards, erfahren. Er wurde von der NBA mit einem Bußgeld von 100.000 Dollar belegt, weil er "nicht autorisierte öffentliche Bemerkungen über Verhandlungen der Liga" gemacht habe.

Leonsis hatte sich Geschäftsmännern gegenüber über eine neue Art des Salary Caps geäußert: "In Zeiten des Salary Caps - bald eines festen Salary Caps wie in der NHL - sind es Nuancen, die den Unterschied ausmachen, beispielsweise wenn jedes Team dieselbe Summe für dieselbe Anzahl an Spieler zahlt."

Leonsis, der zugleich die Washington Capitals besitzt, fordert, den Salary Cap der NBA an den der NHL anzugleichen: "Es funktioniert. Die Teams sind wettbewerbsfähig. Es gibt keine Möglichkeit, dass die großen Teams die kleinen ausstechen können. Wenn also die Saison anfängt, denkt jeder, dass sein Team in der Lage ist, um den Stanley Cup zu kämpfen."

Derzeit können NBA-Teams den Salary Cap überschreiten, wenn sie bereit sind, eine Luxussteuer zu zahlen. "Es gibt feste Caps in der NFL und der NHL - das war Teil unseres ursprünglichen Vorschlags. Aber wir sind für Verhandlungen offen, es kommt darauf an, welcher Art der Deal ist", erklärte NBA-Boss David Stern bei "ESPN".

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Scottie Pippen wurde in die Hall of Fame aufgenommen - und Michael Jordan himself hielt die Rede
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Ein emotionaler Karl Malone wurde ebenfalls in die Ruhmeshalle aufgenommen
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Das komplette Dream Team befindet sich jetzt auch dort, wo es hingehört
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Der Größte überhaupt? Michael Air Jordan (r.) gewann zwischen 1991 und 1998 sechs NBA-Titel mit den Chicago Bulls. 2009 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen
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Superstars unter sich: Julius Erving (l.) machte sich nicht nur durch atemberaubende Dunkings einen Namen. Kareem-Abdul Jabbar wurde sechs Mal MVP einer Regular Season
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Point Guard Earvin Magic Johnson (l.) feierte mit den Los Angeles Lakers in den 80er-Jahren fünf Meistertitel. Er wurde außerdem neun Mal ins All-NBA First Team gewählt
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Center Hakeem Olajuwon (M.) erzielte als einer von acht Spielern über 20.000 Punkte in der NBA. 1994 und 1995 wurde er Champion mit den Houston Rockets
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Eine lebende Legende: Center Bill Russell gewann mit den Boston Celtics elf Meisterschaften und hält damit bis heute den Rekord
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John Stockton (l.) ist einer der besten Passgeber aller Zeiten. In Seiner Karriere brachte er es in 1.504 Partien auf überragende 15.806 Assists
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Jerry West sagte über ihn: "Er war einer der spektakulärsten Shooter, die der Basketball je gesehen hat". Elgin Baylor (#22) stand zwischen 1959-69 zehn Mal im All-NBA First Team
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Er spielte zwischen 1981 und 1994 für die Detroit Pistons und wurde als Anführer der "Bad Boys" zwei Mal Champion: Isiah Thomas (r.)
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Pistol Pete Maravich (#44) war ein herausragender Distanzschütze. Er spielte von 1970-80 für die Atlanta Hawks und wurde 1987 in die Hall of Fame aufgenommen
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Shaquille O'Neal (l.) und Kobe Bryant gewannen nicht nur drei Meisterschaften zusammen: 2009 teilten sie sich auch den MVP-Titel beim All-Star-Game in Phoenix
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Center Wilt Chamberlain (#13) war in seiner Zeit kaum zu stoppen. Er erzielte in seiner Karriere im Schnitt überragende 30,1 Punkte und wurde zwei Mal Champion
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Spektakuläre Dunkings waren sein Markenzeichen: Dominique Wilkins. The Human Highlight Film erzielte über 25.000 Punkte und ist Mitglied der Hall of Fame
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Er gewann nie eine Meisterschaft, trotzdem ist Karl Malone einer der größten Spieler aller Zeiten: Mit 36.928 Punkten liegt er in der ewigen Scorer-Liste der NBA auf Rang zwei
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Ist nicht nur in New York eine Legende: Patrick Ewing (#33). Sein Trikot wurde retired, seine Nummer wird bei den Knicks also nie mehr vergeben
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Shooting Guard George Gervin (#44) in Aktion. Der Iceman war stolze vier Mal Topscorer einer NBA-Saison. Er spielte für die San Antonio Spurs und Chicago Bulls
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Larry Bird spielte 13 Jahre lang für Boston in der NBA und war einer der großen Stars in den 80er-Jahren. Insgesamt gewann er mit den Celtics drei Meistertitel
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The Twin Towers, Tim Duncan (l.) und David Robinson, bildeten für die San Antonio Spurs mehrere Jahre ein Traumduo unter den Brettern der Liga
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Moses Malone war zwischen 1974 und 1995 (!) erst in der ABA, später in der NBA aktiv und gehört mit insgesamt 27.409 Punkten zu den erfolgreichsten Spielern überhaupt
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Seiner Silhouette ist das heutige NBA-Logo nachempfunden: Jerry West (r.) wurde nie MVP, trotzdem ist er einer der besten Shooting Guards aller Zeiten
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Was für eine Ästhetik: Oscar Robertson (#1) schaffte 61/62 etwas Einmaliges. Er schloss die Saison mit einem durchschnittlich zweifachen Punktewert in drei stat. Kategorien ab
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Clyde Drexler (r.) erreichte als 24. Spieler der Liga-Geschichte die 20.000-Punkte-Marke. Insgesamt zehn Mal nahm der Guard an einem All-Star-Game teil
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Small Forward Scottie Pippen (r.) lief in den 90er-Jahren zu großer Form auf. An der Seite von Michael Jordan wurde er sechsfacher Meister mit den Chicago Bulls
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Defensivspezialist Kevin McHale spielte zwischen 1980 und 1993 für die Boston Celtics. Zusammen mit Larry Bird holte er drei Titel, seit 1999 ist er ein Hall-of-Famer
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Stephen Curry bleibt ein Warrior: Die Golden State Warriors haben die Option gezogen und  den Vertrag mit ihrem Guard Stephen Curry verlängert.

Der 22-Jährige kam in der vergangenen Saison auf insgesamt 80 Einsätze und erzielte in durchschnittlich 36,2 Spielminuten 17,5 Punkte. Diese Woche beginnt für die Warriors unter dem neuen Coach Keith Smart das Trainingscamp.

Pech für Jason Williams: Der Point Guard, der schon seit längerem Probleme mit seinem linken Knie hat, verletzte sich diese Woche erneut im Trainingslager und muss sich nun einer Operation unterziehen.

Sollte die Regeneration gut verlaufen, könnte der Profi der Orlando Magic bis zum Saisonstart am 28. Oktober wieder fit sein. In der vergangenen Spielzeit fungierte Williams als Backup für Jameer Nelson, muss nun aber vermutlich Neuzugang Chris Duhon den Vortritt lassen.

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