Dienstag, 10.08.2010

NBA: News und Gerüchte

Beaubois: OP und zwei Monate Pause

Während die Mavs wohl Tim Thomas behalten werden, müssen sie in naher Zukunft ohne ihr Toptalent auskommen. Joakim Noah will ein Bulle bleiben, Michael Jordan und Scottie Pippen sind wieder vereint.

Keith Bogans war nicht der einzige, den Rodrigue Beaubois in seinem Rookie-Jahr schwindlig spielte
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Keith Bogans war nicht der einzige, den Rodrigue Beaubois in seinem Rookie-Jahr schwindlig spielte

Update zu Beaubois: Rodrigue Beaubois, Dallas' größter Lichtblick der vergangenen Saison, wird zwei bis drei Monate ausfallen. Nach seinem Fußbruch gab das Team jetzt bekannt, dass sich der Franzose am Freitag einer Operation unterziehen wird, bei der ihm eine Schraube eingesetzt werden wird.

"Wir wollen alles richtig machen, damit diese Verletzung keine Folgen hat", erklärte Manager Donnie Nelson. Beaubois wird also das Trainingscamp verpassen, könnte aber zum Saisonstart wieder fit sein.

Die Pläne, den 1,83-Meter-Mann als Shooting Guard starten zu lassen, sind aber erstmal auf Eis gelegt. Denn nur wenn er im Vollbesitz seiner Kräfte ist, kann der 22-Jährige auf dieser Position seine körperlichen Nachteile kompensieren.

Thomas vor Vertragsverlängerung: Beaubois ist erstmal raus, dafür darf Tim Thomas auf eine Weiterbeschäftigung bei den Mavs hoffen. Die letzte Spielzeit lief aufgrund einer Erkrankung seiner Frau nicht ideal, aber das Verhältnis zu den Mavericks war stets einwandfrei und so wollen beide Seiten die Zusammenarbeit fortsetzen.

Ein Einjahresvertrag liegt schon für den 33-Jährigen bereit. Als Backup von Dirk Nowitzki könnte Thomas eine wichtige Rolle zukommen.

Die besten und schlechtesten Teams
Unerreicht: Die Bulls der Jordan-Ära. Der Rekord von 72 Siegen der Bulls aus der Saison 1995/96
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Unerreicht: Die Bulls der Jordan-Ära. Der Rekord von 72 Siegen der Bulls aus der Saison 1995/96
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An zweiter Stelle: Die Los Angeles Lakers der Saison 1971/72 mit dem legendären Wilt Chamberlain und 69 Siegen, gleichauf mit den Bulls der Spielzeit 96/97
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An zweiter Stelle: Die Los Angeles Lakers der Saison 1971/72 mit dem legendären Wilt Chamberlain und 69 Siegen, gleichauf mit den Bulls der Spielzeit 96/97
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Mit 68 Siegen sind die Philadelphia 76ers von 1966/67 das viertbeste Team aller Zeiten. Deren Superstar: Wilt Chamberlain
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Mit 68 Siegen sind die Philadelphia 76ers von 1966/67 das viertbeste Team aller Zeiten. Deren Superstar: Wilt Chamberlain
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Die fünftbeste Bilanz weisen die Celtics von 1972/73 auf. 68 Siege holte sich das Team, ohne Bill Russell oder Larry Bird, dafür mit Don Nelson
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Die fünftbeste Bilanz weisen die Celtics von 1972/73 auf. 68 Siege holte sich das Team, ohne Bill Russell oder Larry Bird, dafür mit Don Nelson
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Den sechsten Platz teilen sich Bulls, Lakers, Celtics und Mavericks. Ja, die Mavs von 2006, die 67 Siege holten, um in Runde 1 an den Warriors zu scheitern
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Den sechsten Platz teilen sich Bulls, Lakers, Celtics und Mavericks. Ja, die Mavs von 2006, die 67 Siege holten, um in Runde 1 an den Warriors zu scheitern
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Ein Rekord für die Ewigkeit? 1973 stellten die Philadelphia 76ers den Allzeit-Negativ-Rekord von 73 Niederlagen bei 9 Siegen auf
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Ein Rekord für die Ewigkeit? 1973 stellten die Philadelphia 76ers den Allzeit-Negativ-Rekord von 73 Niederlagen bei 9 Siegen auf
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Auf dem geteilten zweiten Platz liegen die Mavericks von 1993 mit nur 11 Siegen und 71 Niederlagen unter Coach Richie Adubato...
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Auf dem geteilten zweiten Platz liegen die Mavericks von 1993 mit nur 11 Siegen und 71 Niederlagen unter Coach Richie Adubato...
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Nicht besser waren die Denver Nuggets 1998. Sinnbildlich hierfür schauen fünf Spieler der Nuggets Dale Davis von den Pacers beim Dunking zu
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Nicht besser waren die Denver Nuggets 1998. Sinnbildlich hierfür schauen fünf Spieler der Nuggets Dale Davis von den Pacers beim Dunking zu
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Geht es um die größten Loser der NBA, dürfen die Clippers natürlich nicht fehlen. Und wer ist der einsame Clipper auf diesem Bild? Mike Woodson!
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Last but not least: Die New Jersey Nets von 2010. Nur 12 Siege bedeuten einen geteilten fünften Platz mit den Clippers von 1987 - Glückwunsch
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Last but not least: Die New Jersey Nets von 2010. Nur 12 Siege bedeuten einen geteilten fünften Platz mit den Clippers von 1987 - Glückwunsch
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Noah hofft auf baldige Verlängerung: Joakim Noah hat sich in der letzten Saison zum unverzichtbaren Spieler für die Bulls entwickelt. Dass Chicago mit dem Defensiv-Ass verlängern will, ist deshalb kein Wunder. Ginge es nach dem Franzosen, wird das noch vor dem Saisonstart passieren.

"Da mache ich mir keine Sorgen", so Noah. "Ich denke, dass es passieren wird und freue mich schon auf die neue Spielzeit." Für die Bulls könnte es aber Sinn machen, mit der Unterzeichnung zu warten. Denn das im Sommer neu zu unterzeichnende Collectice Bargaining Agreement könnte die Spielergehälter drücken und damit eine Weiterverpflichtung Noahs deutlich billiger machen.

Neues aus Detroit: Während die Pistons immer noch überlegen, ob sie Tracy McGrady nun gebrauchen können oder nicht, fragen sich viele, was eine Verpflichtung des ehemaligen Topscorers für Tayshaun Prince bedeuten könnte. Wird er nun doch getradet, wie es gerüchteweise seit Monaten heißt?

Nein, sagen die Vereinsoberen: Nur wenn der Flügelspieler auf einen Wechsel dränge, würde man sich nach einem Abnehmer umsehen. Seine Verdienste der vergangenen Jahre werde man nicht vergessen. Ein Prince allein kann natürlich das sinkende Schiff nicht retten. Ein Verkauf der Franchise vielleicht schon.

Wie SPOX gestern berichtete, will Pizza-König Michael Ilitch das Team haben, Karen Davidson, Witwe des verstorbenen William Davidson, hat keine Lust auf den Stress. Aber: Die schlechte wirtschaftliche Lage gerade in um Detroit herum könnte den Preis gewaltig drücken.

Jordan und Pippen wieder vereint: Am Freitag, wird Chicago-Bulls-Legende Scottie Pippen in die Hall of Fame aufgenommen. Und die Person, die die Laudatio auf den sechsmaligen Meister halten soll, ist niemand anderes als sein ehemaliger Teamkollege Michael Jordan.

"Mir fällt niemand ein, der besser dafür geeignet wäre", freut sich Pippen auf das Wiedersehen. "Ich bin stolz behaupten zu können, dass ich der erste bin, den Michael auf dieser Bühne präsentiert." Wer sich noch an die umstrittene Rede bei Michael Jordans eigener Einführung in die Hall of Fame erinnert, der wird sich den Freitag rot im Kalender markieren.

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Philipp Dornhegge

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