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NBA

Top-Talent Tyler: Japan statt NBA

Von SPOX
Nach einer enttäuschenden Saison in Europa wechselt Jeremy Tyler nach Japan
© Imago

Nach einem erfolglosen Europa-Trip sucht der vermeintliche Nummer-eins-Pick-Kandidat Jeremy Tyler sein Glück in Asien. Die Miami Heat rüsten weiter auf.

Big in Japan? Vor ziemlich genau einem Jahr wurde Jeremy Tyler als "The next big thing" bejubelt. Sein Talent war immens, sein Potenzial schier grenzenlos, auf einen Punkt gebracht: Für 2011 galt er als möglicher Nummer-eins-Pick beim NBA-Draft.

Da Tyler jedoch keine Lust verspürte, nach der Highschool ans College zu wechseln, ging er ähnlich wie Brandon Jennings nach Europa zum israelischen Klub Maccabi Haifa, um sofort als Basketball-Profi Geld zu verdienen (Jahressalär: 140.000 Dollar) und sich eben dort für die NBA anzubieten.

Der Plan ist jedoch grandios gescheitert. Tyler verließ Haifa zwei Monate vor dem Ende der Saison aus persönlichen Gründen, in seinen zehn Einsätzen bis dahin lieferte der Power Forward lediglich 2,1 Punkte und 1,9 Rebounds in 7,6 Minuten.

Mittlerweile 19 Jahre alt, entschloss sich Tyler nun, einen neuen Anlauf zu nehmen. Nicht in den USA oder in Europa, sondern in Japan, bei den Tokyo Apache. "Wir sind extrem erfreut darüber, dass Jeremy zu unserem Team stößt", sagt sein zukünftiger Trainer Bob Hill.

Hill war früher unter anderem Coach der New York Knicks - und versprüht damit immerhin etwas NBA-Feeling. Anders als Tyler.

Colangelo kritisiert Bosh: Dass der Wechsel von LeBron James und Chris Bosh zu den Miami Heat für Verärgerung bei vielen gesorgt hat, ist bekannt. Nun beteiligt sich auch Boshs Ex-Boss Bryan Colangelo an den Lästereien.

Der General Manager der Toronto Raptors unterstellt Bosh nämlich, dass dieser Ende vergangener Saison länger nach einer Verletzung pausiert hätte als nötig, obwohl die Raptors mitten im Playoff-Rennen steckten. "Chris hat von den Ärzten Grünes Licht bekommen, aber er hat sich entschlossen, nicht zu spielen. Es war nicht notwendig, dennoch wollte er sechs Spiele mehr aussetzen", so Colangelo.

Die Raptors verpassten schlussendlich die Playoffs wegen einem Sieg zu wenig.

Scharfschütze für Miami: Derweil haben die Heat ihren 15. Spieler unter Vertrag genommen. Eddie House, der seine NBA-Karriere in Miami begann, unterschrieb für zwei Jahre, sein Gehalt beträgt 2,8 Millionen Dollar pro Saison.

Unter anderem waren sein Ex-Klub Boston Celtics und die Chicago Bulls an ihm interessiert, doch Scharfschütze House (letzte Saison: 39 Prozent Dreier für 7,6 Punkte) entschied sich für den Klub, der ihn 2000 in der zweiten Runde gedraftet hatte.

Ex-Profi Lorenzen Wright wurde erschossen

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