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Die Golden State Warriors unter der Lupe

Das teuerste Basketball-Team der Welt

Von Florian Regelmann
Dienstag, 03.08.2010 | 18:20 Uhr
Die beiden größten Stars der Golden State Warriors: Monta Ellis und Stephen Curry
© Getty
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Exklusiv Unter der Führung eines Risikokapitalanlegers und eines Hollywood-Produzenten soll bei den Golden State Warriors ein NBA-Powerhouse entstehen. Joe Lacob, ein Teil der neuen Besitzer-Combo, erklärt bei SPOX seine Pläne.

Die aktuelle Situation

Welche Basketball-Mannschaft ist die teuerste der Welt? Es wäre eigentlich eine gute Millionen-Frage für Günther Jauchs "Wer wird Millionär?". Alle Nicht-NBA-Freaks würden mit der Beantwortung wohl so ihre Schwierigkeiten haben.

a) Los Angeles Lakers (Kobe Bryant, Champion, Hollywood)

b) Boston Celtics (17 Meisterschaften, Rekord-Champion, Larry Bird)

c) Chicago Bulls (Michael Jordan himself)

d) Golden State Warriors (kalifornische Loser-Franchise vor dem Herrn)

Die richtige Antwort lautet - man kann schon sagen unfassbarerweise - "d"! Die notorisch erfolglosen Golden State Warriors, die in den vergangenen 16 Jahren nur 2007 die Playoffs erreichten, sind das teuerste Team der Welt.

Es gibt nur zwei andere Klubs, die im gleichen Zeitraum weniger als fünfmal in den Playoffs standen: Die Los Angeles Clippers (zwei Playoff-Teilnahmen) und die Memphis/Vancouver Grizzlies (drei). Ironie des Schicksals: Das einzige Mal, als sich die Warrriors für die Playoffs qualifizierten, fügten sie Dirk Nowitzki eine seiner schlimmsten Pleiten zu. Das Playoff-Aus der Mavs gegen die an acht gesetzten Warriors ist unvergessen.

Trotz aller Pleiten wurde das Team aus Golden State, das 1995 für vergleichsweise mickrige 119 Millionen Dollar den Besitzer wechselte, kürzlich für die Rekordsumme von 450 Millionen Dollar verkauft und löste damit die Phoenix Suns (401 Millionen Dollar) als teuerste Mannschaft ab.

Das Interessante an der Geschichte: Bis zum Schluss galt Larry Ellison als Favorit im Rennen um die Warriors. Der Gründer und Präsident des US-Softwarekonzerns Oracle, der laut aktueller Forbes-Liste auf Platz sechs der reichsten Menschen der Welt liegt, hat sich dann aber wohl schlicht und ergreifend verpokert.

Es wäre für Ellison (Vermögen: 28 Miliarden Dollar) ein Kinderspiel gewesen, mehr als 450 Millionen Dollar zu bieten, aber er wurde Opfer seines Geizes. Er ließ eine Deadline verstreichen, nur um dann plötzlich doch noch ein geringfügig höheres Angebot als das der Konkurrenz abzugeben. Da war die Shot-Clock für Ellison aber schon abgelaufen.

So verkaufte Warriors-Besitzer Chris Cohan die Franchise dann an zwei andere Businessmen - Joe Lacob und Peter Guber. Der Deal muss nur noch vom NBA Board of Governors abgesegnet werden, bis Ende September soll alles in trockenen Tüchern sein.

Die Situation

Die neuen Besitzer

Der aktuelle Kader

Der Ausblick

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