Mittwoch, 19.05.2010

NBA - Eastern-Conference-Finals

Orlando mit zweiter Heimpleite gegen die Celtics

Die Boston Celtics stehen mit einem Bein im NBA-Finale. Das Team aus Massachusetts landete bei den Orlando Magic einen 95:92-Erfolg und liegt im Playoff-Duell mit 2-0 in Front.

Celtics-Spielmacher Rajon Rondo gewann das Duell mit Jameer Nelson in Spiel 2 klar
© Getty
Celtics-Spielmacher Rajon Rondo gewann das Duell mit Jameer Nelson in Spiel 2 klar

Orlando Magic - Boston Celtics 92:95

Im Finale der Eastern Conference haben die Boston Celtics auch das zweite Duell gegen die Orlando Magic für sich entschieden. Das Team von der Ostküste setzte sich in fremder Halle knapp mit 95:92 durch und steht mit einem Bein in den NBA-Finals.

Für Orlando ist der Traum vom Titelgewinn nach der zweiten Heimpleite in Folge beinahe schon geplatzt. Drei Tage nach der knappen 88:92-Niederlage zog das Team von Trainer Stan van Gundy auch diesmal in der heimischen Amway Arena den Kürzeren.

Die starke Leistung von Dwight Howard war nicht genug für das Team aus Florida. Der Center kam am Ende auf 30 Punkte und 8 Rebounds. J.J. Redick und Vince Carter erzielten jeweils 16 Zähler für die Magic.

Carter hatte mit zwei vergebenen Freiwürfen in der Crunchtime einen ganz entscheidenden Anteil daran, dass die Magic, die im letzten Viertel einen 11-Punkte-Rückstand aufgeholt hatten, am Ende doch als Verlierer vom Feld gingen.

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14 Spiele hatte Orlando vor der Serie gegen Boston in Folge gewonnen - jetzt stehen sie total mit dem Rücken zur Wand. "Ich werde nicht aufhören, daran zu glauben, dass wir das noch drehen können", blickte Howard schon wieder nach vorne.

Bei den Celtics war Paul Pierce mit 28 Punkten, 5 Rebounds und 5 Assists der herausragende Akteur. Rajon Rondo steuerte 25 Punkte, 5 Rebounds und 8 Assists zum Auswärtssieg bei.

Ray Allen, der in Spiel 1 überragend gespielt hatte, kam nur auf 6 Zähler (1/6, 0/5 Dreier) und war diesmal überhaupt kein Faktor - aber die Celtics sind inzwischen als Team wieder so stark geworden, dass sie das kompensieren können.

Zu alt, zu langsam - die alten Männer aus Boston waren von vielen schon abgeschrieben worden, aber jetzt trennen sie nur noch zwei Siege vom Einzug in die Finals. "Wir werden versuchen, das Ding in vier Spielen klarzumachen", kündigte Pierce an.

Interessant: Boston hat in seiner illustren Geschichte noch nie die ersten beiden Auswärtsspiele gewonnen. Und: Wenn die Celtics in einer Serie mal 2-0 vorne lagen, haben sie eine Bilanz von 32-0.

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