Freitag, 16.04.2010

Playoff-Check: Eastern Conference

Die Altmeister sind fällig

Es ist wieder soweit: Die NBA geht in die Playoffs! SPOX analysiert die Duelle der ersten Runde. Los geht's mit der Eastern Conference und der Aussicht auf eine dicke Überraschung.

Nicht wenige Experten trauen Dwyane Wade und den Heat den Serien-Sieg gegen Boston zu
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Nicht wenige Experten trauen Dwyane Wade und den Heat den Serien-Sieg gegen Boston zu

Cleveland Cavaliers (1) vs. Chicago Bulls (8)

Saisonbilanz: 2-2 (85:86, 101:87, 92:85, 108:109)

Ausgangslage: Wer denkt nicht gerne an die epische Serie zurück, die sich die Bulls im vergangenen Jahr mit den Celtics lieferten? Und wer genau nachdenkt, der erinnert sich auch, dass Chicagos Leistung praktisch aus dem Nichts kam und die komplette Basketball-Welt überraschte. Ist sowas auch in diesem Jahr möglich? Abso-f...ing-lutely! Zwar liegt das Front Office derzeit übel im Clinch, dafür haben die Männer aus der Windy City mit Derrick Rose aber einen der aktuell heißesten Spieler der Liga. Und der Point Guard hat schon bewiesen, dass er es auch in den Playoffs kann.

Ben Gordon und John Salmons als Clutch-Shooter werden dem Team abgehen, keine Frage. Aber Leute wie Flip Murray oder Kirk Hinrich sind auch keine schlechten und - X-Faktor Luol Deng ist fit. Cleveland dagegen ist wie eine Dampfwalze durch die Saison gegangen und hat alles niedergemacht. In den letzten Spielen wurde LeBron James geschont. Im positiven Sinne nennt man das wohl neue Energie tanken, im negativen könnte es aber auch bedeuten: Rhythmus verloren. Auch Shaquille O'Neals Fitness könnte zum Problem werden.

Schlüsselduell: Anderson Varejao vs. Joakim Noah. Wo wir schon bei Energie sind: Niemand auf diesem Planeten spielt Basketball mit so viel Einsatz wie die beiden Big Men.  Noah war so in diesem Jahr schon All-Star-Kandidat, Varejao ist einer der besten Verteidiger der Liga - und trotzdem noch immer unterschätzt. Kann einer den anderen ausschalten, steigen die Chancen seines Teams erheblich.

Prognose: Die Bulls werden kratzen, beißen und fighten, aber der King braucht maximal ein Spiel, um wieder der King zu sein. Und obwohl Chicago dieses Jahr schon zwei Spiele gegen die Cavs gewonnen hat: Niemals wird Cleveland in Runde eins scheitern. Cavaliers in 6.

Cavaliers vs. Bulls in der ausführlichen mySPOX-Analyse

NBA, Playoffs, Ergebnisse, Stand, Dallas Mavericks, San Antonio Spurs, Denver Nuggets, L.A. Lakers, Boston Celtics, Orlando Magic, Cleveland Cavaliers, Miami Heat, Phoenix Suns


Orlando Magic (2) vs. Charlotte Bobcats (7)

Saisonbilanz: 3-1 (93:81, 97:91, 106:95 OT, 89:96)

Ausgangslage: Es könnte schmutzig werden. Denn auch wenn die Bobcats zum ersten Mal in den Playoffs stehen, hat Coach Larry Brown Spieler zur Verfügung, die wissen, was man dort zu tun hat, allen voran Stephen "Captain Jack" Jackson. Und überhaupt: Charlotte lebt sowieso von der Defense, warum also sollte das Team Probleme mit der ersten Playoff-Erfahrung haben? Von der Heimstärke mal ganz zu schweigen.

Die Magic taten sich ja schon im Vorjahr gegen Philly unglaublich schwer, und wie eng die erste Serie 2010 sein könnte, zeigen die Ergebnisse der Regular Season. Charlotte hat mit Theo Ratliff, Tyson Chandler, Nazr Mohammed und mit Abstrichen Tyrus Thomas oder Boris Diaw haufenweise Big Men, die ihre Fouls gegen Dwight Howard verschwenden können - und in der Verteidigung unter Umständen sogar mal ohne auskommen könnten.

Schlüsselduell: Orlandos Distanzschützen vs. Charlottes Perimeter Defense. Kein Team schießt mehr Dreier (830) als die Magic, nur zwei Teams haben eine bessere Quote. Jeder kennt Orlandos Inside-Out-Game, aber nur wenige können es verteidigen. Charlotte gehört dazu. Die Bobcats haben die zweitbeste Three-Point-Defense der Liga. Insbesondere Jackson und All-Star Gerald Wallace könnten Rashard Lewis, Jameer Nelson und Co. das Leben schwer machen.

Prognose: Carter ist neben Howard der Schlüsselspieler der Magic, trifft aber auf zwei der besten Verteidiger der Liga. VC wird's schwer haben - und damit auch Orlando. Magic in 7.

Magic vs. Bobcats in der ausführlichen mySPOX-Analyse

Rebound-Könige, Assist-Profis, Topscorer
Mit 1,97 Blocks pro Spiel steht Marcus Camby - derzeit für die Portland Trail Blazers aktiv - auf dem fünften Platz der Block-Statistik
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Mit 1,97 Blocks pro Spiel steht Marcus Camby - derzeit für die Portland Trail Blazers aktiv - auf dem fünften Platz der Block-Statistik
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Brendan Haywood belegt den vierten Platz der Block-Statistik. Der Kollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks kommt auf 2,05 Blocks pro Partie
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Brendan Haywood belegt den vierten Platz der Block-Statistik. Der Kollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks kommt auf 2,05 Blocks pro Partie
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Lächeln nicht vergessen: Josh Smith - Spieler der Atlanta Hawks - glänzt mit e2,14 Blocks pro Spiel. Platz drei für ihn
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Lächeln nicht vergessen: Josh Smith - Spieler der Atlanta Hawks - glänzt mit e2,14 Blocks pro Spiel. Platz drei für ihn
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2,54 Blocks pro Spiel bringen Andrew Bogut von den Milwaukee Bucks den zweiten Platz in der Statistik ein
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2,54 Blocks pro Spiel bringen Andrew Bogut von den Milwaukee Bucks den zweiten Platz in der Statistik ein
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Überzeugend an erster Stelle der Block-Statistik: Dwight Howard steht mit überragenden 2,78 Blocks pro Spiel an der Spitze
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Überzeugend an erster Stelle der Block-Statistik: Dwight Howard steht mit überragenden 2,78 Blocks pro Spiel an der Spitze
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Auch in der Defense stark: Der Spielmacher der Dallas Mavericks - Jason Kidd - verbucht pro Spiel 1,81 Steals. Das bringt Platz fünf in der Statistik
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Auch in der Defense stark: Der Spielmacher der Dallas Mavericks - Jason Kidd - verbucht pro Spiel 1,81 Steals. Das bringt Platz fünf in der Statistik
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Dwyane Wade von Miami Heat sichert sich mit eine, Schnitt von 1,84 knapp den vierten Platz in der Steal-Wertung
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Dwyane Wade von Miami Heat sichert sich mit eine, Schnitt von 1,84 knapp den vierten Platz in der Steal-Wertung
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Die Golden State Warriors sind mit gleich zwei Spielern in den Top 5 der Stealer vertreten: Stephen Curry ist mit 1,90 Steals auf Platz vier...
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Die Golden State Warriors sind mit gleich zwei Spielern in den Top 5 der Stealer vertreten: Stephen Curry ist mit 1,90 Steals auf Platz vier...
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Knapp davor: Sein Team-Kollege Monta Ellis mit durchschnittlich 2,23 Steals pro Spiel
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Knapp davor: Sein Team-Kollege Monta Ellis mit durchschnittlich 2,23 Steals pro Spiel
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Der unangefochtene Steal-König ist jedoch ein anderer: Rajon Rondo von den Boston Celtics überzeugt mit 2,33 Steals
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Der unangefochtene Steal-König ist jedoch ein anderer: Rajon Rondo von den Boston Celtics überzeugt mit 2,33 Steals
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Und wieder Jason Kidd: Auch in der Assist-Wertung ist der 37-Jährige oben mit dabei - Platz fünf mit durchschnittlich 9,1 Assists pro Spiel
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Und wieder Jason Kidd: Auch in der Assist-Wertung ist der 37-Jährige oben mit dabei - Platz fünf mit durchschnittlich 9,1 Assists pro Spiel
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Nach den Steals ist Rajon Rondo auch bei den Assists oben mit dabei: 9,8 Vorlagen bedeuten den vierten Platz in der Statistik
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Nach den Steals ist Rajon Rondo auch bei den Assists oben mit dabei: 9,8 Vorlagen bedeuten den vierten Platz in der Statistik
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Deron Williams von Utah Jazz belegt mit 10,5 Assists pro Spiel einen beachtlichen dritten Platz in der Statistik
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Deron Williams von Utah Jazz belegt mit 10,5 Assists pro Spiel einen beachtlichen dritten Platz in der Statistik
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Nicht nur beim Einlaufen souverän: 10,7 Assists bringen Chris Paul von den New Orleans Hornets den zweiten Platz in der Statistik
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Nicht nur beim Einlaufen souverän: 10,7 Assists bringen Chris Paul von den New Orleans Hornets den zweiten Platz in der Statistik
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Schon 36 Jahre alt, aber immer noch weltklasse: Steve Nash führt die Assist-Wertung mit einer überragenden Quote von 11,0 an
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Schon 36 Jahre alt, aber immer noch weltklasse: Steve Nash führt die Assist-Wertung mit einer überragenden Quote von 11,0 an
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Zu den Rebounds: Carlos Boozer von Utah Jazz belegt mit durchschnittlich 11,2 Rebounds pro Partie den fünften Platz
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Zu den Rebounds: Carlos Boozer von Utah Jazz belegt mit durchschnittlich 11,2 Rebounds pro Partie den fünften Platz
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David Lee ist eine wichtige Stütze der New York Knicks. Das beweist er auch mit einer Quote von 11,7 Rebounds und dem dritten Platz in der Statistik
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David Lee ist eine wichtige Stütze der New York Knicks. Das beweist er auch mit einer Quote von 11,7 Rebounds und dem dritten Platz in der Statistik
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Den teilt er sich mit Zach Randolph von den Memphis Grizzlies. Der 29-jährige weist die gleiche Rebound-Quote wie sein Kollege auf
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Den teilt er sich mit Zach Randolph von den Memphis Grizzlies. Der 29-jährige weist die gleiche Rebound-Quote wie sein Kollege auf
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Auch in der Rebound-Statistik kann Marcus Camby glänzen. Der Spieler der Portland Trail Blazers kommt auf 11,8 Rebounds und belegt damit den zweiten Platz
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Auch in der Rebound-Statistik kann Marcus Camby glänzen. Der Spieler der Portland Trail Blazers kommt auf 11,8 Rebounds und belegt damit den zweiten Platz
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An Dwight Howard von Orlando Magic kam in der Rebound-Statistik aber keiner ran: Der Rebound-Schnitt von 13,2 sichert ihm mit großem Abstand Platz eins
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An Dwight Howard von Orlando Magic kam in der Rebound-Statistik aber keiner ran: Der Rebound-Schnitt von 13,2 sichert ihm mit großem Abstand Platz eins
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Ein paar Einzelstatistiken: Kyle Korver von den Utah Jazz ist Dreier-König. Durchschnittlich etwa 54 Prozent seiner Versuche landen im Korb
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Ein paar Einzelstatistiken: Kyle Korver von den Utah Jazz ist Dreier-König. Durchschnittlich etwa 54 Prozent seiner Versuche landen im Korb
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Bei den Freiwürfen steht Steve Nash ganz oben. Der Altmeister trifft fast 94 Prozent seiner Würfe von der Linie. Das ist einen Tick besser als Dirk Nowitzki...
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Bei den Freiwürfen steht Steve Nash ganz oben. Der Altmeister trifft fast 94 Prozent seiner Würfe von der Linie. Das ist einen Tick besser als Dirk Nowitzki...
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Und nochmal Dwight Howard: Der versenkt nämlich durchschnittlich über 61 Prozent seiner Field Goals und ist damit aus dem Spiel heraus am treffsichersten
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Und nochmal Dwight Howard: Der versenkt nämlich durchschnittlich über 61 Prozent seiner Field Goals und ist damit aus dem Spiel heraus am treffsichersten
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Ab zur "Königsklasse" der NBA-Statistiken, der Punkte-Quote: Mit durchschnittlich 26,6 Zählern pro Spiel liegt Miami-Heat-Akteur Dwyane Wade auf Platz fünf
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Ab zur "Königsklasse" der NBA-Statistiken, der Punkte-Quote: Mit durchschnittlich 26,6 Zählern pro Spiel liegt Miami-Heat-Akteur Dwyane Wade auf Platz fünf
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Knapp davor: Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers. Durchschnittlich 27 Punkte kann er auf seinem Konto verbuchen
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Knapp davor: Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers. Durchschnittlich 27 Punkte kann er auf seinem Konto verbuchen
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Carmelo Anthony ist der Topscorer der Denver Nuggets. Mit durchschnittlich 28,2 Punkten pro Spiel belegt er zudem den dritten Platz in der Statistik
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Carmelo Anthony ist der Topscorer der Denver Nuggets. Mit durchschnittlich 28,2 Punkten pro Spiel belegt er zudem den dritten Platz in der Statistik
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Superstar LeBron James ist natürlich auch oben mit dabei: In der Punkte-Statistik liegt er mit durchschnittlich 29,7 Punkten aber nur auf Platz zwei
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Superstar LeBron James ist natürlich auch oben mit dabei: In der Punkte-Statistik liegt er mit durchschnittlich 29,7 Punkten aber nur auf Platz zwei
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Der Bestplatzierte in der Punkte-Statistik ist ein Anderer. Kevin Durant von Oklahoma City Thunder ist mit überragenden 30,1 Punkten pro Spiel auf dem ersten Platz
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Der Bestplatzierte in der Punkte-Statistik ist ein Anderer. Kevin Durant von Oklahoma City Thunder ist mit überragenden 30,1 Punkten pro Spiel auf dem ersten Platz
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Atlanta Hawks (3) vs. Milwaukee Bucks (6)

Saisonbilanz: 2-1 (106:102, 95:98, 104:96)

Ausgangslage: Die Hawks hätten keinen besseren Gegner erwischen können als die Bucks. Außer natürlich, die Raptors hätten es gepackt. Haben sie aber nicht, und so ist Milwaukee das schlechteste Team der diesjährigen Playoffs. Der Ausfall von Andrew Bogut wiegt einfach so schwer, dass die Überraschungsmannschaft des Jahres Atlanta unmöglich Paroli bieten kann.

Denn der Australier war der Defensivanker, und ohne ihn werden Josh Smith und Al Horford nun leichtes Spiel unter den Körben haben. Mike Woodsons Männer haben sich in den vergangenen drei Jahren prächtig entwickelt, sich jedes Jahr gesteigert und wichtige Erfahrung in den Playoffs gesammelt. Mit Jamal Crawford und Joe Smith sind zudem zwei Spieler neu dabei, die in der Postseason noch enorm wichtig werden können.

Schlüsselduell: Brandon Jennings vs. sein Selbstvertrauen. Der Rookie der Bucks spielte lange Zeit eine famose Saison, fiel dann aber in ein Loch und traf keinen Möbelwagen mehr. Jennings gab zu, dass sein Selbstvertrauen irgendwie weg sei. Auch wenn die letzten Spiele wieder hoffnungsfroher stimmten, ganz über den Berg scheint er immer noch nicht zu sein. Und jetzt macht der 20-Jährige auch noch seine ersten Playoff-Erfahrungen. Nur wenn Jennings mental bereit ist, können die Bucks an der Sensation schnuppern.

Prognose: Neuzugang John Salmons hat den verletzten Michael Redd adäquat ersetzt, Carlos Delfino erlebt die besten Monate seiner Karriere - und trotzdem geht Milwaukee schnell raus. Die Defense ist ohne Bogut einfach nicht stabil genug. Hawks in 5.

Hawks vs. Bucks in der ausführlichen mySPOX-Analyse

Boston Celtics (4) vs. Miami Heat (5)

Saisonbilanz: 3-0 (92:85, 112:106, 107:102)

Ausgangslage: Celtics-Fans trösteten sich während einer ernüchternden Saison mit der Aussicht, dass in den Playoffs alles gut werden würde. Aber, liebe Fans: Nix da! Boston ist einfach nicht mehr gut genug, um vorne mitzuspielen. Die Verpflichtung von Rasheed Wallace war ein Schuss in den Ofen, der Trade von Eddie House gegen Nate Robinson eine einzige Katastrophe und die Heimbilanz ist ernüchternd (17 Niederlagen).

Zudem sind Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce noch ein Jahr älter. Und jetzt geht's auch noch gegen eines der heißesten Teams der Liga (12 Siege aus 13 Spielen). Ein Team, das von Dwyane Wade angeführt wird, fit ist und tiefer besetzt als im Vorjahr. Bei keinem Matchup riecht es so sehr nach Upset wie hier.

Schlüsselduell: Rajon Rondo vs. Mario Chalmers: In allen drei Duellen war der Point Guard der Celtics gut aufgelegt und dominierte die Partie offensiv wie defensiv. Chalmers muss dagegen halten: hinten Rondos Penetration und Offensivrebounds verhindern, vorne einen gelegentlichen Dreier einstreuen und vor allem - Turnover vermeiden! Denn kein Spieler klaut mehr Bälle als Rondo. Und jeder einzelne Steal nimmt Miami die Chance auf Punkte und bietet Boston Fastbreak-Möglichkeiten.

Prognose: Wie James in Cleveland kann Wade ein Team im Alleingang zum Sieg führen. Boston hat auf Flash einfach keine Antwort. Zumal die Defensive längst nicht mehr so geschlossen steht wie etwa 2008. Die Celtics sind fällig. Heat in 6.

Celtics vs. Heat in der ausführlichen mySPOX-Analyse

Der Playoff-Spielplan

Philipp Dornhegge

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