Mittwoch, 31.03.2010

NBA-Schlaglichter

Phoenix verliert nicht mehr

Die Phoenix Suns eilen von Sieg zu Sieg und bleiben im Westen an den Dallas Mavericks dran. Die Pacers sind zu Hause eine Macht - und die Wizards-Pleitenserie will nicht enden.

Suns on a roll: Steve Nash und Co. haben acht Spiele in Serie gewonnen
© Getty
Suns on a roll: Steve Nash und Co. haben acht Spiele in Serie gewonnen

Chicago Bulls (35-39) - Phoenix Suns (48-26) 105:111

Phoenix bleibt das heißeste Team der Liga. Nach dem achten Sieg in Folge haben sich die Suns offiziell einen Playoff-Platz gesichert - und sie haben nur noch ein Spiel Rückstand auf die Mavericks und Rang zwei im Westen.

Dass es bei den Bulls zum Sieg reichte, haben die Suns in erster Linie einem Mann zu verdanken: Steve Nash. Trotz Rückenschmerzen und trotz Erkältung spielte der Point Guard groß auf - vor allem in der Crunchtime war es einzige Nash-Show.

22 Punkte und 10 Assists standen am Ende zu Buche. Die Bulls hatten niemanden, der Nash verteidigen konnte, nachdem Kirk Hinrich in der zweiten Hälfte wegen einer Knöchelverletzung nicht mehr weitermachen konnte.

Neben Nash überzeugten bei Phoenix vor allem Jason Richardson (27 Punkte) und Amare Stoudemire (21 Punkte, 11 Rebounds). Derrick Rose und Flip Murray erzielten jeweils 23 Zähler für die Bulls, die im Kampf um Rang acht im Osten einen Rückschlag hinnehmen mussten.

Indiana Pacers (28-47) - Sacramento Kings (24-51) 102:95

Danny Granger ist nicht zu stoppen! Gegen Utah stellte er vor kurzem mit 44 Punkten eine neue Karrierebestleistung auf, und gegen Sacramento war er mit 33 Punkten erneut der überragende Mann auf dem Feld.

25 seiner 33 Zähler erzielte Granger in der zweiten Hälfte, in der Indiana das Spiel nach einem Neun-Punkte-Rückstand zur Pause (47:56) noch drehte. Troy Murphy steuerte 19 Punkte und 13 Rebounds zum achten Pacers-Heimsieg in Folge bei.

Bei den Kings geht zum Ende der Saison nichts mehr zusammen. In Indiana kassierte Sacramento die fünfte Niederlage in Serie, Beno Udrih und Jason Thompson waren mit jeweils 18 Punkten noch die besten Werfer.

Super-Rookie Tyreke Evans kehrte nach fünf Spielen Pause (Gehirnerschütterung) ins Team zurück und kam auf 17 Punkte, 7 Rebounds, 10 Assists und 4 Steals.

Milwaukee Bucks (41-32) - Los Angeles Clippers (27-47) 107:89

Das letzte Mal, als die Bucks eine Saison mit einer positiven Bilanz abschlossen, war Rookie Brandon Jennings 14 Jahre alt. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg zur besten Milwaukee-Saison seit langer Zeit.

Gegen die Clippers hatten die Bucks überhaupt keine Mühe, schon zur Pause (59:44) war es eine ganz eindeutige Geschichte. Ersan Ilyasova war mit 20 Punkten Milwaukees Topscorer, Jennings erzielte 17 Punkte.

Bei den Clippers schafften drei Spieler Double-Doubles (Chris Kaman: 17 Punkte, 10 Rebounds), Drew Gooden (20 und 11) und DeAndre Jordan (11 und 13), eine Chance hatten sie aber dennoch nicht.

Philadelphia 76ers (26-48) - Oklahoma City Thunder (45-28) 93:111

Extrem unspektakulärer Sieg der Thunder. Oklahoma City hatte die Partie in Philadelphia vom ersten Viertel (33:23) an im Griff. Kevin Durant erzielte vor 50 Freunden und Familienmitgliedern, die aus seiner Heimatstadt Washington angereist waren, 26 Punkte und 10 Rebounds.

Russell Westbrook verbuchte 10 Punkte und 14 Assists. Beste Spieler aus einer enttäuschenden Sixers-Mannschaft waren Elton Brand (22 Punkte) und Andre Iguodala (21 Punkte, 7 Rebounds und 8 Assists).

Houston Rockets (37-36) - Washington Wizards (21-52) 98:94

Die Wizards können kein Spiel mehr gewinnen. In Houston musste Washington beim Duell zweier Teams, bei denen im Prinzip jeder verletzt ist, jetzt schon die 16. Niederlage in Folge einstecken. Den letzten Sieg feierten die Wizards Ende Februar gegen die Nets, gegen wen auch sonst...

In Houston waren sie vor allem aufgrund einer starken Vorstellung von Andray Blatche (31 Punkte, 10 Rebounds) bis zum Schluss im Spiel, zum entscheidenden Mann bei den Rockets wurde Rookie Chase Budinger, der mit 24 Punkten das beste Spiel seiner noch jungen NBA-Karriere machte.

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