Montag, 29.03.2010

NBA-Schlaglichter

Wer will gegen San Antonio spielen?

Die San Antonio Spurs feiern einen beeindruckenden Sieg bei den Boston Celtics, in Cleveland gibt es den "Z-Day" - und die Denver Nuggets sind vor dem Showdown in Dallas in eine Mini-Krise geschlittert...

Manu Ginobili führte die Spurs zum Sieg in Boston
© Getty
Manu Ginobili führte die Spurs zum Sieg in Boston

Orlando Magic (52-22) - Denver Nuggets (48-26) 103:97

Vince Carter spielte genau 1:35 Minuten lang, dann musste er wegen einer Zehenverletzung raus. Machte aber überhaupt nichts, denn dann kam J.J. Redick ins Spiel, spielte bis zum Schluss durch und lieferte 23 Punkte, 7 Rebounds und 8 Assists.

Ebenfalls stark: Ryan Anderson mit 19 Punkten und Dwight Howard mit 18 Punkten und 11 Rebounds. Während Orlando 13 seiner letzten 15 Spiele gewonnen hat, sind die Nuggets in eine Mini-Krise geschlittert.

Auch Carmelo Anthony (26 Punkte) konnte die Pleite in Orlando nicht verhindern. Ohne die verletzten Kenyon Martin und Ty Lawson hat Denver vier der letzten fünf Spiele verloren - und am Montag geht es zum Clash nach Dallas...

Boston Celtics (47-26) - San Antonio Spurs (44-28) 73:94

Jeder, der denkt, dass die Spurs - zum Beispiel für die Mavs - in den Playoffs ein dankbarer Gegner wären, sollte sich das noch einmal genau überlegen. Was San Antonio aktuell spielt, ist beeindruckend.

Ohne Tony Parker mal eben mit über 20 Punkten in Boston zu gewinnen, sagt schon einiges aus. Wie immer in den letzten Wochen war Manu Ginobili (28 Punkte, 7 Assists) einfach nur überragend. Unterstützung kam von Richard Jefferson (16 Punkte, 11 Rebounds), der sich nach einer sehr schwachen Saison zuletzt auch etwas gefangen hat.

Paul Pierce war mit 18 Punkten Tospcorer der Celtics, die ihre schlimmste Heim-Niederlage einstecken mussten. "Das war einer dieser Abende, an dem wir einfach nur furchtbar waren", sagte Coach Doc Rivers.

Oklahoma City Thunder (44-28) - Portland Trail Blazers (45-29) 87:92

Die Blazers (11 Siege aus den letzten 13 Spielen) bleiben heiß. Ein Hauptgrund dafür ist, dass die Brandon-Roy-Andre-Miller-Backcourt-Combo viel besser funktioniert, als viele gedacht haben.

Miller lieferte in Oklahoma City 26 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists und 3 Steals, Roy kam auf 20 Zähler und 7 Assists. Die Thunder hatten dank eines Alley-oop-Slams von Serge Ibaka zwar die spektakulärste Aktion des Spiels auf ihrer Seite, aber in der Crunchtime lief bei Kevin Durant (29 Punkte, 13 Rebounds) zu wenig zusammen.

Miami Heat (40-34) - Toronto Raptors (35-37) 97:93

Es wird immer enger für die Raptors im Kampf um Rang acht im Osten. In Miami verspielte Toronto trotz einer 10-Punkte-Führung vor dem letzten Viertel noch den Sieg, Chicago ist dran an den Raptors.

Hauptverantwortlich für das Comeback der Heat war zum einen selbstverständlich Dwyane Wade mit 32 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists, zum anderen aber auch vor allem Udonis Haslem (23 Punkte, 10/11 aus dem Feld), der für den schwachen Michael Beasley (2 Punkte, 1/10) in die Bresche sprang.

Cleveland Cavaliers (58-16) - Sacramento Kings (24-50) 97:90

Zydrunas Ilgauskas is back in Cleveland! Die Cavs bescherten ihrem Center (4 Punkte, 6 Rebounds, 3 Blocks in 22 Minuten) einen unglaublichen Empfang, das Spiel geriet beim großen "Z-Day" fast zur Nebensache.

Dennoch kurz die Zusammenfassung: Die Cavs hatten trotz eines gewohnt überragenden  LeBron James (34 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists)gegen die stark fightenden Kings viel mehr Mühe als erwartet.

Vor allem Beno Udrih bekam Cleveland nie in den Griff. Der Slowene erzielte mit 18 Punkten, 15 Assists und 10 Rebounds das erste Triple-Double seiner Karriere.

Die weiteren Spiele aus der Nacht:

Milwaukee Bucks (40-32) - Memphis Grizzlies (38-35) 108:103 OT

Topscorer: Brandon Jennings (29), John Salmons (25) - Zach Randolph (31), Rudy Gay (20)

Toprebounder: Andrew Bogut (11), Brandon Jennings (7) - Zach Randolph (15), Marc Gasol, Hasheem Thabeet (beide 6)

Atlanta Hawks (47-26) - Indiana Pacers (27-47) 94:84

Topscorer: Josh Smith (21), Al Horford (18) - Troy Murphy (21), Danny Granger (18)

Toprebounder: Josh Smith (13), Al Horford (12) - Troy Murphy (14), Solomon Jones (7)

L.A. Clippers (27-46) - Golden State Warriors (21-52) 103:121

Topscorer: Rasual Butler (21), Eric Gordon (20) - Reggie Williams (25), Anthony Tolliver (19)

Toprebounder: Chris Kaman (13), Drew Gooden (12) - Ronny Turiaf (8)

Detroit Pistons (23-50) - Chicago Bulls (35-38) 103:110

Topscorer: Richard Hamilton (29), Rodney Stuckey (20) - Flip Murray (23), Derrick Rose (21)

Toprebounder: Jason Maxiell (10), Jonas Jerebko, Kwame Brown (beide 5) - Taj Gibson (10), Brad Miller (6)

Minnesota Timberwolves (14-60) - Phoenix Suns (47-26) 105:111

Topscorer: Kevin Love (23), Al Jefferson (19) - Amare Stoudemire (30), Channing Frye (17)

Toprebounder: Kevin Love (22), Al Jefferson (16) - Amare Stoudemire (17), Channing Frye (6)

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