Dienstag, 16.03.2010

NBA-Schlaglichter

Houston lebt noch

Die Rockets gewinnen einen Shootout gegen die Nuggets, die Lakers gewinnen einen Shootout gegen die Warriors. Boston und Utah spazieren zum Sieg- und Chris Kaman liefert bei den Clippers eine unterirdische Leistung ab.

Aaron Brooks erzielt in dieser Saison im Schnitt 20 Punkte für die Houston Rockets
© Getty
Aaron Brooks erzielt in dieser Saison im Schnitt 20 Punkte für die Houston Rockets

Houston Rockets (34-31) - Denver Nuggets (45-22) 125:123

Noch darf man die Houston Rockets nicht abschreiben, wenn es um einen der letzten Playoff-Plätze in der Western Conference geht. Die Rockets beendeten das Spiel mit einem 9:2-Run, Aaron Brooks traf 2,9 Sekunden vor dem Buzzer den entscheidenden Jumper.

Brooks war mit 31 Punkten und 9 Assists mal wieder der beste Mann bei Houston, Kevin Martin steuerte 29 Zähler zum Erfolg bei, und Luis Scola lieferte 23 Punkte und 11 Rebounds. Für die Nuggets endete trotz 45 Punkten von Carmelo Anthony ihre sechs Spiele andauernde Siegesserie.

Golden State Warriors (18-48) - Los Angeles Lakers (49-18) 121:124

Dass die Lakers einen Pflichtsieg bei den Warriors landeten, ist überhaupt nicht bemerkenswert. Dass sie es taten, obwohl sie 24 Mal den Ball wegschmissen (nur 5 Turnover der Warriors) dann schon.

Die Lakers gewannen trotz ihrer vielen Fehler, weil sie an den Brettern komplett dominierten (56:25) und 29 Mal häufiger an der Freiwurflinie standen (42:13) als der Gegner. Kobe Bryant war mit 29 Punkten Topscorer bei L.A., bei den Warriors erzielte Stephen Curry ebenfalls 29 Zähler. Monta Ellis kam zwar auf ein Double-Double (13 Punkte, 11 Assists), traf aber so gut wie nichts (5/23 aus dem Feld).

Boston Celtics (42-24) - Detroit Pistons (23-44) 119:93

Die Celtics sind komplett und kommen so ganz langsam in die Form, die man von ihnen erwartet. Auch wenn der Gegner nur Detroit hieß, war es recht beeindruckend, was Boston zeigte.

Bereits nach der ersten Hälfte (64:35) war das Spiel entschieden, die Celtics schossen als Team am Ende über 62 Prozent aus dem Feld. Paul Pierce, Ray Allen und Michael Finley erzielten jeweils 15 Punkte.

Utah Jazz (43-24) - Washington Wizards (21-44) 112:89

Einen besseren Gegner hätte sich Utah nicht wünschen können. Für die Jazz war es das fünfte Spiel in sieben Tagen - normal nicht ganz einfach, aber wenn man gegen die miesen Wizards spielen darf, passt es schon.

Utah hatte das Spiel wie erwartet völlig im Griff und zog mit einem 17:6-Run zu Beginn des dritten Viertels entscheidend davon. Das Schlussviertel konnten sich die Jazz-Stars gemütlich von der Bank anschauen. Bester Werfer bei Utah war Carlos Boozer mit 23 Punkten, Deron Williams verbuchte 17 Zähler und 11 Assists.

Los Angeles Clippers (25-43) - New Orleans Hornets (33-35) 100:108

Grauenvolles Spiel von Chris Kaman. Gegen die Verteidigung von Emeka Okafor kam der Center überhaupt nicht zurecht und traf nur 3 seiner 15 Wurfversuche aus dem Feld. 8 Punkte und 3 Rebounds in 31 Minuten standen am Ende für Kaman zu Buche. Er hat seine absolute Topform in den letzten Wochen definitiv verloren.

David West (24 Punkte) und Darren Collison (18 Punkte, 14 Assists) führten die Hornets zum ersten Auswärtssieg nach sieben Niederlagen in Serie.

Weiteres Spiel aus der Nacht:

Philadelphia 76ers (23-44) - New York Knicks (24-43) 84:94

Topscorer: Jrue Holiday (18), Willie Green (17) - Danilo Gallinari (21), Toney Douglas (20)

Toprebounder: Samuel Dalembert (18), Andre Iguodala (17) -  David Lee (16), Wilson Chandler (11)

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