NBA: All-Star-Saturday

"Team Texas" zu Shooting Stars gekürt

Von SPOX
Sonntag, 14.02.2010 | 03:57 Uhr
Die Shooting Stars 2010: Kenny Smith, Becky Hammon und Dirk Nowitzki
© Getty
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Für Dirk Nowitzki begann das All-Star-Wochenende in Dallas mit einem Erfolg in der Shooting-Stars-Competition. Anschließend zog sein Kumpel Steve Nash mit einem Sieg nach. Robinson gewinnt zum dritten Mal den Slam-Dunk-Wettbewerb.

Slam-Dunk-Contest

Nate Robinson von den New York Knicks hat zum dritten und letzten Mal den Vergleich der Korbstopfer gewonnen. "Nein, nein, nein. Nochmal schaffe ich das nicht. Ich bin sehr glücklich über meinen dritten Erfolg, aber das war das letzte Mal", sagte der Sieger im Anschluss an sein Finale gegen DeMar DeRozan aus Toronto.

Robinson gewann denkbar knapp mit 51 Prozent der Jury-Stimmen. In seinem entscheidenden Versuch nahm er den vom Brett zurück springenden Ball in der Luft an, drehte sich um 180 Grad und führte einen beidhändigen Backward-Slam aus. Es war sein dritter Erfolg nach 2006 und 2009, als er im Finale Dwight Howard besiegte.

H.O.R.S.E.

Bei diesem Wettbewerb führt derzeit kein Weg an Kevin Durant vorbei. Wie im Vorjahr schnappte sich der Superstar aus Oklahoma City die Krone der Trickschützen. Die Idee des Contests ist, dass ein Teilnehmer einen Wurf vormacht, den alle anderen nachmachen müssen, wenn er trifft.

Verpasst einer der nachfolgenden Schützen den Wurf, bekommt er einen Buchstaben. Wer das "Horse" komplett hat, scheidet aus. Das war in diesem Jahr Kings-Rookie Omri Casspi. Als zusätzlichen Gag bekam jeder der drei Teilnehmer einen "Betreuer" an die Seite gestellt. Charles Barkley sorgte für den größten Spaß, konnte Casspi aber nicht vor dem Aus retten. Genauso wenig wie Chris Webber Rajon Rondo weiterhalf.

Der Point Guard der Celtics schlug sich gegen Durant allerdings wacker und war noch immer dabei, als die Zeit abgelaufen war. Ein Shootout von der Dreierlinie musste den Sieger ermitteln. Und da zeigte sich dann endgültig, dass Durant der talentiertere Scorer der beiden ist. Ohne Mühe fuhr der Swingman seinen zweiten Titel in Folge ein.

Shooting Stars

Besser hätte es für Dirk Nowitzki nicht losgehen können. Das All-Star-Wochenende findet in seiner Heimt Dallas statt, Nowitzki wurde nachträglich in die Startformation der Western Conference berufen und nun fuhr er auch noch einen Titel am All-Star-Saturday ein. Bei den Shooting Stars treten vier Teams, bestehend aus einem NBA-Spieler, einer WNBA-Spielerin und einem Ex-Profi, gegeneinander an und müssen von sechs verschiedenen Positionen auf dem Court je einen Wurf versenken, den letzten von der Mittellinie. Das Team mit der besten Zeit gewinnt.

Nowitzkis Team Texas mit Becky Hammon aus San Antonio und Kenny Smith (ehemals Houston Rockets) legte dabei mit 34,3 Sekunden eine echte Fabelzeit hin, die weder Finalgegner L.A. (Pau Gasol, Marie Ferdinand-Harris, Brent Barry) noch Team Atlanta (Joe Johnson, Angel McCoughtry, Steve Smith) oder Team Sacramento (Tyreke Evans, Nicole Powell, Chris Webber) auch nur annähernd gefährden konnten.

Bei der Siegerehrung erklärte Smith dann unter tosendem Applaus: "Das hier ist das Dirk-Nowitzki-Wochende. Wir wollten mit ihm diesen Titel holen, und hoffentlich gewinnt er am Sonntag noch die All-Star-MVP-Trophäe." Das wäre doch wunderbar.

Skills Challenge

Steve Nash, der alte Fuchs, hat's gepackt. In einem packenden Finale absolvierte er den Geschicklichkeitskurs, der nur was für Point Guards ist, als Schnellster, gewann den Titel und zog damit mit seinem Kumpel Nowitzki gleich. Deron Williams, Champion von 2008, Rookie Brandon Jennings und Russell Westbrook hatte das Nachsehen.

Eigentlich hätte ja Chicagos Derrick Rose mitmachen sollen. Aber aufgrund einer Hüftprellung musste er kurzfristig absagen. Nur deshalb rutschte Westbrook noch ins Feld.

Three-Point-Shootout

Der Klassiker unter den Spaßevents am Samstag. Im Duell der besten Dreierschützen der Liga tarten mit Channing Frye und Danilo Gallinari diesmal gleich zwei große Spieler an. Beide konnten aber kein ernsthaftes Wort um den Titel mitreden.

Stattdessen krönte sich Paul Pierce, der in diesem Jahr ligaweit die beste Quote aus der Distanz vorweist, erstmals zum Champion. Angefeuert von seinen Teamkollegen Kevin Garnett und Rajon Rondo ließ er neben Gallinari und Frye auch Chauncey Billups, Rookie Stephen Curry und Titelverteidiger Daequan Cook keine Chance.

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