Freitag, 05.02.2010

NBA-Schlaglichter

Eine Dampfok namens Shaq

LeBron James deklassiert als Aushilfs-Point-Guard seinen guten Freund Dwyane Wade. Der wird außerdem von einer Dampfok namens Shaq überrollt. Die Clippers trennen sich von Coach Mike Dunleavy und Kobe Bryant verpasst das Training.

LeBron James musste gegen Miami als Point Guard aushelfen
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LeBron James musste gegen Miami als Point Guard aushelfen

Cleveland Cavaliers (40-11) - Miami Heat (24-26) 102:86

Zehn. So viele Siege haben die Cleveland Cavaliers mittlerweile hintereinander eingefahren. Diesmal ohne die angeschlagenen Mo Williams und Delonte West - dafür mit LeBron James auf ungewohnter Position. Im Backcourt musste James aushelfen und tat das mit Bravour. 36 Punkte (7 Rebounds, 8 Assists, 2 Steals) steuerte der Aushilfs-Point-Guard bei.

"Ich wusste, dass ich oft den Ball haben würde", so James nach dem Spiel. "Schließlich war ich Point Guard. Oder Point Forward. Oder wie man das auch immer nennen will. So wie Magic Johnson. Ich konnte über den ganzen Platz laufen und mit dem Ball vieles machen, was die anderen Point Guards der NBA nicht können."

Zum heiß ersehnten direkten Schlagabtausch mit Heat-Star Dwyane Wade (24 Punkte, 9 Assists, 3 Rebounds, 4 Steals) kam es hingegen selten. James' enger Freund hatte viel mehr damit zu kämpfen, nicht von einer Dampflok namens Shaquille O'Neal überrollt zu werden. Gleich zweimal ging Wade nach Zusammenstößen mit O'Neal zu Boden.

"Sie sind einfach besser als wir", gestand Wade ein. "Da mus man ganz realistisch sein. Sie wollen den Titel, wir konzentrieren und darauf in die Playoffs zu kommen. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe." Bester Spieler für Miami war Michael Beasley mit 21 Punkten, 12 Rebounds, drei Assists, zwei Steals und zwei Blocks.

Portland Trail Blazers (30-22) - San Antonio Spurs (28-20) 96:93

Comeback-Sieg für die Trail Blazers. Zehn Punkte lag Portland zu Beginn des Schlussviertels bereits zurück, bevor LaMarcus Aldridge und Co. ihre Aufholjagd starteten. Aldridge selbst kam dabei auf 28 Punkte, 13 Rebounds, drei Assists und einen Steal.

Bester Spieler für die Spurs war Tim Duncan mit 15 Punkten, zwölf Rebounds, vier Assists, zwei Steals und zwei Blocks. Manu Ginobili kam auf 21 Punkte.

Clippers-Coach Dunleavy tritt zurück

Mike Dunleavy ist nicht länger Trainer der Los Angeles Clippers. Das gab das Team am Donnerstag bekannt. Demnach habe sich der 55-Jährige mit dem Team darauf verständigt, künftig nur noch als General Manager der Clippers zu fungieren. Den Trainer-Posten übernimmt ab sofort der bisherige Assistenz-Trainer Kim Hughes.

"Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es höchste Zeit ist, mich auf die vielen wichtigen Personalentscheidungen zu konzentrieren, die bei uns anliegen", so Dunleavy, "Wir haben mit Trades, dem Draft und auf dem Free-Agent-Markt einiges zu tun."

Bei den Clippers (21-28) hört sich das etwas anders an: "Für uns war klar, dass wir jetzt frischen Wind brauchen. Und wir hoffen, dass unsere Spieler positiv darauf reagieren", erklärte Team-Präsident Andy Roeser. "Wir hatten Probleme mit der Chemie", sagt auch Hughes gegenüber "Yahoo! Sports". "Es ist eine Herausforderung, aber davor habe ich keine Angst. Unter mir wird sicherlich ein anderer Ton herrschen und vieles anders sein."

Bryant verpasst Training, Einsatz gegen Denver fraglich

Kobe Bryant musste am Donnerstag wegen seines lädierten Knöchels auf das Training mit seinem Team verzichten. Stattdessen habe er diverse Therapie-Möglichkeiten ausprobiert, um herauszufinden was am besten funktioniert, so Lakers-Coach Phil Jackson.

Bryants Einsatz gegen die Denver Nuggets am Freitag ist dennoch fraglich. "Ich bin mir sicher, dass er spielen will", sagte Jackson. "Aber das können wir erst kurz vor dem Spiel entscheiden." Teamkollege Lamar Odom war Bryant am Mittwoch beim Sieg über Charlotte auf den Fuß getreten und hatte damit eine Verletzung aus der Vorwoche verschlimmert.

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