Samstag, 27.02.2010

NBA-Schlaglichter

Michael Jordan wird neuer Bobcats-Boss

Der beste Basketballer der Geschichte macht Nägel mit Köpfen: Er übernimmt die Mehrheit der Bobcats und ist nun der mächtige Mann in Charlotte. Seine Vision: Playoffs 2010.

Wird jezt auch faktisch der mächtige Mann in Charlotte: Michael Jordan
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Wird jezt auch faktisch der mächtige Mann in Charlotte: Michael Jordan

Memphis Grizzlies (29-29) - Charlotte Bobcats (28-29) 89:93

Die nüchternen Fakten des Spiels: Bei Memphis war Zach Randolph (24 Punkte, 10 Rebounds) der beste Spieler, Charlotte hatte wiederum in Stephen Jackson (32, 11) den erfolgreichsten Scorer wie auch Rebounder.

Die wahre Story hinter dem Spiel: Charlotte hat seit dem Freitagabend wohl einen neuen Mehrheitseigner. Und das ist kein Geringerer als Michael Jordan.

Wie Traci Blunt, Sprecherin des bisherigen Besitzers Bob Johnson, erklärte, habe Jordan ein Business-Modell gefunden, um die Mehrheit der Bobcats zu übernehmen. Jordan war seit 2006 bereits Minderheiten-Eigner der Franchise.

Damit wird der vielleicht beste Basketballer der Geschichte eine noch wichtigere Rolle in Charlotte einnehmen als bisher schon. Zwar hatte er in vielen Entscheidungen bereits das letzte Sagen, dennoch ließ sich Jordan nur selten bei den Bobcats blicken.

Nach einer Reihe von falschen Personal-Entscheidungen (z.B. Nummer-3-Pick Adam Morrison 2006) bewies Jordan zuletzt einen guten Riecher, in dem er Larry Brown als neuen Coach nach Charlotte lotste.

Zusammen modelten sie den Kader erfolgreich um und könnten Charlotte erstmals in der Klub-Geschichte in die Playoffs führen. Derzeit liegen die Bobcats auf Rang neun im Osten.

Washington Wizards (20-36) - New York Knicks (20-37) 116:118 (OT)

Wie sollte es sonst sein, wenn zwei Teams aufeinandertreffen, die beide nur noch an die kommende Saison denken und die laufende Spielzeit längst abgeschrieben haben. Nach einer merkwürdigen Verlängerung, in der New York und Washington zusammen nur 3 von 16 Würfen verwandelten, setzte sich mit den Knicks die weniger schlechte Mannschaft durch.

1,6 Sekunden vor dem Schluss versenkte David Lee (25 Punkte, 16 Rebounds) im Duell mit JaVale McGee den entscheidenden Wurf. Al Harrington erzielte 26 seiner 37 Zähler nach der Halbzeit, Tracy McGrady gelangen 23 Punkte, obwohl er das Parkett am Ende des dritten Viertels verließ.

Sinnbildlich für Washington: Der Beste war Andray Blatche, der seine gute Form mit 26 Punkten und 18 Rebounds (Karriere-Bestleistung) unter Beweis stellte, gleichzeitig aber auch 8 Turnover beging.

Toronto Raptors (31-26) - Cleveland Cavaliers (46-14) 118:126 (OT)

Nach Hawks vs. Mavs und Wizards vs. Knicks war auch in Toronto Overtime angesagt. Weitere Parallele: Auch hier gewannen die Gäste. LeBron James streute 36 Punkte ein und Spielmacher Mo Williams traf einige wichtige Dreier für 22 Zähler. Genauso häufig punktete Antawn Jamison. "Die Dreierwürfe sind unsere tödliche Waffe", so James.

Bei Toronto die Besten: Andrea Bargnani und Jarrett Jack (beide 24 Zähler).

Die Cheerleader der NBA
Sie heizen die Stimmung in den NBA-Hallen an: die Cheerleader
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Chicago Bulls (31-27) - Portland Trail Blazers (34-27) 115:111 (OT)

Wenn wir schon dabei sind: Wie sollte die Partie in Chicago enden? Natürlich nach Verlängerung. Nur: Diesmal blieben sogar die Gastgeber siegreich. Dank eines starken Derrick Rose, der trotz einer punktlosen Overtime die Partie als bester Scorer beendete (33 Zähler), und Luol Deng (23) fuhren die Bulls den 6. Sieg im 7. Spiel ein.

Dabei stemmten sich bei den Blazers vor allem LaMarcus Aldridge (32) und Brandon Roy (23) gegen die Pleite.

Sacramento Kings (19-39) - Utah Jazz (37-21) 103:99

Das nennt man wohl erzieherische Maßnahme. Nachdem Kings-Center Spencer Hawes aus disziplinarischen Gründen (kritisches Interview) von Trainer Paul Westphal  für ein Spiel nicht berücksichtigt wurde, rauchten beide offenbar die Friedenspfeife. Die neue Harmonie ging sogar soweit, dass Westphal bei der Spielervorstellung in der Arena explizit Hawes anfeuerte und ihm zujubelte.

Offenbar mit Erfolg: Sacramento gewann auch dank eines guten Hawes (15 Punkte, 12 Rebounds) gegen Utah. Was wiederum gut ist für Dallas. Durch die knappe Konstellation verdrängte nämlich Dallas (38-21) die Jazz (37-21) knapp von Platz drei im Westen.

New Orleans Hornets  (31-28) - Orlando Magic  (39-20) 100:93

Überraschung. Teil II: Die Hornts haben die Titelkandidaten Orlando Magic besiegt - dabei lag der Kontrahent bereits mit 18 Punkten in Führung. New Orleans hatte vier Erfolgsgaranten. Nummer eins: David West, Topscorer mit 40 Zählern. Nummer zwei: Darren Collison (16 Punkte), erneut ein ausgezeichneter Vertreter von Point Guard Chris Paul. Nummer drei: Marcus Thornton (16), bis vor wenigen Wochen unbekannter Shooting Guard. Und die Nummer vier: Aaron Gray. AARON GRAY?

Der sonst wenig eingesetzte Center (7 Rebounds, 6 Punkte), in der Regel eher als Handtuchwedler gefragt, wurde im dritten Viertel auf Orlandos Dwight Howard angesetzt und konnte die fleischgewordene Basketball-Naturgewalt zumindest teilweise stoppen.

Am Ende hatte Howard zwar 26 Zähler und 10 Rebounds - aber in der zweiten Hälfte machte er fast keinen Stich mehr.

Die restlichen Spiele aus der Nacht:

Los Angeles Lakers  (44-15) - Philadelphia 76ers (22-36) 99:90

Topscorer: Pau Gasol (23), Andrew Bynum (20) - Samuel Dalembert (24), Lou Williams (16)

Top-Rebounder: Andrew Bynum (13), Pau Gasol (11) - Samuel Dalembert (11), Andre Iguodala (9)

Houston Rockets (29-28) - San Antonio Spurs (32-24) 109:104

Topscorer: Kevin Martin (33), Aaron Brooks (31) - George Hill (26), Tim Duncan (17)

Top-Rebounder: Luis Scola (13), Shane Battier (7) - Manu Ginobili (10), Tim Duncan (8)

Phoenix Suns (37-23) - Los Angeles Clippers (24-34) 125:112

Topscorer: Robin Lopez (30), Amare Stoudemire (20) - Eric Gordon (25), Travis Outlaw (18)

Top-Rebounder: Robin Lopez (12), Grant Hill, Jason Richardson (beide 6) - Drew Gooden (9), Baron Davis (6)

Denver Nuggets (39-19) - Detroit Pistons (21-37) 107:102

Topscorer: Chauncey Billups (25), Carmelo Anthony (24) - Richard Hamilton (20), Rodney Stuckey (19)

Top-Rebounder: Joey Graham (7), Nene (6) - Ben Wallace (10), Jason Maxiell (8)

Oklahoma City Thunder (34-23) - Minnesota Timberwolves (14-46) 109:92

Topscorer: Kevin Durant (25), Russell Westbrook (18) - Kevin Love (19), Al Jefferson (12)

Top-Rebounder: Kevin Durant (9), Russell Westbrook (8) - Darko Milicic (9), Kevin Love (8)

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